SV Markneukirchen


Die Kraft im Oberen Vogtland

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    Chance vertan – die Erste in Nöten

    Von Frank Weller | 18.Januar 2010

    SVM I – SG Adelsberg I  3:5
    Schon wieder haben wir eine derbe Schlappe hinnehmen müssen – dabei ist MÜSSEN wirklich nicht das passende Wort.
    Adelsberg war zu schlagen, soviel steht fest. Aber wenn 3 Partien remis ausgehen, in denen ein einziger Zug den Sieg hätte bringen können, dann kann man in einem Punktkampf nicht punkten. Punkt.Kein Sieg war uns vergönnt, obwohl nichts leichter als das schien. Gerd bekam Froms Gambit vorgesetzt, womit er ja eigentlich ausgezeichnet zurechtkommt, war aber gesundheitlich so eingeschränkt, dass er mit einem Remis zufrieden war. Bernd verstrickte sich in seiner Eröffnung so sehr in der Defensive, dass dieser Sieg der Adelsberger in Ordnung ging. Genauso bei Michael, der für den verhinderten Karl-Heinz einsprang. Michael fand eingangs nicht die besten Züge und wurde vom starken Gegner, der keinerlei Schwäche zeigte, einfach plattgespielt.
    Steffen fand nicht in seine Partie und fühlte sich in der Folge so unwohl, dass auch er ins Remisnest sprang. Burkhard stand über weite Strecken besser, griff aber auch immer wieder leicht daneben, so dass nie ein nennenswerter Vorteil für ihn herauskam. Zum Schluss opferte er für einen gewaltsamen Bauernvormarsch, der aber gestoppt werden konnte. Wieder nur ein Remis.
    MAtthias wickelte einen Figurenabtausch falsch ab und behielt statt einen ganzen Turm nur einen Springer über. In höchster Zeitnot und mit noch 5 oder 6 Zügen bis zur Zeitkontrolle war auch er trotz Mehrmaterials mit der Punkteteilung glücklich. Sein Gegner scheinbar auch…
    Mein Gegner hatte zwei Tage vorher Geburtstag. Ich schenkte ihm einen halben Punkt. Ich fand das zwar sehr nett von mir, nur gewollt war ´s nicht. Im schönsten Angriff übersah ich die beste Möglichkeit und glich statt Figurengewinn und forciertem Angiffsspiel lediglich aus. Herzlichen Glückwunsch noch mal zum 50. – und für mich beste Genesungswünsche…
    Bei Claus-Peter war es das gleiche. Im Endspiel (ja, Bauern sind die Seele des Schachspiels…) steckte er eine halbe Stunde in die Taktik, um zu sehen, dass es nicht reicht. Während der gespielten Folge ergab sich zwar der richtige Weg, aber der Plan stand ja vorher schon fest, und damit das Ergebnis, dass der Bauer halt nicht zur Dame avanciert. Manchmal stehen wir uns selbst im Weg. Fortsetzung folgt am Sonntag.

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