Schlussrunde verrückt – Altmeister holt Titel zurück
Zwei Mal in folge hatte Josef Biba die Markneukirchner Stadtmeisterschaft gewonnen. Dieses Jahr waren seine Chancen in der Schlussrunde minimal, deutete doch alles auf einen Sieg von Frank Weller hin, der gegen Michael Straube spielte. Doch die Schlussrunde brachte noch einiges durcheinander.
Frank Weller wurde in seiner Leib- und Mageneröffnung mit einer ihm unbekannten sehr scharfen Nebenvariante konfrontiert und stand von Anfang an mit dem Rücken zur Wand. Claus-Peter Franke geriet gegen Toni Lutz unter Druck, während Burkhard Atze seine Vorbereitung gegen Josef Biba aufs Brett brachte.
Als erstes einigten sich Heinz Zöphel und Steffen Pötzsch auf Remis, es folgte ein Sieg von Jochen Franz im Klingenthaler Duell mit Matthias Hiemisch. Die anderen Partien sollten länger dauern. Burkhard gelang es Josef zu einer ungewohnten Spielweise zu zwingen, geriet darüber aber in Zeitnot. Toni stellte seinen Vorteil durch einen falschen Springerzug wieder hin. Beide Partien endeten remis, währen sich in der Spitzenpaarung abzeichnete.
Michael gewann durch eine Kombination eine Qualität und einen Bauern und verdichtete seinen Vorteil Schritt für Schritt zum Sieg. Zwischendurch hatte Ute Sadewasser noch gegen Milan Hlousek gewonnen. In der Endtabelle konnte Claus-Peter durch sein Remis mit Frank gleichziehen, die bessere Wertung bescherte ihm den Meistertitel.