Wir sind jetzt Zweiter – unglaublich!!!!

Empor West Zwickau 1 – Markneukirchen 2     2,5 : 5,5

 

Weder Nebel auf der Autobahn noch ein durch mich ausgelöster Blitzer konnten uns heute vom nächsten Sieg abhalten. Zum Tabellennachbarn Zwickau West gings. Trotz des Nebels trafen wir überpünktlich im Spiellokal ein. Pünktlich 9 Uhr gings dann los. Ralf erhielt ziemlich zeitig, bei völlig ausgeglichener Stellung, ein Remisgebot von Reinhart Löffler, ich ließ ihm freie Hand und Ralf nahm an. Das erste mal in dieser Saison unterstützte uns Philipp Gütter, das war enorm wichtig, weil Florian heute nicht spielen konnte. So wurde die gewohnte Aufstellung ziemlich beibehalten. Schön, dass er an den paar freien Tagen in der Heimat, an seine Schachkollegen denkt. Wenn dann noch ein Punkt dabei herausspringt, ist das doppelt schön. Beide Damen gingen zeitig in die Offensive, nach einiger Abtauscherei behielt Philipp eine Qualität mehr und die aktivere Dame. Das reichte zum Sieg gegen Alexander Fenzel. Jochens Gegner Günter Steffen lehnte zunächst remis ab aber Jochen spielte wieder solide und konnte wie beim letzten Aufeinandertreffen einen halben Punkt erzielen. Benno lieferte wieder eine seiner berüchtigten Partien ab. Er griff wie gewohnt an, allerdings übersah er einen Zwischenzug seines Gegners Werner Thalwitzer und verlor eine Figur. Er übersah aber nicht die Nervosität und die Zeitnot seines Gegenübers. Promt folgte der Fehler, Benno setzte matt. Meine Partie ließ sich gut an gegen Stefan Richter. Nach 24 Zügen hatte ich Springer, Läufer und einen Bauern gegen einen Turm. Durch ungenaues Spiel hätte ich beinahe eine Bauernumwandlung nicht mehr verhindern können. Das Ganze kostete mich enorm viel Zeit und 2 Bauern. Mittlerweile war mein letzter Bauer auf c2 vorgerückt und alle übrigen Figuren scharten sich um ihn. Weiß besaß noch einen Bauern auf f3. Die Konstellation war so ungünstig, dass er seinen Turm gegen meinen letzten Bauern opfern konnte. Dann hätte ich mit Läufer und Springer in 10 Minuten matt setzen müssen. Das wollte ich verhindern. Glücklicherweise griff er fehl, ich kam zur Bauernumwandlung und die Prozedur blieb mir erspart. Zu der Partie zwischen Karl-Heinz V. und Isman Karaev  kann ich nicht viel sagen. Mir fehlte die Zeit um mir ein Bild zu machen. Jedenfalls wurde ein Remisgebot von Karl-Heinz abgelehnt. Vielleicht wegen der Zeitnot in der Karl-Heinz wieder war, ich weiß es nicht. Er kam scheinbar unbeschadet durch, denn der Zwickauer nahm das Remis später an. Karlheinz S. kam gut aus der Eröffnung, die spielt er ja immer sicher und meinte einen guten Zug „auf der Pfanne“ zu haben, leider sah er nur gut aus, taugte aber nichts. Sein Gegner Gerd Steininger gelangte zu Initiative und 2 Mehrbauern. (Leider auch noch verbundene Freibauern). Da blieb nur die Aufgabe. Klaus setzte sich heute im Endspiel souverän durch. Als ich mal kurz hinschaute hatte er einen Bauern weniger aber wie gesagt, so richtigen Überblick hatte ich nicht. Da wollte sein Gegner Hans-Dieter Franke kein remis. Als ich mit meiner Partie fertig war, hatte Klaus einen Bauern mehr, da wollte Klaus kein remis mehr. Tapfer kämpfte der Zwickauer weiter, auch als der letzte Läufer noch fiel. Mit dem blanken König gegen Läufer und 2 Bauern, ob das wohl noch patt wird? Natürlich nicht. Um halb zwei war dann alles vorbei.

Fazit: Ein bisschen Glück gehört eben auch dazu, so deutlich hätte das Ergebnis nicht ausfallen müssen.

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