SV Markneukirchen


Die Kraft im Oberen Vogtland

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    4 Neikirnger beim 41. Waldkirchener Einladungsturnier

    Von Frank Weller | 9.August 2010

    Samstag Schulanfang, Sonntag Schnellschach in Waldkirchen – so war es immer und wird es auf absehbare Zeit bleiben. Darauf kann man sich einstellen, noch lange bevor Rainer Mothes die Einladungen verschickt. Gestern war es dann wieder soweit, die Sommerpause wurde in Waldkirchen offiziell beendet.Nachdem in den letzten Jahren immer mehr Markneukirchner teilnahmen, waren wir diesmal nur zu viert, schnitten aber qualitativ bestens ab. Burkhard hat auf Vogtland-Schach.de bereits einen Bericht geschrieben, der Organisation, Ablauf und Ergebnisse umreißt. Dort stehen auch Tabelle und Spielverlauf. Und man kann am Ergebnis des glanzvollen Sieges zweier Markneukirchner eine etwas verfälschte Wahrheit ablesen. Denn es war knapp, sehr knapp. Und es lief in der letzten Runde aber auch wirklich alles bestens für Claus-Peter (und auch Burkhard). Hätten nicht beide gewonnen (C.-P. gegen Bernd Gündel, Burkhard gegen Bernd Hiemer) , wäre die Doppelspitze so nicht möglich gewesen.

    Vor dieser Runde lag C.-P. noch punktgleich, aber mit der deutlich schlechteren Wertung hinter Bernd Hiemer und mit der knapp besseren Wertung vor Bernd Gündel. Einen halben Punkt dahinter lauerten Burkhard und Roland Wolf (Kirchberg). Alle weiteren Favoriten ließen schon vorher zu viel Federn und hatten mit dem Ausgang des Turniers nichts mehr zu tun. Wie erwähnt – zwei Siege, zwei Titel.
    Matthias kam mit guten 4,5 Punkten auf dem 12. Platz ein. Er spielte ein starkes Turnier und verlor nur gegen Wolf und Coder, remisierte gegen Behnke (Helmbrechts). Bei mir war es eine Niederlage mehr (Wolf, Coder und Kadner), ich war mit 4 Punkten (Platz 18) aber auch nicht unglücklich. Dafür hätte es ansonsten auch keinen Grund gegeben, denn es war wieder ein recht lockeres Turnier. Die Sonne lachte auf Schönbrunns “Goldenes Herz” und heiterte auch diejenigen wieder auf, die es mal nicht so glücklich trafen.
    Ein paar Leute mit guten Aussichten, die in den letzten Jahren immer dabei waren, fehlten diesmal (Zöphel, Rehm, Pötzsch – ja, der auch – , Baierl). Die Schulanfangsfeiern fordern halt jedes Jahr ein paar Opfer… Dafür war der VSC Plauen mit 3 Spielern vertreten und Reichenbach kam gleich zu acht. Von den 12 (!) angereisten Zwickauern schafften es allein schon 4 in die Top Ten!
    Unsere Gastgeber aus Waldkirchen sparten bei ihrem startgeldfreien Turnier wieder mal nicht an Preisen. So konnte C.-P. mit einem 30-Liter-Fass Gerstensaft mit allem Drum und Dran den gewichtigen Heimweg antreten. Er stellt uns als Verein übrigens was Anständiges in Aussicht.
    Schon fast obligatorisch war wieder die starke Organisation. Rainer Mothes verzichtet immer auf die eigene Teilnahme, was sich natürlich in einem gestrafften Ablauf widerspiegelt. Die Zeit für Konversation – insbesondere, wo jetzt doch bald die neuen Punktspiele anstehen – blieb trotzdem noch reichlich.

    An dieser Stelle: Danke, Waldkirchen! Unser Verbraucher-Testurteil lautet: SEHR GELUNGEN! Wir hoffen jetzt nur, wir werden nach unserem Doppelerfolg im nächsten Jahr wieder eingeladen!?

    unsere beiden Goldjungs

    unsere beiden Goldjungs

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    Topics: Allgemein | 1 Kommentar »

    Ein Kommentar to “4 Neikirnger beim 41. Waldkirchener Einladungsturnier”

    1. Burkhard meint:
      9.August 2010 at 19:31

      Ein, zwei Bemerkungen zum Spielverlauf noch von mir.
      C.-P. gewann das Turnier von der Spitze – er gab lediglich zwei Remis, gegen Bicker (VSC) und Schäfer (Freiberg) ab. Trotzdem wäre ihm nur der zweite Platz geblieben, wenn ich gegen Hiemer verloren hätte.
      Meine Chance auf den Turniersieg verbaute ich in der zweiten Runde. Nachdem ich in der ersten Runde gegen Bernd Gündel mit Schwarz remisiert hatte verlor ich gegen Gerd Völkel trotz Mehrqualität durch einen unnötigen Turmeinsteller.
      Danach folgten 5 Siege in Serie mit sehenswerten Königsangriffen gegen zum Teil hochklassige Gegner.
      Eine Kuriosität soll noch erwähnt werden. Die Schachfreunde Kadesreuther und Tympel aus Helmbrechts bekamen jeweil einer Markneukirchener Links-Rechts-Kombitnation. Erst verloren sie gegen mich um dann in der darauffolgenden Runde den Punkt an Matthias abzugeben.

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