« Siegfried Dreier rettet Markneukirchen II vor Niederlage | Home | Auch Mkn. II schwächelt – seit Runde 2 kein Sieg mehr »
Sind sie zu stark – sind wir zu schwach!
Von Burkhard Atze | 21.März 2010
Wiederum nur fünf Remis konnte unsere erste Mannschafft in der Fischerhütte erzielen. Damit sind die Chancen die Klasse zu halten etwa genau so groß, wie im Lotto einen Sechser mit Zusatzzahl zu erhalten.
Dabei schien es ganz gut zu beginnen. Matthias hatt mittels einer Kombination einen Bauern gewonnen, verlor ihn jedoch wieder und die Partie verflachte zum Remis. Frank fand nach anstrengender Woche in Kiel überhaupt nicht ins Spiel und war froh, ein Remisgebot zu erhalten – sah sich doch schon wieder als Verlierer vom Brett gehen. Bei Karl-Heinz lief es fast wie immer, in der Eröffnung verbrauchte er viel Zeit, irgendwann kam das Opfer – das nicht durchschlug – der Punkt war beim Gegner. Bernd kam ganz gut aus der Eröffnung heraus und lehnte mehrmals Remisgebote ab, dann übersah er was und die Partie war weg. Als Nächster musste Claus-Peter die Waffen strecken. Als er die Stellung aus dem Gleicgewicht bringen wollte, um ob des Spielstandes auf Sieg zu spielen, übersah er den Einbruch auf der 7. Reihe. Leider konnte er in der Zeitnot seine Falle nicht zuschnappen lassen und das Feld f7 wurde zum Sargnagel der Partie. Steffen stand die ganze Zeit sehr gedrückt seine Läufer waren bessere Bauern, der Spielstand verhalf ihm zu einem Remis – das stellte den gegnerischen Sieg sicher.
Burkhard musste gegen 1.e4 b6 antreten. Schnell war viel Material abgetauscht, das gegnerische Remisgebot musste abgelehnt werden und im Springerendspiel übersah Burkhard in Zeitnot die beste Chance. So endete auch die Partie remis. Gerd kämpfte am längsten – bis beide Parteien nur noch Sekunden auf der Uhr hatten. Er übersah leider ein zwangläufiges Matt, wird mit dem Remis persönlich aber trotzdem zufrieden sein.
In Bernsbach folgt nun noch – wenn kein Wunder geschieht – der Abschied aus der Landesklasse.
Topics: Allgemein | Kein Kommentar »