SV Markneukirchen


Die Kraft im Oberen Vogtland

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    Neikirng II – Tabellenführer

    Von Burkhard Atze | 21.September 2009

    Wenn einer von uns verschläft oder sonst irgendwas nicht klappt, so ist das ein verlässliches Omen für einen guten Spielverlauf. warum sollte das in dieser Saison anders sein? Nun die Fortsetzung der Geschichte, die Frank schon in seinem Beitrag ansprach.
    Klaus war am Samstagabend zur Wernitzgrüner Kirmes, vermutlich ist’ a bissel später gworn.
    Aber Sonntag früh war er aber 8.00 startklar, einen Tick zu früh um Jochen abzuholen. “Ach ich setz mich kurz nochmal in meinen gemütlichen Sessel,” beschloss er aber noch gar nicht ganz zu Ende gedacht, fiel Klaus wieder in einen tiefen, festen Schlaf. Glücklicherweise keinen 100-jährigen aber etliche Anrufe von Jochen vermochten ihn nicht wachzurütteln. Irgendwann gewann seine innere Stimme dann doch die Oberhand: “Aufwachen, Klaus ! – Punktspiel, Jochen abholen.” So erschienen beide, Klaus mit persönlicher Bestzeit, Erlbach-Bösenbrunn, 5 Minuten nach 9 Uhr im Spiellokal.
    Der Spielverlauf gestaltete sich ganz nach unseren Vorstellungen. Siegfried an Brett 8 trennte sich zeitig unentschieden von seinem Gegner Frank Lübke. Michael konnte mit Weiss wie gewohnt überzeugend angreifen und gewann problemlos gegen Thomas Kraubmann. Karlheinz spielt wie das letzte Mal gegen Bernhard Gundel, aber auch hier lautete die Devise: “Tust du mir nix, tu ich dir auch nix.” Also remis. Jochen musste gegen Wolfgang Kolb, (immerhin 236 DWZ mehr) beweisen, dass man auch nach einer Junggesellenverabschiedung durchaus in der Lage ist, remis zu spielen.
    Ich wollte einen Bauern gewinnen, merkte aber noch rechtzeitig, dass dies zu Figurenverlust geführt hätte. Nach Damentausch bot mein Gegner, Peter Wolf remis, das ich sofort annahm. Ute sah sich den Attacken von Jens Schmidt ausgesetzt. Auf Grund des Spielstandes musste er ja gewinnen, wollten sich die Bösenbrunner noch eine minimale Chance bewahren. Er griff unentwegt an, aber Ute scherte sich nicht besonders darum, sie hielt ihre Mannen zusammen, verteidigte geschickt und es gab kein Durchkommen.
    An den anderen beiden verbleibenden Brettern sah es stark nach Verlust aus für Bösenbrunn, so willigte Jens schließlich doch in ein Remis ein. Klaus hatte sich gegen Siegfried Barthel einen Mehrbauern erkämpft, der ihn bis ins Endspiel begleitete. Aber nun ging’s ans Gewinnen. Gar nicht so einfach. Die Bedenkzeit wurde immer knapper. Da hatte Klaus plötzlich den Gedankenblitz, er opferte seinen Springer gegen einen störenden Bauern. Nun konnte er an beiden Flügeln einen Bauern in Bewegung setzen. Sein Gegner hatte zwar noch einen Läufer, konnte einen Bauern schlagen aber Klaus’ König thronte in der Brettmitte und nahm dem Läufer das Rückzugsfeld. So konnte der andere Bauer ungehindert zur 8. Reihe durchlaufen. Schön gesehen. Der Sieg war unser.
    Die spektakulärste Schlacht lieferten sich an Brett 3 Ralf Wander und Gerhard Benkert. Ralf stand von Anfang an auf Angriff, bei jedem Zug dachte man:”Jetzt brichts zusammen,” aber nein, ein 3-züger Matt wollte Ralf auch nicht machen. So kam er nach Generalabtausch “nur” zu einem Mehrbauern. Mühsam ergatterte er noch einen und noch einen. Dann übersah Gerhard aber doch noch einen Figurenverlust bzw. Matt. Verdienter Sieg von Ralf letztendlich und ein super Einstand in der 2. Mannschaft.
    Dieser 5,5 : 2,5 Sieg verschaffte uns nach dem ersten Spieltag die Ehre, die Tabelle anführen zu dürfen.
    Elke Hartl

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