Nur Unentschieden in Waldkirchen

Bei schönstem Wetter fuhren wir zum Punktkampf nach Waldkirchen. Als die Aufstellungen bekanntgegeben wurden, war klar, dass Claus-Peter wahrscheinlich ohne Gegner bleiben würde. Aber er sollte die Uhr drücken, vielleicht käme der Gegner ja doch noch. Unverständlich für mich ist, weshalb dann im Spielbericht ein „unbesetzt“ eingetragen wird.  Wenn das Brett unbesetzt gewesen wäre, hätte Claus-Peter kein Zug machen und eine Stunde warten müssen.

Zu den ausgetragenen Spielen. Ralf Wander steuerte am letzten Brett ein sicheres Schwarzremis an. Matthias Schubert musste sich mit Rainer Mothes‘ Affen auseinandersetzen. Die Kiebitze hatten ob seiner Stellung so manche Befürchtungen, doch plötzlich konnte er eine Figur gewinnen und der Punkt war danach nur Formsache.

Michael Straube sah sich einer ungeliebten Variante gegenüber. Ein unaufmerksamer Zug und ein krachendes Opfer in seiner Rochadestellung kostete einen wichtigen Bauern. Er verteidigte sich noch lange einfallsreich, musste dann aber doch seinem Gegner gratulieren. Ute Sadewasser versuchte alles um Frank Spitzner in Schwierigkeiten zu bringen, musste dann aber auch mit Blick auf ihre Zeit Remis annehmen.

Bei Burkhard Atze lief die Eröffnung irgendwie schief. Ein Rechenfehler bescherte ihm eine passive, fast hoffnunglose Stellung. Lange hielt er die Ruine noch in hochgradiger Zeitnot, bis dann doch alles zusammenbrach. Neidlos muss man hier die starke Partieführung von Karl Gündel anerkennen.

Nun liefen nur noch die Partien von Fank Weller und Steffen Pötzsch. Steffen hatt sich nach kompliziertem Partie verlauf eine Mehrqualität gegen zwei Bauern gesichert. Sein Gegner Bernd Gündel zeigte seine große Klasse und manövrierte Steffen im Endspiel aus. Frank hatte in frühem Partiestadium Remis abgelehnt und musste nun gewinnen, damit wir etwas Zählbares aus Waldkirchen mitnehmen konnten. In einem interessanten Spiel gegen hängende Bauern konnte er einen entfernten Freibauern bilden und in ein Turmendspiel mit erst einem und später zwei Mehrbauern abwickeln. Die Gewinnführung dauerte zwar etwas länger aber am Ende sicherte Frank das Unentschieden.

Die Zweite spielte ganz in der Nähe gegen Treuen. Nach einem 2:4 Zwischenstand erwachte das Käpferherz noch einmal. Aber am Ende stand eine 3,5:4,5 Niederlage. Benno Klaus und Reinhard Atze gewannen, JochenPötzsch, Frank Dreier und Karlheinz Sandner remisierten, während Christian Franze, Rolf Steinhaus und Karl-Heinz Vogel ihren Gegnern gratulieren mussten.




U16 wieder mit verpasstem Remis

Heute hätte unsere U16-Mannschaft ihren ersten Mannschaftspunkt einfahren können. Aber ..

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Anton Grondziok hatte einen gebrauchten Tag erwischt. Mit Weiß erwischte er im ersten Zug den falschen Bauern und musste so erstmalig mit d4 eröffnen. Die Stellungsbilder und Pläne waren ihm unbekannt und so verlor er kurzzügig. Luisa Woywode spielte mit Schwarz die Eröffnung zu unbedarft, verlor einen Bauern und ließ sich einen Tripelbauern anhängen. Im Versuch Aktivität zu entwickeln lief sie in eine Bauerngabel, die eine Figur kostete und letzendlich die Partie.

Rüdiger Atze konnte seinen Gegner klassisch auskontern und gewann problemlos. Tragisch verlief das Spiel unseres Gastspielers Noel Kunze am ersten Brett. Eine Fehlkalkulation seines Gegners bescherte ihm eine Mehrfigur, die er ins Endspiel retten konnte. Leider fiel er auf den letzten Schummeltrick des Wilkauers herein und konnte sich so nicht für seine gute Leistung belohnen.

Damit belegen wir den vorletzten Platz und hoffen in einer späteren Runde auf die ersten Mannschaftspunkte.




Carlsen lässt Chance aus

Gestern begann in London die Schachweltmeisterschaft zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana mit einem siebenstündigem Remis. Magnus Carlsen gelang es mit Schwarz entscheidenden Vorteil zu erlangen, um dann die Siegfortsetzung auszulassen. Wir Amateurpatzer können beruhigt sein, wenn selbst dem amtierenden Weltmeister solche Fehler unterlaufen.



Hier die Videoanalyse von Niclas Huschenbeth auf englisch:

Hier die siebenstündige Live-Show mit Melanie und Nikolas Lubbe bei Chess24:




Blues der letzten Runde

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.

Charlotte Konnopke

Es war ein Abschied. Zum letzten Mal richtete der SV Lengefeld mit seinem bewährten Team um Franko Haugk die BMM U12 in der Sporthalle Lengefeld aus. 14 Teams stritten um Medaillen und die vier Startplätze für die Sachsenmannschaftsmeisterschaft.

Das Team des SV Markneukirchen nahm zum zweiten Mal teil und wollte an die Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen. Wie im letzten Jahr schlüpften wir unter die Fittiche des SK König Plauen und übernachteten gemeinsam in der Jugendherberge auf der Augustusburg

Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.

Andrei Kolmogorow

Zum schachlichen Teil als Betreuer im Kinderschach sind Nerven wie Drahtseile gefragt. Traue keiner Stellungseinschätzung und das Ergebnis steht erst fest, wenn es in die Ergebnisliste eingetragen wurde.

Über die erste Runde wurde hier schon berichtet. Die zweite Runde bescherte uns mit der zweiten Vertretung von Grün-Weiß Niederwiesa eine lösbare Aufgabe. Die Mannschaft lag in der Setzliste hinter uns, aber beim 2:2 zeigte sich, dass der Anzugsvorteil doch etwas wert ist – es gab nur Weißsiege. In der dritten Runde konnte das vogtlandinterne Duell gegen Reichenbach 4:0 gewonnen werden. Besonders erfreulich, dass auch unser neuer Spieler Mikka Geipel voll punkten konnte.

Wie gewonnen so zerronnen.

Hans im Glück

Nach dem erfreulichen Ergebnis der Vorrunde folgte eine harte Landung mit einem 0:4 gegen Mitfavoriten Muldental Wilkau Haßlau. Besonders Anton wird der vergebenen Mattchance gegen den fast 400 Punkte besser eingeschätzten Mark Buschmann hinterhertrauern.

Nach der Runde fuhren wir zur Augustusburg bezogen die Zimmer und Betten und besichtigten danach noch die Folterkammer. Einigen waren die Folterinstrumente und Abbildungen doch nicht ganz geheuer. War es dieses Erlebnis oder doch die Anstrengungen des Tages, die den Betreuern eine ruhige Nachtruhe bescherten? Man weiß es nicht.

Nach einem guten Frühstück mit Rührei und Obstteller wurde der letzte Wettkampftag in Angriff genommen.

Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge.

Erich Honecker

Mit Siebenlehn wartete in der fünften Runde ein machbarer Gegner auf uns. Der 3:1-Sieg spottet aber dem Verlauf der Partien. Anton verlor als Erster und ließ in der Partie viele Chancen aus. Die drei Siegpartien resultierten aus den vergebenen Chancen der Anderen. Als Trainer musste ich hier einmal eine Standpauke halten. Es ist nicht schlimm wenn man verliert, es ist schlimm wenn man zu schnell spielt und das Gelernte nicht anwendet.

Nun mussten wie gegen die Zweite von König Plauen spielen. Die Ansprache zeigte Wirkung, die Zeit wurde gut ausgenutzt und gegen eine besser eingeschätzte Mannschaft ein Remis erkämpft. Mikka spielte hier eine der längsten Partien des gesamten Turniers.

Von hinten nach vorn: Anton, Jakob, Rüdiger und Mikka
vor der Begegnung mit König Plauen 2

In der letzten Runde gab es mit Schwarzenberg wieder eine machbare Aufgabe. Aber war es die Anstrengung der Vorrunde oder die Aussicht das Vorjahresergebnis zu übertreffen – es lief nichts zusammen. 1:3 hieß das Ergebnis am Ende.

Fazit: Wir konnten nicht ganz an das gute Vorjahresergebnis anknüpfen und erreichen genau unseren Setzlistenplatz. Für fast alle wird es DWZ-Einbußen geben, aber das ist nicht tragisch. Hoffentlich setzen alle Spieler die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Analysen bei den nächsten Aufgaben um. Anton und Jakob erzielten 3/7, Rüdiger 3,5/7 und Mikka 2,5/7. Besonders über Mikkas Ergebnis in seinem ersten Turnier freue ich mich.

Vielen Dank an Bea Grondziok, die wieder eine große Hilfe bei der Betreuung der Rasselbande war. Die große Frage ist, ob wir im nächsten Jahr an der BMM U12 teilnehmen können, verlassen doch zwei Spieler die Altersklasse und momentan sind keine Nachrücker in Sicht.

Edit: Schlampig vom Autor – den Ausgang der Meisterschaft zu vergessen. Es siegte USG Chemnitz I vor Wilkau-Haßlau und König Plauen I, Lengefeld ergatterte den vierten Qualifikationsplatz für die Sachsenmeisterschaft, der VSC ging als Fünfter leider leer aus.

Ergebnisseite




Bezirksligaspieler bestimmen das Feld

Vier Spieler haben bei der Markneukirchner Stadtmeisterschaft noch eine weiße Weste und müssen nun in der dritten Runde gegeneinander spielen. Neben den Markneukirchner Spielern Steffen Pötzsch, Frank Weller und Matthias Schubert liegt auch Josef Biba vom SV Klingenthal verlustpunktfrei an der Spitze.




Neuer Vorstand – ruhiges Fahrwasser?

Am 21.10.2018 fand in Chemnitz ein turbulenter Außerordentlicher Verbandstag statt. Als Ergebnis wurde Frank Bicker als Präsident abgewählt und ein neuer Vorstand unter André Martin soll die Geschicke des SVS bis zur nächsten Wahl in ruhigeres Fahrwasser führen.

Der neue Vorstand v.l.n.r. Ronald Wilhelm, André Martin, René Plötz, Franziska Beltz und Stefan  Ullmann (Foto auf der SVS-Seite im Beitrag von Peggy Flemming)

Leider ging die Aussprache vor den Wahldurchgängen nicht ohne Schlammschlacht von statten. Der Berichterstatter möchte die Einzelheiten hier nicht ausbreiten.

Schauen wir nach vorn. Im neuen Vorstand finden wir drei Mitglieder des alten Vorstandes Ronald Wilhelm (Vize Verbandsentwicklung), René Plötz (Landesspielleiter) und Stefan Ullmann (Schatzmeister) geleitet wird der Vorstand durch den neuen Präsidenten André Martin, der dieses Amt ja schon früher bekleidete. Die eigentliche Überraschung ist die neue Vizpräsidentin Jugend Franziska Beltz. Nachdem Frank Schulze nicht die erforderliche Mehrheit für dieses Amt erreichte, stellte sich Franziska Beltz überraschend zur Wahl und hatte in Harald Lutz sogar einen Gegenkandidaten.

Hoffen wir alle, dass nun die drängenden Probleme angepackt werden und das Gespenst der Auflösung vertrieben ist.

Es gilt Dank zu sagen an einen unglücklichen Präsidenten Frank Bicker, in den letzten Monaten alles dafür getan hat, dass der SVS weiterbestehen kann und als letztes verbliebenes Vorstandmitglied mit großem Einsatz von Zeit und Energie eine Zwangsverwaltung vermieden hat.

Auch Frank Schulze gilt Dank für jahrelange kompetente Arbeit als Vizepräsident Jugend.

Noch ein Wort zu den anwesenden Vereinsvertretern. Viele Vereine hatten die Brisanz der Lage erkannt und waren durch ihre Vorsitzenden oder Mitglieder mit Vollmacht stimmberechtigt vertreten. Um so unverständlicher ist es, wenn ein großer Verein wie der SV Muldental Wilkau Haßlau nur ohne Stimmrecht (drei Simmen kamen so nicht zum Zuge) vertreten war. Der Präsident hielt die Schachfreunde, die aus Interesse zum Verbandstag fuhren für nicht fähig, den Verein zu vertreten. Dies sind aber die Schachfreunde, die durch kontinuierliche Arbeit mit immensem Zeitaufwand die Erfolge im Schach ermöglichen.




Trainingslager in Schilbach

Luisa Woywode, Anton Grondziok, Rüdiger und Reinhard Atze nehmen dieses Wochenende am Trainingslager des SK König Plauen in Schilbach teil.

Am Freitag beschäftigte sich die Trainingsgruppe mit Bauern- und Turmendspielen. Samstag früh waren Mattaufgaben dran und jetzt wird ein kleines Schnellturnier gespielt. Im Bild spielen Luisa gegen Anton und Rüdiger gegen Maria Nguyen Dang (SKK).




Markneukirchner scheitern knapp beim U13-Cup

Markneukirchen war Ausrichter des zweiten Turniers im U13-Cup. 56 Kinder machten die Schule am ersten Feriensamstag unsicher. Schon am Freitag hatten die  Markneukirchner Schachfreunde  die Spielräume aufgebaut (Vielen Dank an Frank Weller), so dass es am Samstag morgen schnell starten konnte.

Vom SV Markneukirchen starteten Reinhard Atze, der die aktive Spielberechtigung für den SKK Plauen besitzt, in Gruppe A, Luisa Woywode in Gruppe C, Anton Grondziok in Gruppe D, Jakob Meinel in Gruppe F und Rüdiger Atze in Gruppe G.

Reinhard spielte in der A-Gruppe eine gute Rolle und stand kurz davor, die Gruppe zu gewinnen, als sich eine alte Schwäche bemerkbar machte. In der letzten Runde  wurde er in einer gewinnträchtigen Stellung  von Timur Melestean (VSC Plauen) ausgekontert. So blieb ihm nur der undankbare dritte Platz und ein kleiner DWZ-Gewinn.

Für Luisa war die C-Gruppe heute zu stark. Leider konnte sie ihr Können nicht aufs Brett bringen, da sie sich erstens nicht an behandelte Varianten aus dem Training erinnern konnte und zweitens nicht so sehr auf die Drohungen des Gegners achtete.

Anton kam als Gruppensieger des Auftaktturniers in Greiz diesmal in eine bessere Gruppe. Ein Sieg, den er auf dem Brett hatte, mehr und es hätte der geteilte Gruppensieg sein können. So wurde er in einer Gruppe, in der er Letzter der Setzliste war, guter Dritter.

Jacob spielte ein gutes Turnier. Leider baute in der letzten Partie seine Konzentration etwas ab, so dass er gegen seine schwächer eingeschätzte Gegnerin verlor. Bei einem Sieg wäre es der Gruppensieg gewesen, so ist es ein guter zweiter Platz.

Rüdiger teilte mit 50% in seiner Gruppe den zweiten und dritten Platz. Ob der für den ersten Gruppenplatz nötige Sieg möglich gewesen wäre, muss die Analyse zeigen. Da alle seine Gegner mindestens zwei Jahre älter waren, kann man das Abschneiden dennoch als Erfolg betrachten.

Auf Schach im Vogtland kann man alle Kreuztabellen und den Gesamtstand ansehen.

Danksagungen

Großer Dank gilt dem Gymnasium Markneukirchen, welches uns schon seit Jahren die Räume zur Verfügung stellt. Immer wieder gelobt wurde von allen Seiten unser Catering. Bea Gronziok und Silke Atze versorgten die jungen Schachspieler, ihre Eltern, Trainer und Betreuer mit allem, was das Herz begehrte. Ohne die Unterstützung unserer Schachmamas wäre so etwas nicht möglich.

Für die Hilfe beim Abbau und Herstellen der Ordnung gebührt Frank Dreier ein großer Dank. Frank half auch während des gesamten Turniers bei der Organisation der einzelnen Gruppen mit.




Intrigen, Intriganten, Informationen – die Posse geht weiter

Seit dem letzten Beitrag zur Krise des sächsischen Schachs (Chaos im Schachverband Sachsen vom 12.08.2018) ist einige Zeit verstrichen. Durch Gespräche, vor allem zum Chemnitzer Jugendopen und Mails, habe ich Informationen, die ich gerne mit der aufgeschlossenen Schachgemeinde teilen möchte.

Vorgestern (am 28.09.) endete die Bewerbungsfrist für die Kandidatur zur Vorstandswahl auf dem außerordentlichen Verbandstag am 21.10.2018. Es scheint, als möchte André Martin (ehemaliger Präsident des Schachverbandes Sachsen) mit dem bisherigen Vorstand weitermachen. Dieser Eindruck wird durch Gespräche und durch Mails, die mir zu Kenntnis gekommen sind, gestützt.

Weiterhin hat sich Robert Beltz (RB) für den Posten des Vizepräsidenten Verbandsentwicklung beworben und nach Aussage von RB auch Jürgen Rudolph für den Posten des Landesspielleiters. Weitere Kandidaturen sind mir nicht bekannt.

Datum Datei
21.09.2018 Kandidatur André Martin
22.09.2018 Kandidatur Robert Beltz
28.09.2018 Offener Brief Robert Beltz an Gerhard Schmidt

In einem Dokument „Chronik einer Intrige im SVS – wie ich sie erlebte“, welches an die Originalemail des offenene Briefes angehängt ist, stellt RB teilweise Emailverkehr öffentlich und es wird deutlich, dass das Team Martin anscheinend aus dem kompletten zurückgetretenen Vorstandsmitgliedern besteht. Ich verzichte bewusst auf eine Veröffentlichung dieses Dokumentes, welches mir vorliegt.

Es scheint momentan keiner zu verstehen, dass die Zeit für Machtspielchen vorbei ist. Es geht um den Fortbestand des Schachverbandes Sachsen. Aus meiner Sicht ist es nicht sinnvoll, dass sich einige „verbrannte“ Vorstandsmitglieder wieder bewerben. Es scheinen sich zwei Szenarien anzudeuten:

  • Team Martin wird gewählt und Frank Bicker wird zum Sündenbock der gesamten Situation gemacht. 
  • Päsident Frank Bicker erhält durch den Außerordentlichen Verbandstag Mitstreiter an die Seite gestellt, so dass mindestens die Handlungsfähigkeit des Vorstandes wieder hergestellt wird unter Umständen mit späterer Kooptierung weiterer Mitglieder.

Beide Szenarien sind für mich schlecht vorstellbar.  Hoffen wir, dass die Delegierten am Außerordentlichen Verbandstag ein glückliches Händchen haben und bei der Wahl der einzelnen Vorstände eine gute Entscheidung für die Zukunft des Schachverbandes treffen.




Stadtmeisterschaft startet mit 20 Teilnehmern

Mit 2 Teilnehmern weniger als im vorigen Jahr startete gestern die neu
aufgelegte Stadtmeisterschaft. Favoriten gibt es mehrere, dazu gehören
natürlich wieder der Adorfer Heinz Zöphel, der Klingenthaler Josef Biba
und natürlich ein paar Markneukirchner Spitzen, allen voran Claus-Peter
Franke, der zugleich auch der noch amtierende Stadtmeister (6,5 Punkte
aus 7 Partien) ist.

Die erste Runde ist in vielen Turnieren eine eher nicht so sehr kampfbetonte. Das konnte man von der gestrigen wahrlich nicht sagen. Was da an brisanten Partien gebote wurde, ist schon bemerkenswert. Rolf Steinhaus opferte gegen mich einen Springer gegen Aktivität, Ralf Wander kämpfte eine beherzte Partie gegen Josef Biba und der erst am selben Tag vom Urlaub heimgekehrte Jochen Franz wehrte sich tapfer gegen Claus-Peter Franke. Er hatte in der wohl spannendsten und längsten Begegnung des Tages das einzige positive Ergebnis – er schaffte ein Remis. Die anderen verloren ihre Partien denkbar knapp. Rolf konnte noch ausgekontert werden und Ralf übersah seine Remischance.

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Teilnehmerliste Teilnehmerliste
Paarungen und Ergebnisse Paarungen und Ergebnisse
Rangliste Rangliste