Osterblitz 2026 – Anmeldung eröffnet

Auch dieses Jahr findet wieder das traditionelle Osterblitz des SV Markneukirchen im Alpenhof in Breitenfeld statt. Bericht vom letzten Jahr. Da der Platz begrenzt ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.

Ort: Alpenhof Breitenfeld
Termin: 02.04.2026
Modus: Blitzschach 5 min, 15 Runden Schweizer System
Anmeldung: bis 18:45 Uhr, nur vorangemeldeten Spielern kann die Teilnahme garantiert werden
Voranmeldung bei burkhard[Unterstrich]atze[at]web[Punkt]de (Zeichen in den eckigen Klammern bitte ersetzen)
Angemeldete: chess-results
Start: 19:00 Uhr
Ende: voraussichtlich gegen 23:30 Uhr
Startgeld: 5€ (u14 3€) geht zu 100% in den Preisfond
Preise: Je nach Teilnehmerzahl Geldpreise für die Plätze 1-3, die beste Frau, den besten Nachwuchsspieler (u14), den besten Senior ü65 (mindestens 3 Teilnehmer je Preiskategorie) alle anderen können sich vom Preisbuffet einen Sachpreis auswählen
Besonderheit: Nach der 7. oder 8. Runde gibt es eine Essenspause.
Abweichend von der FIDE-Regel verliert der erste regelwidrige Zug.
Lage: https://www.alpenhof-markneukirchen.de/lage.html



Grassiert die Grippe? – durch Absagen werden Plätze für Kurzentschlossene frei

Heute erreichten micht zwei Absagen von guten Freunden, die leider von der Rüsselpest erwischt wurden. Des einen Leid ist des anderen Freud, dafür wurden wieder Plätze frei, so dass man sich wieder anmelden kann.

Außerdem hat bei den Links auf der Ausschreibungsseite der Fehlerteufel gewütet. Natürlich findet das Weihnachtsblitzturnier im Paulusschlößl (Google Maps) statt.




Claus-Peter Franke besiegt Vorjahressieger

Die dritte Runde der Stadtmeisterschaft brachte große Überraschungen mit sich. Claus-Peter Franke gelang es Josef Biba, den Sieger der letzten beiden Jahre zu bezwingen. Noch überraschender war der Sieg von Jochen Franz über Heinz Zöphel. Beide Sieger duellieren sich in der vierten Runde um die Tabellenspitze.

Toni Lutz und Steffen Pötzsch trennten sich unentschieden, Matthias Hiemisch besiegte seinen Vereinskameraden Milan Hlousek, Frank Weller schlug den jungen Klingenthaler Sebastian Frank und Benno Klaus setzte sich gegen Frank Dtreier durch.

In einer Nachholpartie konnte Ute Sadewasser gegen Michael Straube gewinnen. Die Partie Matthias Schubert gegen Burkhard Atze muss noch nachgeholt werden. Trotzdem wurde die neue Runde für den 29.01.2026 ausgelost.

Ergebnisse | Paarungen | Tabelle




Caissa und Fortuna müssen Markneukirchnerinnen sein

Nach einem Sieg schreibt es sich leichter und schneller. Noch einmal Asche auf mein Haupt für den verspäteten Bericht zur letzten Runde. Der Chemnitzer SC Aufbau 95 II wird in dieser Saison unter Wert geschlagen. Gegen uns liefen wieder nur vier Stammspieler auf, trotzdem wurde es ein heißer Kampf. Die Zweite spielte gegen Tabellenführer Crimmitschau, es war der letzte Doppelkampftag der Saison.



Die Erste mit der Glücksgöttin im Bunde

Die Spiele konnten pünktlich gestartet werden. Es entwickelten sich interessante Partien. Am ersten Brett wurde Toni Lutz von seinem erfahrenen Gegner in der Eröffnung überrascht und musste nach dem Damentausch in eine unerquickliche Verteidigung eintreten. Steffen Pötzsch überraschte seinen sehr jungen Gegner ebenfalls, der regagierte jedoch cool und es entspann sich ein interessantes Kräftemessen. Frank Weller war mit dem Verlauf seiner Eröffnung eigentlich zufrieden, konnte er doch seiner jungen Gegnerin die Rochade versauen.

Claus-Peter Franke und Burkhard Atze konnten aus der Eröffnung nichts herausholen. An den letzten drei Brettern war es unübersichtlich, dann überschlugen sich die Ereignisse. Claus-Peter zog die Remis-Notbremse, nachdem er zu viel Zeit in der Eröffnung verbrauch hatte. Reinhard gewann zuerst einen Bauern, nur um dann einen Läufer zu verlieren. Matthias‘ Gegner platzierte einen Läuferspieß gegen Turm und Dame. Ich gab keinen Pfifferling mehr auf unsere Chancen.

War es die Schoki, die heute ich verteilen musste, da Ute verhindert war, oder waren andere Mächte im Spiel. Plötzlich hatte Matthias gewonnen. Mit einem sehenswerten Gegenangriff konnte er den gegnerischen König zur Strecke bringen. Dann musste Toni die Niederlage quittieren. Wichtig ist hier, die richtigen Lehren zu ziehen. Frank war plötzlich in einer sehr gedrückten Stellung gelandet, während Reinhard, auf einen Freibauern pochend, wieder Morgenluft witterte. Steffen hatte einen Mehrbauern erkombiniert. Zartes Rosa leuchtete plötzlich wieder am Horizont.

Reinhard konnte seinen Freibauern mit Figurengewinn umwandeln und brauchte ein Bauernendspiel mit zwei Mehrbauern nach hause. Frank konnte sein Turnmendspiel mit Minusbauern leider nicht halten. Steffens Mehrbauer war im Enspiel mit ungleichfarbigen Läufern wertlos – remis. Damit stand es 3:3, nur Michael Straube und Burkhard Atze spielten noch.

Michael und sein Gegner boten sich wechselseitig Remis ohne jeweils anzunehmen. Burkhard hatte keine Ideen mehr und bot Remis, mit einer Abwicklung in eine theoretischen Remisstellung. Plötzlich griff Michas Gegner fehl und Micha holte überraschend den ganzen Punkt. Burkhard ließ nichts mehr anbrennen und steuerte die Partie in den sicheren Remishafen.

Damit haben wir nach vier Spielen fünf Punkte und Chemnitz muss weiter gegen den Abstieg spielen. Hoffentlich haben wir unser Glück nicht aufgebraucht, die schweren Brocken kommen noch.

Tabelle; Einzelergebnisse

Dem Tabellenführer einen Punkt gemaust

Crimmitschau kam leider nur zu siebt nach Markneukirchen. Rolf Steinhaus konnte wieder schlafen gehen. Erstmals spielte Clara Fleck in der Mannschaft mit. Ihr Gegner hatte auf dem Papier über 400 Punkte mehr aufzuweisen. So kam sein Erfolg folgerichtig. Wir werden die Partie analysieren und die richtigen Lehren für die Bezirksmeisterschaft ziehen. Auch der Gegner von Nils Adler hatte einen großen Vorsprung in der Papierform, der eroberte eine Qualität und gewann dann auch die Partie. Benno Klaus stellte den Gleichstand wieder her, natürlich mit seiner geliebten La2-Variante.

Lennard Schauer hat der 2. Platz bei der Kreismeisterschaft einen großen Schub gegeben. Er spielte eine blitzsaubere Partie gegen einen stärker eingeschatzten Gegner und gewann. Vorteil Markneukirchen. Thomas Kolbe wäre eigentlich mit Remis zufrieden gewesen, der Gegner lehnte ab und machte einen Fehler. Schön für uns 4:2. Leider verlor kurz darauf Falk Sandner, der Gegner hatte einfach zu viele Bauern eingesammelt.

Als Letzter spielte Karl-Heinz Vogel in der Partie ältester Markneukirchner gegen jüngster Crimmitschauer. Mehrfach hatte Karl-Heinz remis geboten, aber der Gegner durfte ob des Mannschaftsergebnisses nicht annehmen. Leider stellte Karl-Heinz dann eine Figur ein und die Partie war verloren. Somit endete der Mannschaftskampf unentschieden 4:4 ohne ein einziges Remis.

Tabelle; Einzelergebnisse




Niederlage tut immer noch weh, Zweite lindert den Schmerz

Nun ist es schon fast drei Wochen her, die Niederlage gegen Glauchau tat so weh, dass ich biss jetzt nichts schreiben konnte. Zum Glück hat die Zweite in Treuen beide Punkte entführt, das macht das Gefühl im Verein erträglich. Am kommenden Samstag ist das letzte Spiel in diesem Jahr nocheinmal ein Doppelheimspiel, das letzte in dieser Saison. Doch zuvor wollen wir uns ehrlich machen.



Gegen Glauchau war unsere Landesklassenbilanz ausgeglichen. Vor über fünzehn Jahren gewannen wir einmal und einmal setzte es eine Niederlage. Leider konnte ich im Netz die Ergebnisse nicht rekonstruieren. Diesmal fand der Wettkampf im Bahnhof Glauchau statt. Das Spiellokal fanden wir auch nach einer kurzen von Google-Maps angerichteten Odyssee.

Der Mannschaftskampf startete äußerst ungünstig für uns. Mannschaftsleiter Steffen Pötzsch spielte in der Eröffnung zu unaufmerksam und wurde schon sehr früh Opfer einer klassischen Läuferopfers auf h7. Vielleicht hätte er noch etwas Gegenwehr leisten können, die Glauchauer waren jedenfalls überrascht von der frühen Aufgabe (Spielbericht auf der Glauchauer Seite). Kurze Zeit später bot Burkhard Atze seinem Gegner Remis, nachdem die Eröffnung völlig verflacht war. Sicher auch eine fragliche Entscheidung bei dem kritischen Mannschaftskampf.

Toni Lutz wurde von seinem Gegner mit einem seltenen Gambit angesprungen und stand die ganze Zeit unter Druck. Sein Gegner verbrauchte aber viel Zeit, um den Angriff am Laufen zu halten. Schließlich willigte er mit kanpper Zeit in das Remis ein. Ein schöner Erfolg für Toni, sein erster halber Punkt am Spitzenbrett in der neuen Bezirksliga. Leider ließ sich Reinhard Atze von seinem jungen Gegner die Dame einsperren und verlor. Damit verließ der Berichterstatter den Ort der Schande und kann das dramatische Ende nur rekonstruieren.

Matthias Schubert musste als nächster die Waffen strecken, er kam nicht richtig in die Partie herein. Damit stand es 4:1 für den Gegner – die Quittierung der Niederlage nur eine Formsache. Weit gefehlt! Glauchau musst noch um den sicher geglaubten Sieg zittern. Philipp Gütter und Claus-Peter Franke gewannen ihre Partien mehr oder weniger glücklich, auch begünstigt durch gegnerische Zeitnot. So dass alles auf die letzte Partie an. Fank Weller kämpfte wie immer vorbildlich und nach der Partie zeigte der Computer auch, wie er den ganzen Punkt holen konnte. Leider fand er die Möglichkeit nicht und der Glauchauer rettete mit dem Unentschieden den knappen Mannschaftssieg.

Stand Bezirksliga; Einzelergebnisse

Am Sonntag spielen wir daheim gegen die Zweite des CSC Aufbau. Dieser Kampf wird richtungsweisend.

Die Zweite als Seelentröster

Gegen Treuen mussten wir leider das erste Brett freilassen. Eine Entschuldigung und liebe Grüße gehen raus an Uli Rehm. Eine Krankheitsmisere sorgte dafür, dass in der Mannschaft, die zur Nachwuchsförderung am Spielbetrieb teilnimmt, kein einziger Nachwuchsspieler aufgestellt werden konnte.

Ute Sadewasser konnte als Mannschaftsleiterin am zweiten Brett gegen den alten Recken Dietmar Dietzsch remis halten. Michael Straube, Falk Sandner, Benno Klaus und Frank Dreier besiegten ihre von der Papierfom unterlegenen Gegner, während Karlheinz Vogel und Rolf Steinhaus mit Remisen den 5,5:2,5 Enstand herstellten.

Stand 2. Bezirksklasse; Einzelergebnisse

Am Sonntag kommt Tabellenführer Chrimmitschau zu Gast, wie bieten wieder drei Nachwuchsspieler auf.




Zum Weihnachtsblitz bitte anmelden

Letztes Jahr musste das Weihnachtsblitz leider ausfallen dieses Jahr findet es wieder statt. Der SV Markneukirchen feiert mit seinen Freunden Weihnachten. Es gibt kein Startgeld und deshalb natürlich auch keine Geldpreise zu gewinnen. Wie auch beim Weihnachtsblitz gibt es eine Pause zum Essen.

Da der Platz im Paulusschlößl begrenzt ist bitten wir um vorherige Anmeldung. Bei Anreise ohne Anmeldung kann die Teilnahme nicht garantiert werden.

Ort: Paulusschlößl Markneukirchen
Termin: 18.12.2025
Modus: Blitzschach 5 min, 15 Runden Schweizer System
Anmeldung: bis 18:45 Uhr, nur vorangemeldeten Spielern kann die Teilnahme garantiert werden
Voranmeldung bei burkhard[Unterstrich]atze[at]web[Punkt]de (Zeichen in den eckigen Klammern bitte ersetzen)
Angemeldete: chess-results
Start: 19:00 Uhr
Ende: voraussichtlich gegen 23:30 Uhr
Startgeld: Kein Startgeld, Spenden werden gerne angenommen
Preise: Jeder Teilnehmer kann sich vom Preisbuffet einen Sachpreis auswählen.
Besonderheit: Nach der 7. oder 8. Runde gibt es eine Essenspause.
Abweichend von der FIDE-Regel verliert der erste regelwidrige Zug.
Lage: Google-Maps



Clara und Lennard qualifizieren sich für die BEM

Am Wochenende fand in Plauen die Vogtlandmeisterschaft im Schach in den Nachwuchsklassen statt. Aus unserem Verein nahmen Lennard Schauer und Clara Fleck teil. Beide spielten groß auf und qualifizierten sich für die Bezirksmeisterschaft im Februar.



Claras erstes großes Turnier

Für Clara war es das erste große Turnier, nachdem sie bisher nur am u12-Cup in Markneukirchen teilgenommen hatte. Sie gewann 3 Partien und verlor nur gegen die beiden Erstplatzierten. Damit erreichte sie einen starken vierten Platz, der zur Teilnahme an der Bezierksmeisterschaft berechtigt.

Siegerehrung, Clara ist die Zweite von links

Tabelle | Claras Ergebnisse

Lennards erster großer Erfolg

Lennard spielt schon lange bei uns im Verein. Er ist bekannt für sein fröhliches Gemüt und sein oft sehr schnelles Spiel. Schon seit einiger Zeit ist er aus dem Schatten der Mitspieler herausgetreten und hat sie an der in DWZ gemessenen Spielstärke überholt. In der Woche vor dem Turnier wollte er den Samstag wegen eines Geburtstages sausen lassen. Ich konnte ihn zum Glück überreden, dass er wenigstens die beiden ersten Runden spielt.

Nach zwei Siegen gab er also die dritte Runde kampflos ab. Am Sonntag folgte noch ein Sieg und ein respektables Remis gegen den Turniersieger. Unter vier punktgleichen Spielern mit 3,5 Punkten hatte er am Ende die beste Wertung. Ein toller Erfolg, der ihn hoffentlich anspornt, weiterhin Zeit in sein Schach zu investieren.

v.l.n.r. Maximilian Kautz, Niklas Wiediker, Lennard Schauer

Tabelle | Lennards Ergebnis




Stadtmeisterschaft endlich ausgelost

Am kommenden Donnerstag findet die dritte Runde der Stadtmeisterschaft statt. Nachdem die Nachholpartien Zöphel-Schubert und Pötzsch-Weller beide Remis ausgingen wurde nun ausgelost

Toni Lutz verlor das Spitzenspiel gegen Josef Biba und Burkhard Atze erreichte ein Unentschieden gegen Claus-Peter Franke. Die Überraschung der Runde war sicher der Sieg des jungen Klingenthalers Sebastian Frank gegen Routinier Frank Dreier.

Ergebnisse | Paarungen | Tabelle




Sächsische Hochschulmeisterschaft im Blitzschach in Freiberg

Am vergangenen Wochenende war Burkhard Atze als Schiedsrichter in Freiberg unterwegs. Der Freiberger Schachverein in Person von Jakob Thierauch und die TU Bergakademie Freiberg richteten die Schächsischen Hochschulmeisterschaften im Blitzschach aus. Mit dem Konferenzraum in der Prüferstraße 2 war eine gute Location gefunden, zentrumsnah und das Cafe gleich neben an.



Am Sonntag erschienen 24 Schachfreunde, leider war keine Frau darunter, um in 13 Runden den Freiberger Herbstmeister und den Hochschulmeister auszuspielen. Es war ein spannendes Turnier mit wechselnden Führungen. Aus Markneukirchener Sicht waren Florian Elstner bekannt, ein ehemaliger Mannschaftskamerad von Reinhard Atze aus seiner Plauener Zeit, und Tim Hoffmann aus Greiz, der schon bei mehreren Markneukirchner Turnieren dabe war. Beide spielten um den Turniersieg mit, Tim hatte sich sogar schon einen Vorsprung herausgearbeitet.

Am Ende gewann etwas überraschend Lazaro Garcia del Real Artero beide Pokale mit zehn Siegen und nur drei Niederlagen zeigte er sich am konstantesten.

Endstand und alles Wichtige




Zweimal 5:3 gewonnen – Ein fast perfektes Schachwochenende

Am vergangenen Sonntag hatten beide Mannschaften Heimspiel. Ein kleine logistische Herausforderung waren neben der Zeitumstellung die verschiedenen Anfangszeiten. Die Zweite begann normal um 9:00 Uhr gegen die zweite Waldkirchener Vertretung, während die Gäste der Ersten aus Blumenau trotz Zeitumstellung um einen Beginn um 10:00 Uhr baten. Beide Kämpfe wurden mit 5:3 gewonnen, was die Bilanz der jungen Saison versöhnlicher aussehen lässt.



Starkes Unterhaus beschert Sieg gegen den Spitzenreiter

Als ich kurz vor 10:00 Uhr das Spiellokal erreichte war ich froh, dass noch alle Spiele der zweiten Mannschaft liefen. Auch die Blumenauer Schachfreunde waren schon da. So wurde kurz vor dem Glaskasten eröffnet und dann begannen die Spiele.

Der Aufsteiger aus Blumenau kam als Tabellenführer nach Markneukirchen. Sie besiegten in der ersten Runde Wilkau-Hasslau, ein Kuststück, welches uns im letzten Jahr nicht gelungen ist. Aber Blumenau hat offensichtlich ein kleines Problem mit Auswärtsspielen, sie reisten nur mit vier Stammspielern an. Im Vorbericht auf ihrer Webseite hofft der Autor auf ein 4:4. Ich finde, man sollte sich höhere Ziele setzen, wenn man erfolgreich sein möchte.

Blumenau war an den ersten beiden Brettern klar favorisiert. Toni Lutz musste gegen Felix Bräuer antreten, ein Gegner, der 300 Punkte mehr aufzuweisen hat. Steffens Gegner hatte noch 100 Punkte „Übergewicht“.
Frank war seinem Gegner ebenbürtig, die sieben Minuspunkte drücken wir in den Skat. Claus-Peter Franke stellt das Gleichgewicht wieder etwas her, konnte er doch 220 Punkte mehr auf die DWZ-Waage werfen.

Alles in allem war das Oberhaus also unterlegen, da muss es eben wie so oft das Unterhaus richten. Burkhards Gegner war 23 Punkte stärker eingeschätz, Matthias‘ Gegner 63 Punkte schwächer, Reinhards symbolische 18 Punkte schwächer und Philipps Gegner 52 Punkte schwächer. Also doch Unentschieden? Eine alte Markneukirchner Schachweisheit sollte sich erfüllen:

Oben muss irgendwo ein Punkt geholt werden oder ein halber – unten gewinnen wir alles.

Spielplan aus Mannschaftskämpfen gegen Werdau, Planitz oder Zwickau vor 20 Jahren

Es ging nicht besonders gut los. Toni kam irgendwie mit der Eröffnung seines Gegners schlecht zurecht und Claus-Peter musste sich früh in ein Remis fügen (Allerdings ein halber Punkt im Oberhaus). Auch Steffen stand nach optimistischen Beginn zunehmend gedrückter und bei Frank kannte sich kein Kiebitz mehr aus – ich sage nur Springer auf a8.

Auch im Unterhaus kamen einige Remisgebote der Erzgebirger, die aber von unserer Seite abgelehnt wurden. Ich war mit meiner Partie sehr beschäftigt, so dass ich nicht mitbekam wie sich die Partien entwickelt haben. Mein Gegner fraß jedenfalls einen vergifteten Bauern, so dass ich eine Figur gewinnen konnte. Er spielte aber aktiv weiter und ich musst aufpassen, den Vorteil nicht wieder einzustellen. Auf Reinhards Brett tobte eine offene Feldschlacht, mit dezenter Grundreihenschwäche, die mich den Atem anhalten lies. Aber Reinhard konnte sich durchsetzen und auchPhilipp gewann eine, seiner Meinung nach runde Partie. Warum Matthias Gegner mit Minusturm so lange weiterspielte, wird sein Geheimnis bleiben.

Sowohl Toni als auch Steffen waren zu passiver Verteidigung verdammt, die leider jeweils zusammen brach. Frank entschied sich mit einem Dauerschach den Mannschaftspunkt zu sichern. So blieb es mir überlassen mit einem Sie den Mannschaftstriumpf sicherzustellen.

Einzelergebnisse

Mit dem 5:3 Sieg liegen wir punktgleich mit drei Mannschaften auf dem geteilten zweiten Platz. Im nächsten Spiel geht es an Glauchau, die nach Papierform klarer Favorit sind, aber erst einen Mannschaftspunkt aufweisen können.

Tabelle

Wiedergutmachung des Anfangchaos

Nach der Niederlage in der ersten Runde schäumte Mannschaftsleiterin Ute Sadewasser vor Wut. Unklarheiten und Verspätungen führten zu einem vermeidbaren kampflosen Punkt für den Gegner. Inzwischen hat sie ihre Jungs wohl richtig im Griff. Anwesenheit, Aufbau, Spiel, alles klappte tadellos.

Auch unsere Austellung konnte sich sehen lassen. Thomas Kolbe remisierte am ersten Brett gegen Altmeister Rainerr Mothes, Ute erreichte dasselbe Ergebnis gegen Eric Bursian. Michael Straub gewann am 3. Brett eine schöne Partie, genau so wie El Präsidente Benno am 5. und Youngster Nils am 8. Brett. Leider verlor Rolf seine Partie, obwohl ein zwangsläufiges Remis durch Dauerschach möglich war. Alle anderen remisierten. Damis gelang ein Sprung auf den vierten Tabellenplatz.

Einzelergebnisse

Tabelle