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Mit Streit friedlich getrennt
Von Burkhard Atze | 2.Februar 2008
Die Spitzenpartie der 5. Runde endete nach heißem Kampf und einigen Streitigkeiten remis. So konnte Matthias Schubert, der Burkhard Atze bezwang, zu den beiden Führenden Karl-Heinz Vogel und Ralf Wander aufschließen.
Karl-Heinz und Ralf am ersten Brett schenkten sich nichts. In einer Partie mit hochinteressantem Materialverhältnis, Ralf erhielt die Dame gegen drei Leichtfiguren, entwickelte sich ein scharfer Kampf, in dem es Karl-Heinz gelang auch die vierte Leichtfigur zu gewinnen. Aber dann kam die Zeitnotphase und hier kam es wieder einmal zu Streitigkeiten wegen des Mitschreibens. Obwohl Ralf noch mehr als 10 Minuten Zeit hatte schrieb er nicht korrekt mit, wohl um Karl-Heinz noch mehr unter Druck zu setzen. Leider gab es keinen rechtzeitigen Protest. Ich erinnere noch einmal an den Artikel zum Mitschreiben, wenn ich das nächste mal so etwas mitbekomme wird es Strafen geben. Wie die Partie dann letztendlich unentschieden endete kann ich leider nicht berichten.
Matthias überraschte Burkhard mit der Aljechin-Verteidigung, der wich der Hauptvariante aus und produzierte einige Tempoverluste. Als Burkhard dann unter Opfern bedingungslos angriff, blieb Matthias cool und sammelte den Punkt ein.
Frank Weller hat momentan die “Seuche”. In fast jedem Turnier muss er Partien vor oder nachspielen. In der Stadtmeisterschaft konnte er bisher erst zwei Partien zum Termin spielen. Die Partie der 5. Runde gegen Gerd Sandner hängt schon wieder, da Gerd in Berlin weilte.
Chancen auf den Titel haben wohl nur noch die ersten drei mit vier Punkten und Steffen Pötzsch, der Michael Straube bezwang, mit dreieinhalb Punkten. Zu ihnen könnte sich noch Gerd Sandner gesellen, vorausgesetzt er gewinnt seine Nachholpartie gegen Frank Weller.
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2.Februar 2008 at 10:02
[...] Nach fünf Runden stehen zwei Außenseiter und ein Favorit an der Spitze. Dahinter lauert Topfavorit Pötzsch. Markneukirchner Seite [...]