Vereinsabend am kommenden Donnerstag findet statt!

Liebe Schachfreunde! Falls der eine oder andere gelesen oder gehört haben sollte, dass am Donnerstag das Paulusschlössl geschlossen bliebe und sich jetzt fragt, ob denn unser Vereinsabend ausfällt: Wir treffen uns trotzdem zur normalen Runde der Vereinsmeisterschaft. Für uns hat das Paulusschlössl geöffnet, es wird sogar eine kleine Küche für die Hungrigen geben. Weitersagen!




Fortsetzung der Erfolgsstory: Osterblitz

Am Gründonnerstag veranstaltet der SV Markneukirchen sein Osterblitzturnier. Das weiß ein jeder, der sich in unserer Region für Schach interessiert. Da braucht man keine Werbung mehr zu machen, eine kurze Notiz auf der Homepage verrät, dass es stattfindet. Mehr braucht es nicht. In diesem Jahr liegt Ostern arg zeitig, der Winter war mild und feucht – die Grippewelle setzt auch den Schachspielern zu. Dass wir trotzdem 40 Teilnehmer waren, dafür sorgten 5 Spieler vom ASV Rehau, die sich erstmals anmeldeten.
In bewährter Umgebung, dem Alpenhof in Breitenfeld, dessen Team wieder alle Hände voll zu tun hatte, die unruhigen und oftmals zerstreuten Schachspieler in den Griff zu bekommen, wurde es wieder ein launiges Turnier, das ohne einer echten Spitze zu bester Spannung auflief. In früheren Jahren, wo eigentlich meist feststand, dass Andreas Götz von König Plauen das Rennen machen würde, ging es oft nur um die Plätze. Anders in diesem Jahr. Diesmal verteilte sich die Anwartschaft auf den Titel gleich auf mehrere Schultern. Vor allem die jungen Spieler von König Plauen zeigten, dass sie auch im Blitzschach bestens trainiert sind.

Entscheidend waren heuer die letzten beiden Runden. Bis dahin konnte sich noch niemand nennenswert absetzen, die Spitze war immer auf Augenhöhe. In der vorletzten Runde verlor einer der Führenden, Mario Tunger von den Königen, die Partie gegen seinen Vereinskameraden Niklas Linnert und Heiko Sieber aus Hof übernahm mit seinem Sieg die alleinige Führung. Die Auslosung der letzten Runde sah dann ausgerechnet eine Ansetzung gegen seinen Vereinskollegen Boris Bölle vor. Der Ausgang schien auf der Hand zu liegen. Ein Remis hätte Heiko Sieber gereicht, aber so ein Blitzturnier ist halt kein Ponyhof und es wurde bis zum Schluss gekämpft, was die beiden sehr ehrt. Die Partie ging zugunsten von Boris Bölle aus und der Zweite der Tabelle, Erik Fischer (König Plauen), marschierte noch vorbei. Er gewann gegen Niklas Linnert die letzte Partie und hatte abschließend einen halben Punkt Vorsprung. Zweiter wurde – für viele etwas überraschend – Josef Biba, für Klingenthal spielend. Er war das ganze Turnier über in den Spitzenpaarungen zu finden und da ist seine super Platzierung dann doch nicht weiter verwunderlich. Heiko Sieber belegte Platz drei. Mario Tunger und Frank Bicker (VSC Plauen) kamen mit je 10 Punkten auf vier und fünf ein, wobei Mario Tunger von allen die beste Wertung hatte.
Gegen halb zwölf war dank Burkhard Atzes straffer Durchführung das Turnier beendet. 15 mehr oder weniger harte Runden reichten dann auch den meisten. Die fünf Rehauer Schachfreunde sprachen sich positiv über unser Osterblitz aus und versprachen wiederzukommen. Wir nehmen sie gerne beim Wort…

Wir vom SV Markneukirchnern wünschen allen Teilnehmern ein frohes Osterfest!

Teilnehmerliste

alle Paarungen

Abschlusstabelle

Kreuztabelle




Abschluss OVL: War vorn, bleibt vorn

Bevor wir mit unserer Offenen Obervogtlandmeisterschaft eine einjährige Pause antreten, zogen wir am vergangenen Sonntag noch einmal alle Register für den Schlussakkord. Da wurden die letzten beiden Runden gespielt.

Man sieht 's deutlich: Einer hatte Glück!
Man sieht ’s deutlich: Einer hatte Glück!

Die Ausgangslage sah für mich die besten Chancen, hatte ich doch einen ganzen Punkt Vorsprung vor Heinz Zöphel, dem nächsten Verfolger. Die weiteren hatten noch mindestens einen halben Punkt weniger als er. Ein schönes Polster also, das aber auch schnell aufgebraucht ist, wenn man im direkten Vergleich miteinander steht. Die wirklich lange Partie sah dann aber auch keinen Sieger – oder zwei, wie man es auch immer sehen mag. Immerhin verbesserten sich meine Aussichten auf den Turniersieg damit enorm. Steffen Pötzsch oder Frank Hochmuth hätten nach unserem Remis einen halben Zähler aufholen können, jedoch kam auch in dieser Begegnung nur ein Remis heraus. Andere, eigentlich zum Favoritenkreis zählende Spieler, gewannen ihre Begegnungen, so dass vor der sechsten und letzten Runde das folgende Szenario entstand: Ich führte mit 4,5 Punkten vor Heinz (3,5 Punkte) und einer Meute aus fünf (!) Spielern mit jeweils 3 Punkten. Heinz gewann seine Partie. Steffen Pötzsch besiegte Matthias Hiemisch, Claus-Peter Franke und Josef Biba spielten gegeneinander remis. Mir fehlte noch ein halber Punkt zum sicheren Meistertitel, wenn ich mich nicht auf die Wertung einlassen wollte. Allerdings hatte ich zwei Leichtfiguren gegen einen Turm in meiner Partie gegen den jungen Reichenbacher Oliver Seidel, da wollte ich doch kein Remis! Es kam noch ein Bäuerlein dazu, ein guter Angriff und – wie es kommen musste – ein Konter und eine Menge Zeitnot! Ich hatte mit meiner Ablehnung auf einmal alles in Frage gestellt – jeden Tag steht halt ein Dummer auf… Allerdings war mir das Glück hold, denn Oliver übersah den einzigen Gewinnzug. Dann war alles wieder ausgeglichen und das neuerliche Remisgebot lehnte ich nimmer ab.
Damit war der 1. Platz gesichert. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten, wie angedeutet, Heinz Zöphel (4,5) aus Adorf und Steffen Pötzsch (4) aus Markneukirchen. In dieser Reihenfolge ziehen wir in das OVL-lose Jahr. Wie schon einmal erwähnt, gönnen wir der OVL-Meisterschaft eine Pause. Es schwebt uns für kommendes Jahr ein eintägiges Schnellschachturnier vor. Die Modalitäten reifen noch und werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Bereits jetzt steht fest, dass es nicht mehr im Adorfer Schützenhaus stattfinden wird. Die Wirtin geht nämlich im Sommer in den wohlverdienten Ruhestand. An dieser Stelle darf noch einmal ein herzliches Dankeschön ausgesprochen werden. In den vielen Jahren gab es nie etwas an der Bewirtung auszusetzen. Immer stand uns der Vereinsraum zur Verfügung, immer wurden alle vom leckeren Essen satt. Der Kaffee war stets Schachspielers Traum! Wir wünschen Antje Lorenz alles erdenklich Gute für den nächsten Lebensabschnitt! Das Schützenhaus wird uns schmerzlich fehlen. Vielleicht gibt es ja Nachfolger?
Weil wir gerade beim Danksagen sind: Dank gebührt auch natürlich Heinz Zöphel und Horst Sonnenberg, die als Gastgeber immer schon am Vortag alle Bretter aufbauten, die Tische richteten und alles so vorbereiteten, dass man immer das Gefühl hatte, hier freut sich jemand auf seine Gäste und richtet sich auf sie ein. Da kommt man dann gerne und fühlt sich willkommen.
Die „Pokale“ spendierte Frank Dreier. Der Freund der gepflegten Bierkultur ist immer auf der Suche nach dem ganz besonderen Bier und der besonderen Flasche und ist auch diesmal fündig geworden. Die süffigen Bockbiere rinnen jetzt in die Kehlen der Sieger und haben gegenüber herkömmlichen Pokalen einen hohen Genusswert. Vielen Dank, Frank!
Natürlich darf wieder die Disziplin aller Teilnehmer hervorgehoben werden. Wenn jedes Turnier ohne Zuspätkommen oder gar Nichterscheinen, ohne Turnierabbruch, Streit usw. ablaufen würde wie das unsere – die Schachspieler wären gar nichts Besonderes mehr…

alle Rundenergebnisse

der Endstand

DWZ-Ermittlung (inoffiziell)




Osterblitz am Gründonnerstag im Alpenhof

Zu seinem traditionellen Osterblitzturnier lädt der SV Markneukirchen alle Schachfreunde der näheren und ferneren Umgebung ein.

Die Modalitäten sind soweit den meisten bekannt: Wir spielen im „Alpenhof“ in Breitenfeld 15 Runden im Schweizer System. Turnierbeginn ist 19:00 Uhr. Das Startgeld beträgt 5,- € pro Spieler und wird zu 100% als Preisgeld ausgeschüttet. Wie in jedem Jahr wird auch diesmal niemand, ohne wenigstens einen kleinen Preis in den Händen zu halten, nach Hause gehen.

Sollten noch Fragen auftauchen, bemüht bitte die Kommentarfunktion, schreibt eine Mail oder ruft an!




Zweite: Bittere Niederlage in Zwickau

1. Bezirksklasse: SV EW Zwickau I – Neikirng II 4,5:3,5

Es sind natürlich besonders die Erfolgserlebnisse, über die man gern einen Bericht schreibt, auch gern noch am Sonntagabend. Diesmal fällt es mir schwer, zu bitter endete der Punktkampf am gestrigen Sonntag…

Mit 3,5: 4,5 verliert man nie gern, die erste Mannschaft kann ein Lied davon singen, wenn wir an die letzte Landesklassen-Saison denken. Aber diesmal erwischte uns eine Niederlage, die während der Spielzeit nie abzusehen war. Wir hatten eigentlich schon gewonnen, der erste Mannschaftssieg war fast in trockenen Tüchern, der berühmte Sack musste nur noch zugebunden werden, doch es gelang nicht, das macht die Sache so bitter. Der kurzzeitig sicher geglaubte Sieg zerrann zwischen den Fingern…

Pünktlich kurz vor 9.00 Uhr trafen sich passenderweise im Seniorenbegegnungszentrum in Zwickau die Mannschaften des SV Empor West Zwickau I und SV Markneukirchen II. Der Gastgeber dürfte uns vom Durchschnittsalter sogar noch knapp überlegen gewesen sein…

Rolf Steinhaus erreichte am achten Brett ein zeitiges Remis. „Eine geile Partie“ meinte etwas später Benno Klaus zu seinem Spiel gegen den starken und angriffslustigen Isman Karaev, nachdem er dem Zwickauer zum Sieg gratulieren musste.

Am ersten Brett bot mir mein Gegner Reinhart Löffler in regelmäßigen Abständen remis, die Stellungen waren völlig ausgeglichen, wir spielten italienisch im größten pianissimo, keiner wagte irgend etwas. Ich wartete noch etwas ab, bis unser Karlheinz Sandner wieder einmal den vollen Punkt einfuhr (Glückwunsch zum fünften Sieg im 7. Spiel!). Da ich keinerlei Erfolgsaussichten erkennen konnte und mich nicht in gefährliche, zwielichtige Abwicklungen manövrieren wollte, willigte ich ein und es stand nach der ersten Halbzeit und der absolvierten Partie Straube gegen Löffler 2:2.

Es waren die restlichen Partien, die uns hoffnungsvoll stimmten, hatte doch Klaus einen Bauern gewonnen und die bessere Stellung, standen Karl-Heinz und Ralf ordentlich und erarbeitete sich Frank stetig neue kleine Stellungsvorteile und Mehrbauern trotz frühzeitig eingestellter Qualität.

Nachdem unsere ausgespielte halbe Mannschaft das „Essen auf Rädern“ verspeist hatte, entwickelte sich fast alles äußerst positiv an den Brettern. Klaus Wagner hatte es geschafft und den zweiten Tagessieg unter Dach und Fach gebracht. Es stand 3:2.

Wenig später bekam Karl-Heinz Vogel ein Remisangebot vom Mannschaftsleiter Steininger. Er war unschlüssig, hatte er doch die aktivere Stellung, aber eben auch die schlechtere Zeit. In gut 20 Minuten hätte er noch knapp so viele Züge schaffen müssen… In Anbetracht der Tatsache, dass unser Frank Dreier immer besser dastand und mit Dame, Turm, Springer und einem Freibauern auf der 6. Reihe dem Sieg zueilte, animierte ich Karl-Heinz, das Remis ruhig anzunehmen, was er bald darauf auch tat.

Frank Dreier würde der Matchwinner werden, wir waren absolut überzeugt davon und er genau so. Er hatte den Blick nach vorn gerichtet und wollte sein starkes Spiel mit dem Sieg krönen und schnell gewinnen: Figurengewinn, Umwandlung zur Dame, Matt – alles drohte er seinem Gegner, der das Aufgeben leider vergaß… Dafür griff dieser nach dem letzten Strohhalm, indem er seinen angegriffenen Läufer nach h4 verschob. Frank ahnte einfach nichts Schlimmes und rückte seinen Freibauern auf die 7. Reihe anstatt den gegnerischen Bauern anzugreifen und dem König gleichzeitig ein weiteres Fluchtfeld zu verschaffen. Dieser Bauernvorzug war vorschnell, konnte doch der gegnerische Läufer auf f2 einschlagen und mit Schachgebot eigenen Druck aufbauen. Frank erschrak etwas und rückte den König zur Seite auf das Eckfeld h1. Er erkannte einfach nicht, dass des Gegners Dame damit zur Vernichtung des Königs nach Attacke auf der Grundreihe förmlich eingeladen wurde, während bei Königsflucht auf h2 alles noch gut ausgegangen wäre. Und so kam es: Dame und Läufer im Verbund beförderten Franks verdutzten weißen König aus seiner eben noch so sicheren Festung und erledigten ihn folgerichtig. Die Kiebitze stürzten sich auf die Partie und es ging ordentlich zur Sache… Ralfs Gegner versuchte mehrfach Ruhe einzufordern, aber umsonst. Ich trug das verlorene Brett auf die andere Seite des Spiellokals und konnte mich nach dem für uns völlig unerwarteten und enttäuschenden Ausgleichstreffers der Zwickauer zum neuen Zwischenstand von 3,5:3,5 der letzten Partie des Tages widmen…

Leider wurde unser Ralf Wander trotz eines Mehrbauern von seinem Gegner stark bedrängt und gefesselt und dieser zeigte uns, wie man einen Freibauern ins Ziel bringt. Ralf blieb nur die Aufgabe und die Niederlage war besiegelt… Ein unglaubliches Ergebnis, plötzlich standen wir mit leeren Händen da…

Frank ärgert sich natürlich am meisten über die Niederlage, aber es ist nicht der kleinste Vorwurf berechtigt. Er hatte uns erst im letzten Punktspiel gegen Cranzahl im Verbund mit Karlheinz Sandner gerettet und organisiert wie kein Zweiter beispielhaft unsere Mannschaften. Es ist wohl jedem Schachspieler schon einmal passiert, dass er nur auf den Angriff schaut und die Gefahr nicht erkennt. Kopf hoch, Frank, Kopf hoch, zweite Mannschaft. Es war wieder eine gute Mannschaftsleistung der Zweiten, auch wenn das Ergebnis und der gefährliche Tabellenstand eine andere Sprache sprechen.

Glückwunsch den Schachfreunden aus Treuen, die in der Tabelle an uns vorbeigezogen sind, wenn auch ein bitterer Beigeschmack bleibt, wenn die Sportfreunde aus Lichtentanne im Heimspiel nur zu sechst antreten… Dass die Waldkirchner beim Zwickauer Schachclub zum Sieg kamen und nach Mannschaftspunkten auch noch mit uns gleichzogen, macht den für uns so negativen Spieltag perfekt.

Nichts desto trotz: Zum letzten Spieltag wird noch einmal gekämpft was das Zeug hält!

Michael Straube, 14.03.16




Monatsblitz März

In Abwesenheit des klaren Favoriten, Claus-Peter Franke, war es einmal mir vergönnt, den Turniersieg eines Monatsblitzes zu holen.  Die Teilnahme von 10 Vereinsmitgliedern fiel dürftig aus.

Lest die Ergebnisse:

Abschlusstabelle

Teilnehmer

alle Paarungen und Ergebnisse




OVL: Von strauchelnden Favoriten und theoretischen Chancen

Der gestrige Spieltag der OVL-Meisterschaft schrieb den Wegweiser für das Finale. Einige Favoriten haben jetzt nur noch theoretisch die Möglichkeit, in den Kampf um den Titel einzugreifen.
Es waren verrückte Spiele, die am Ende nur einen strahlen ließen – mich selber. Auch wenn es einigermaßen unangenehm ist, über sich zu schreiben, hatte ich gestern doch das größte Glück, von den Fehlern meiner Gegner profitieren zu können. In der Spitzenpaarung der Runde 3 Weller – Franke unterlief Schwarz ein Eröffnungsfehler, der sich trotz komplizierter, die gesamte Bedenkzeit ausnutzender Partie nicht mehr korrigieren ließ. Der Zeitnotfehler in der Schlussphase verkürzte die Dramatik etwas und brachte mir den Sieg. In der 4. Runde war es Steffen Pötzschs Fehlgriff, der ihm höchstens einmal im Jahrzehnt passiert, der mir den Punkt unverdienterweise schenkte.
Auch in der Nachmittagspartie konnte sich Claus-Peter gegen Milan Hlousek nicht durchsetzen. Ihm blieb aufgrund einer perfekten Verteidigungsstrategie Milans nur die Punkteteilung.
Josef Biba musste sich diesmal gegen Heinz Zöphel geschlagen geben. Er gewann zwar die Nachmittagspartie, steht aber mit 2 Punkten weit weg von der Titelverteidigung.
Heinz Zöphel wird in der Tabelle mit einem ganzen Punkt aus einer Nachholepartie gegen Gerhard Benkert gelistet, muss diesen Punkt natürlich aber erst noch durchsetzen. Er wäre dann mit 3 Punkten alleiniger Verfolger auf dem derzeit 2. Platz. Gewinnt er gegen Gerhard, hat dieser einen halben Punkt weniger, als in der Tabelle derzeit zu lesen ist. Dann gibt es gerade einmal zwei Spieler mit 2,5 Punkten, Frank Hochmuth und Steffen Pötzsch. Beide haben noch die besten Aussichten auf die vorderen Plätze, sind in der 5. Runde aber gegeneinander angesetzt. Nur ein Sieg kann einem von ihnen helfen, den Anschluss zu halten.

Wir treffen uns in 3 Wochen, am 20. März, in der bekannten Lokalität zur bekannten Uhrzeit.

alle Ergebnisse und Ansetzungen

die Tabelle nach der 4. Runde




Stadtmeisterschaft: Die heiße Phase beginnt.

Während am Donnerstag Claus-Peter Franke wieder mit einem Sieg glänzte, bleibt ihm Steffen Pötzsch dicht auf den Fersen. Auch Karl-Heinz Vogel ist nach einem Sieg im Nachholespiel und einem kampflosen Punkt gestern ganz weit nach vorn gerutscht.

Tabelle nach der 5. Runde in pdf

Tabelle nach der 5. Runde in htm

Ergebnisse und Paarungen in pdf

Ergebnisse und Paarungen in htm




Endrunde beginnt am 10. März

Die Vorrundenkämpfe um die Vereinsmeisterschaft des SV Markneukirchen 2015/2016 sind beendet. Die ganz großen Überraschungen blieben zwar aus, aber kleinere gab es schon. Dafür sorgten zwei unserer Senioren. Ralf Wander qualifizierte sich mit 4 aus 6 für die Finalrunde, und Klaus Wagner setzte Burkhard Atze auf sehenswerte Art und Weise matt.

Nun beginnen am 10. März in drei Gruppen die Finalkämpfe. In Gruppe A geht es um den Meistertitel und die Plätze 2 bis 7. In der Reihenfolge der Auslosung spielen C.-P. Franke, R. Wander, B. Atze, F. Weller, M. Schubert, S. Pötzsch und G. Sandner.

Um die Plätze 8 bis 14 spielen in Gruppe B K. Sandner, M. Palm, U. Sadewasser, K.-H. Vogel, K. Wagner, M. Straube und B. Klaus.

Und in Gruppe C kämpfen J. Schmidt, S. Dreier, S. Lampert, U. Langholz, F. Dreier und R. Steinhaus um die Plätze 15 bis 20.

Die Paarungen der 1. Runde am 10. März lauten:

Gr. A   –   Wander – Sandner, Atze – Pötzsch, Weller – Schubert;
Gr. B   –   Palm – Klaus, Sadewasser – Straube, Vogel – Wagner;
Gr. C   –   Schmidt – Steinhaus, S. Dreier – F. Dreier, Lampert – Langholz.




Reinhard Atze ist Vizebezirksmeister

Vom 06.02. bis 09.02. fanden in Geyer (JH Hormersdorf) die Bezirkseinzelmeisterschaften im Nachwuchsschach statt. Durch seinen Sieg im letzten Jahr war Reinhard Atze vorberechtigt und musste sich nicht qualifizieren. In der Setzliste, die vom Newcomer Karl Böhm angeführt wurde, belegte Reinhard den dritten Platz.

Die ersten drei Runden konnten sowohl Karl als auch Reinhard mehr oder weniger problemlos gewinnen. So kam es in der vierten Runde zum Showdown zwischen den beiden. Reinhard ging von Trainer Elmar Pekrul bestens eingestellt in die Partie. Die Vorbereitung stach und Reinhard konnte im 12. Zug eine Figur gewinnen. Karl steckte aber nicht auf und entwickelte ein aktives Figurenspiel, in dem Reinhard die Übersicht verlor. Erst büßte er einen Turm ein und gleich danach einen Läufer, der Rest war für Karl Formsache.

In dieser Stellung glaubte Reinhard mit 18. Le3 .. den Turm geben zu müssen. Nach 18. .. Sxe6 19. Kf1 Txe3, hatte er keine Mehrfigur mehr sondern einen ganzen Turm weniger.

Nach zwei weiteren Siegen musste Reinhard gegen den Zeiten der Setzliste seinen zweiten Platz verteidigen. Schnell konnte er auch hier eine Figur erobern, verpasste es aber, konsequent nachzusetzen.

10. Lg5 .. hätte wohl den Deckel auf die Partie gemacht. Statt dessen zog Reinhard 10. Sxd4 ..

Einige schwächere Züge ließen den Vorteil zusammenschmelzen. Irritiert und verunsichert und im Glauben schlechter zu stehen, nahm Reinhard erleichtert das Remisgebot des Gegners an.

Nach 38. Kf3 Txa3 39. Sxa3 Lxa3 Behält Reinhard, bei ungleichfarbigen Läufern einen Mehrbauern. Remis war wohl der gerechte Ausgang, obwohl man sich zumindest diese Züge noch hätte zeigen lassen können. So verliert zum Beispiel 38. .. Lxa3 wegen 39. Lb3+.

Durch den zweiten Platz qualifiziert sich Reinhard zum dritten Mal in Folge für die Schachsenmeisterschaft in den Osterferien. Das Turnier zeigte schonungslos seine Schwächen auf. Wir wissen woran wir arbeiten müssen.

[Endergebnis]