SV Markneukirchen


Die Kraft im Oberen Vogtland

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    Heute stehen wir am Abgrund – morgen sind wir einen Schritt weiter

    Von Burkhard Atze | 14.Dezember 2009

    Mit einer desolaten Leistung verlor unsere Erste in Cranzahl und taumelt damit direkt in den Abstiegskampf. Gegen eine Cranzahler Mannschaft ohne polnische Legionäre war eigentlich ein Sieg Pflicht. Wie schon so oft ließ Cranzahl das dritte Brett frei und so hatte der Berichterstatter einen Logenplatz bei dem sich anbahnenden Debakel.
    Von Begin an führten wir also mit einem Punkt und Burkhard hatte so einen freien Tag. Das Vergnügen war zweifelhaft: früh Auftsehen, zweistündige Anreise und dann beobachten, wir der Mannschaftskampf den Bach runtergeht :( .
    Zwei Stunden Anreise durchs Erzgebirge mit unvermeidlichen Umleitungen und mehrfachen Scheibenreinigungsstopps, da die Scheibenwaschanlage eingefroren war, ließen uns mit ca. 5min Verspätung in Cranzahl ankommen. Erste kurze Freude – keine Polen da, dann zumindest bei mir Entsetzen – kein Gegner für mich. Der Punktkampf begann.
    Claus-Peter entschied sich für Englisch und konnte sich einen Mehrbauern erarbeiten. Gerd spielte Pirc oder Königs-Indisch und fühlte sich angesichts gewissen gegnerischen Zetrumsdruck etwas unwohl. An Brett 4 geriet Bernd im Holländer schnell in eine nachteilige gedrückte Stellung. Ebenfalls Englisch wurde an Franks Brett serviert und er erhielt eine bequeme Stellung. Matthias schien mit Schwarz ganz gut aus den Startlöchern gekommen zu sein, Karl-Heinz hatte schnell die bekannten Zeitprobleme und Ersatzfrau Ute stand noch ganz normal. Gegen 11:00 Uhr sah es eher schlecht aus. Bernd und Karl-Heinz sahen nicht besonders gut aus, Matthias hatte einen Bauern verloren, auch bei Ute drohte der Gegner immer mehr und nirgendwo ließ sich ein größerer Vorteil erblicken.
    Dann überschlugen sich die Ereignisse. Frank stellte duch partiellen Gedächtnisverlust einen Springer für Nichts ein, was später die Partie kosten sollte. Matthias konnte sich ins Remis retten. Gerd ignorierte die Aufforderung zum Weiterspielen und bot Remis, was sein Gegner annehmen durfte, da es ja an den anderen Brettern schlecht für uns aussah. Claus-Peter verlor durch ungenaues Spiel seinen Bauern wieder und so endete auch die Partie am ersten Brett Remis. Bernds Gegner ließ keine Luft mehr an die Partie und setzte seinen Vorteil in einen vollen Pubkt um. Karl-Heinz konnte sich nach Springeropfer noch glücklich ins Remis retten. Der Gegner hätte die Partie durch voreiliges Bauernfressen sogar noch verlieren könn – leider tat er uns den Gefallen nicht. Nun stellte auch Ute ihre hoffnungslose Gegenwehr ein.
    Positiv lässt sich mitnehmen, dass Claus-Peter und Karl-Heinz erstmals etwas Zählbares erreichten – weiter so. Außerdem kamen wir durch das frühe Spielende noch pünktlich zur Weihnachtsfeier in Siebenbrunn.
    Am 10.01. müssen wir dort gegen Adelsberg gewinnen, wenn wir die Hoffnung behalten wollen.

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