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Rauchende Bretter
Von Burkhard Atze | 7.November 2008
Die friedfertigen Begegnungen waren Wander-Straube und Franke-Sandner,Gerd. Aber auch diese Partien waren ein Fest für die Analyse. Die faustdicke Überraschung war der klare Sieg von Karlheinz Sandner gegen Steffen Pötzsch durch einen Mattangriff am Königsflügel. Zwischen Mattias Schubert und Frank Weller ging es auch hoch her. Zuerst hatte Frank optische Vorteile und einen Bauern mehr doch dann wurde ihm das Loch e6 im Leningrader Holländer zu Verhängnis. Erst verlor er eine Figur und dann die Partie.
In der Partie Wagner gegen Atze entschied die Zeit. In hochkomplizierter Stellung mussten beide 13 Züge in weniger als 5 Minuten machen. Burkhard übersah aufgrund der Zeitnot das Matt in vier Zügen (1. Dd4+ Ke1 [1. .. Kf1 2 Txg1#] 2. Sxf3+ Lxf3 3. De3+ mit 4. Tg1#). Im 38. Zug überschritt Klaus die Zeit.
Nichts für schwache Nerven war die Partie Vogel-Hartl, die fast über die gesamte Spielzeit ging. Letztendlich entstand dieses Endspiel, welches für Schwarz gewonnen sein sollte.
Natürlich darf der Turm nicht getauscht werden. Ich habe versucht, das Endspiel zu rekonstruieren.
[Rekonstruktion]
Kurz vor Mitternacht endete also die letzte Partie remis.
Hier die interessierenden Turniertabellen:
[Kreuztabelle]
[Paarungen und Ergebnisse]
[Inoffizielle DWZ-Auswertung]
Topics: Allgemein, Turniere | 1 Kommentar »


11.November 2008 at 18:16
[...] letzten Donnerstag beim Endspiel, welches schon im Artikel [Rauchende Bretter] zu bewundern war, stellte sich die Frage, wie reklamiert man dreifache Zugwiederholung. Erstens [...]