SV Markneukirchen


Die Kraft im Oberen Vogtland

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    Ihr tut uns weh – tut Euch nicht Leid

    Von Burkhard Atze | 1.März 2010

    Auch der sechste Mannschaftskampf in Folge ging verloren. So spielen Absteiger! Da Siebenlehn gegen Glauchau gewinnen konnte, sanken die Chancen auf den Klassenerhalt rapide. Um vorletzter zu werden müssen nun gegenüber Adelsberg oder Siebenlehn erst einmal zwei Mannschaftspunkte aufgeholt werden und dann noch einmal 2,5 bzw. 4,5 Brettpunkte – utopisch.Diesmal war es Burkhard Atze der die Karre gleich nach 15 min in Richtung Abgrund schob. Er übersah das Standardmanöver Da5+ und büßte so bereits im 7. Zug einen Springer ersatzlos ein. Nach weiteren elf Schummelzügen war die Stellung endgültig aufgabereif. Matthias Schubert schaffte noch einmal den Ausgleich. Ein unmotiviertes Bauernopfer nahm er gerne an und baute seinen Vorteil kontinuierlich aus, bis man ihm zum Sieg gratulieren konnte. Es geht also auch ohne Banane.
    Als Nächster nahm Steffen Pötzsch das Remisgebot seines Gegners an. Er stand sehr gedrückt und fand keinen Plan, wie er sich daraus befreien konnte. An anderen Brettern nahm derweil das Unheil seinen Lauf. Bernd Adler, Karl-Heinz Vogel – wieder mit typischer Zeitnot und Gerd Sandner mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen.
    Claus-Peter Franke entschied sich ob des Spielstandes zu einem Angriffsversuch, der sich leider als verfrüht herausstellte und im Endeffekt einen wichtigen Bauern und die Partie kostete.
    Am längsten spielte diesmal Frank Weller. Mit einer schönen Kombination konnte er den Druck des Gegners kontern und obendrein ein Bäuerlein gewinnen. Diesen Vorteil münzte er nach langem Lavieren in einen vollen Punkt um.
    Am Trainingsabend heißt es oft vor der letzten Tandempartie: “Wer die gewinnt, hat alles gewonnen!” Leider gibt es eine solche Regelung in der Landesklasse nicht – sonst hätten wir sowohl gegen Glauchau als auch gegen USG gewonnen.
    Nun beleiben uns also – wenn kein Wunder geschieht – noch zwei Spiele in der Landesklasse. Lasst sie uns genießen und uns würdig von der Landesebene verabschieden.

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    Topics: Allgemein | 1 Kommentar »

    Ein Kommentar to “Ihr tut uns weh – tut Euch nicht Leid”

    1. Peter Kahn meint:
      15.März 2010 at 18:17

      Wir wollen doch nicht hoffen, dass Ihr uns am Sonntag ein Bein (oder beide) stellt.
      Gruß Siebenlehner SV

    Kommentare