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Zweite engültig gerettet
Von Burkhard Atze | 6.April 2008
Mit einem grandiosen 4,5:3,5-Sieg beim VfB Adorf konnte unsere Zweite den Klassenerhalt endgültig perfekt machen. Die Erste besiegte Klingenthal standesgemäß mit 5,5:2,5 und muss nun auf einen Ausrutscher von Cranzahl hoffen. Die Dritte war mit 1:7 chancenlos gegen Waldkirchens Zweite.
Klingenthal – Markneukirchen 2,5:5,5
Im letzten jahr hatten wir mit Ach und Krach ein 4:4 in Klingenthal erreicht – diesmal brauchten wir mehr. Da kurzfristig (oder nicht ?!) Karl-Heinz Vogel ausfiel, musste uns die Zweite zwei Spieler abgeben. Um es vorwegzunehmen: Bernd Adler und Michael Straube erledigten ihre Aufgabe mit Bravour. Mit 20min Verspätung begann der Kampf, da Josef Biba den Termin verschwitzt hatte und von Dirk Sattler geweckt werden musste.
Steffen Pötzsch und Dirk Sattler taten sich am ersten Brett nicht weh und einigten sich nach etwas mehr als zehn langweiligen Zügen in einer französichen Abtauschvariante Remis. Sicherlich ein Erfolg für Dirk – angesichts des prekären Standes seiner Mannschaft, hätte er vielleicht versuchen müssen auf Sieg zu spielen. Auch Steffen müsste bewusst sein, das es im Aufstiegsrennen auf jeden Brettpunkt ankommen kann. An Brett sieben erreichte Michael Straube schnell Vorteil gegen Meisel, den er, nach schwarzem Patzer, sehenswert in einen Damengewinn ummünzen konnte. Am achten Brett flogen die Fetzen. Als Kiebitz kann ich nicht einschätzen ob das Turmopfer von Bernd korrekt war (Es sah mindestens anrüchig aus.) – gegen Hiemisch reichte es jedenfalls. (2,5:0,5)
Burkhard Atze stand gegen Batov nach zu brav gespielter Eröffnung auf einmal schlecht – lehnte trotzdem Remis ab, da Matthias Schubert und Gerd Sandner in Schwierigkeiten waren. Ralf Wander behielt diesmal seine Nerven zusammen, drang mit beiden Türmen auf der zweiten Reihe von Milan Divoky ein und erstürmte die Ruine, die sich weiße Königsstellung nannte. Frank Weller kämpfte mit Weiß gegen Jochen Franz. Heterogene Rochaden, offene Linien in Franks Königsstellung – Frank verteidigte sich umsichtig gewann Material und gewann schließlich. Damit war der Mannschaftssieg sichergestellt. Gerd verlor gegen Josef Biba – wieder spielte die Zeit eine Rolle. (4,5:1,5)
Burkhard war es inzwischen gelungen die Schwerfiguren zu tauschen und ein Bauernendspiel mit einem Minusbauern zu erreichen, in dem seine Bauern auf Schwarz standen und Batov nur noch einen weißen Läufer hatte. Den tauschte dieser zu früh gegen Burkhards Springer, so dass der weiße König das Zentrum erobern konnte. Im reinen Bauernendspiel umschiffte Burkhard noch ein zwei klippen und gewann die Partie.
Matthias spielte gegen Schlosser seine geliebte O’Kelly-Variante. Schlosser wählte im anrüchigen Sf3-Abspiel die besste Fortsetzung und Matthias war out of Book und wurde zu gefräßig, was ihn eine Qualität kostete. Lange wehrte er sich noch, aber es wurde nicht mehr gut. (5,5:2,5)
Fazit: Wir haben unsere Schuldigkeit getan hoffen wir auf Aue.
Adorf – Markneukirchen 3,5:4,5
Ersatzgeschwächt fuhr die Zweite nach Adorf, so ließen sie das erste Brett frei (Sorry Heinz!).
Da auch Adorf ein Brett freiließ – hier war glaube ich Klaus Wagner der Leidtragende. Begann der Kampf beim Stand von 1:1. Siegfried Dreier und Jochen Pötzsch konnten an Brett zwei und drei gegen die hunderte DWZ-Punkte überlegene Konkurrenz trotz hartem Kampf nichts ausrichten. Aber dann bis auf Ute, die Remis spielte, gewannen alle anderen ihre Partien. Damit seht der Klassenerhalt endgültig fest. Für Adorf sieht es bedrohlich aus. Aber wenn sie im letzten Spiel gegen Lichtentanne gewinnen, können sie es aus eigener Kraft noch schaffen.
Markneukirchen – Waldkirchen 1:7
Erwartet aber zu hoch war die Niederlage gegen Waldkirchens Zweite. Frank Dreier und Stefan Fischer holten zwei halbe Punkte. An den anderen Brettern machten immer die Markneukirchner zuerst den entscheidenden Fehler – auch nach teilweise ansehnlichen Partien.
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6.April 2008 at 18:18
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