SV Markneukirchen


Die Kraft im Oberen Vogtland

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    Frank und Burkhard bei der VSC-Meisterschaft

    Von Burkhard Atze | 10.Dezember 2008

    Gestern fand die dritte Runde der VSC-Meisterschaft statt. Frank Weller und Burkhard Atze hatten die undankbare Aufgabe gegen schwächere Gegner fast schon gewinnen zu müssen. Das dieser Sieg nicht immer einfach oder selbstverständlich ist, weiß man auch aus anderen Sportarten.
    Frank musste mit Schwarz gegen Donnerhacke (VSC) spielen. In der Caro-Kann-Variante mit Läufertausch auf d3 – verlor Frank im Mittelspiel einen Bauern. Das Remisgebot des Gegners wurde trotzdem noch abgelehnt. Erst als er in einem Turmendspiel mit Minusbauern landete fügte er sich in das Schicksal und bot selbst Remis, welches akzeptiert wurde.
    Burkhard machte sich mit seiner Partie gegen den 87-jährigen Orlamünder keine neuen Freunde. Im Mittelgambit (Burkhard hatte Weiß) spielte Orlamünder erst sehr passiv um dann im rechten Moment die Figuren zu tauschen. Burkhard behielt einen (grotten-)schlechten Läufer und Orlamünder hatt bestimmt sogar eine Siegchance. Im Endspiel mit weißfeldrigen Läufern standen Burkhards Bauern auf Weiß und die gegnerischen auf Schwarz und bei richtigem Spiel von Schwarz war für Burkhard das Remis nicht mehr zu vermeiden. Burkhard spielte aber noch seine letzte Schwindelchance aus und bot einen Läufertausch an, nach dem er in die gegnerische Stellung einbrechen könnte. Die Gefahr wurde von seinem betagten Gegner nicht erkannt und so kam Burkhard noch einmal mit einem blauen Auge davon.
    Im Turnier ist nun keiner mehr ohne Punktverlust. Ein ganzer Schwung von Spielern, mit fast allen Favoriten, führt mit 2,5 Punkten. Danach kommte eine Verfolgergruppe mit zwei Punkten in der auch Burkhard mitmischt. Frank liegt mit 1,5 Punkten im Mittelfeld.

    Ist es legitim bis zur letzten Schwindelchance zu spielen? Hätte Burkhard seinem Gegner das Erfolgserlebnis gönnen sollen/müssen? Ich freue mich auf eure Kommentare.

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