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Siegfried Dreier rettet Markneukirchen II vor Niederlage
Von EHartl | 1.März 2010
Der vergangene Spieltag führte uns wieder mal nach Lichtentanne, kann mich gar nicht erinnern, wann wir mal Gastgeber waren… aber egal. Wir liefen in “Stammbesetzung” auf, man liebäugelte schon mit einem Sieg.
Es wollte aber nicht wie es sollte.
Nach ca. 2 Std. einigte sich Karlheinz mit Jörg Gattermann an Brett 4 auf Remis. Die Stellung war völlig ausgeglichen, ein Eindringen
in die gegenerische Stellung nicht möglich.
Ute an Brett 2 bekam schon nach etwa einer Stunde ein Remisangebot, das sie richtigerweise ausschlug.
Klaus an Brett 8 wusste im Sizilianer nichts mit 2. Lc4 anzufangen, liess sich einwirren, verlor eine Qualität und
und schliesslich die Partie gegen Karl-Heinz Fichtner. Ralf an Brett 3 teilte sich mit Lajos Barta den Punkt. Ein schwieriges Mittelspiel war
entstanden, die 4 Pferde galopierten verwegen im Zentrum, auch lief die Zeit den beiden davon.
Jochen an Brett 1 hielt gegen Jörg Baierl lange Zeit gut mit, auch Bestechungsversuche meinerseits mit
“Schokolade ganze Mandel”, konnten Jörg nicht zu einer Punkteteilung bewegen. Der Unterschied von 350 DWZ-
Punkten ist ja auch nicht umsonst.
Mittlerweile hatte Michaels Gegner, Jörg Hochmuth das Handtuch geworfen. Er stolperte in Michaels Lieblings-
variante aus der es kein Entrinnen mehr gab.
Ute schlug das Remisangebot von Uwe Dietzel ein weiteres Mal aus, das war einmal zu viel.
Wie sich später zeigte, stand ihr König zu weit weg vom Geschehen, so wars geschehen um sie und die Partie.
Klugscheisserhinweis: Ein zeitiges Remis kann auch mal den Mannschaftssieg sichern, nicht immer nur kosten.
Nun lagen wir 2:4 zurück, so hatten wir uns das nicht vorgestellt.
Ich versuchte einen Königsangriff, liess den a-Bauern laufen mit Unterstützung von Läufer und Dame,
gewann auch einen Bauern um ihn später wieder zu verlieren.
Als ich dann mit meinem Turm auf der 2-Reihe einbrechen konnte, kostete es meinen Gegner, Rolf Günther,
2 Bauern. Nach einem Fehlgriff von Weiss, konnte ich die beiden verbleibenden Läufer abtauschen,
die Bauernumwandlung war nicht mehr zu verhindern.
Siegfried an Brett 7 stand alles andere als auf Gewinn. Er hatte 2 Bauern gegen einen Springer, allerdings verbundene
Freibauern. Als Sigg sie in Bewegung setzen konnte, vermochte sein Gegner, Andreas Hofmann nicht, sie zu stoppen.
Nach einer Energieleistung rettete uns Sigg um 13.45 vor der Niederlage.
Bei einem “perfekten Dinner” in der “Teichschänke” feierten wir das so schwer erkämpfte 4:4 und natürlich
“unseren Sigg”.
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