Clara und Lennard qualifizieren sich für die BEM

Am Wochenende fand in Plauen die Vogtlandmeisterschaft im Schach in den Nachwuchsklassen statt. Aus unserem Verein nahmen Lennard Schauer und Clara Fleck teil. Beide spielten groß auf und qualifizierten sich für die Bezirksmeisterschaft im Februar.



Claras erstes großes Turnier

Für Clara war es das erste große Turnier, nachdem sie bisher nur am u12-Cup in Markneukirchen teilgenommen hatte. Sie gewann 3 Partien und verlor nur gegen die beiden Erstplatzierten. Damit erreichte sie einen starken vierten Platz, der zur Teilnahme an der Bezierksmeisterschaft berechtigt.

Siegerehrung, Clara ist die Zweite von links

Tabelle | Claras Ergebnisse

Lennards erster großer Erfolg

Lennard spielt schon lange bei uns im Verein. Er ist bekannt für sein fröhliches Gemüt und sein oft sehr schnelles Spiel. Schon seit einiger Zeit ist er aus dem Schatten der Mitspieler herausgetreten und hat sie an der in DWZ gemessenen Spielstärke überholt. In der Woche vor dem Turnier wollte er den Samstag wegen eines Geburtstages sausen lassen. Ich konnte ihn zum Glück überreden, dass er wenigstens die beiden ersten Runden spielt.

Nach zwei Siegen gab er also die dritte Runde kampflos ab. Am Sonntag folgte noch ein Sieg und ein respektables Remis gegen den Turniersieger. Unter vier punktgleichen Spielern mit 3,5 Punkten hatte er am Ende die beste Wertung. Ein toller Erfolg, der ihn hoffentlich anspornt, weiterhin Zeit in sein Schach zu investieren.

v.l.n.r. Maximilian Kautz, Niklas Wiediker, Lennard Schauer

Tabelle | Lennards Ergebnis




Stadtmeisterschaft endlich ausgelost

Am kommenden Donnerstag findet die dritte Runde der Stadtmeisterschaft statt. Nachdem die Nachholpartien Zöphel-Schubert und Pötzsch-Weller beide Remis ausgingen wurde nun ausgelost

Toni Lutz verlor das Spitzenspiel gegen Josef Biba und Burkhard Atze erreichte ein Unentschieden gegen Claus-Peter Franke. Die Überraschung der Runde war sicher der Sieg des jungen Klingenthalers Sebastian Frank gegen Routinier Frank Dreier.

Ergebnisse | Paarungen | Tabelle




Sächsische Hochschulmeisterschaft im Blitzschach in Freiberg

Am vergangenen Wochenende war Burkhard Atze als Schiedsrichter in Freiberg unterwegs. Der Freiberger Schachverein in Person von Jakob Thierauch und die TU Bergakademie Freiberg richteten die Schächsischen Hochschulmeisterschaften im Blitzschach aus. Mit dem Konferenzraum in der Prüferstraße 2 war eine gute Location gefunden, zentrumsnah und das Cafe gleich neben an.



Am Sonntag erschienen 24 Schachfreunde, leider war keine Frau darunter, um in 13 Runden den Freiberger Herbstmeister und den Hochschulmeister auszuspielen. Es war ein spannendes Turnier mit wechselnden Führungen. Aus Markneukirchener Sicht waren Florian Elstner bekannt, ein ehemaliger Mannschaftskamerad von Reinhard Atze aus seiner Plauener Zeit, und Tim Hoffmann aus Greiz, der schon bei mehreren Markneukirchner Turnieren dabe war. Beide spielten um den Turniersieg mit, Tim hatte sich sogar schon einen Vorsprung herausgearbeitet.

Am Ende gewann etwas überraschend Lazaro Garcia del Real Artero beide Pokale mit zehn Siegen und nur drei Niederlagen zeigte er sich am konstantesten.

Endstand und alles Wichtige




Zweimal 5:3 gewonnen – Ein fast perfektes Schachwochenende

Am vergangenen Sonntag hatten beide Mannschaften Heimspiel. Ein kleine logistische Herausforderung waren neben der Zeitumstellung die verschiedenen Anfangszeiten. Die Zweite begann normal um 9:00 Uhr gegen die zweite Waldkirchener Vertretung, während die Gäste der Ersten aus Blumenau trotz Zeitumstellung um einen Beginn um 10:00 Uhr baten. Beide Kämpfe wurden mit 5:3 gewonnen, was die Bilanz der jungen Saison versöhnlicher aussehen lässt.



Starkes Unterhaus beschert Sieg gegen den Spitzenreiter

Als ich kurz vor 10:00 Uhr das Spiellokal erreichte war ich froh, dass noch alle Spiele der zweiten Mannschaft liefen. Auch die Blumenauer Schachfreunde waren schon da. So wurde kurz vor dem Glaskasten eröffnet und dann begannen die Spiele.

Der Aufsteiger aus Blumenau kam als Tabellenführer nach Markneukirchen. Sie besiegten in der ersten Runde Wilkau-Hasslau, ein Kuststück, welches uns im letzten Jahr nicht gelungen ist. Aber Blumenau hat offensichtlich ein kleines Problem mit Auswärtsspielen, sie reisten nur mit vier Stammspielern an. Im Vorbericht auf ihrer Webseite hofft der Autor auf ein 4:4. Ich finde, man sollte sich höhere Ziele setzen, wenn man erfolgreich sein möchte.

Blumenau war an den ersten beiden Brettern klar favorisiert. Toni Lutz musste gegen Felix Bräuer antreten, ein Gegner, der 300 Punkte mehr aufzuweisen hat. Steffens Gegner hatte noch 100 Punkte „Übergewicht“.
Frank war seinem Gegner ebenbürtig, die sieben Minuspunkte drücken wir in den Skat. Claus-Peter Franke stellt das Gleichgewicht wieder etwas her, konnte er doch 220 Punkte mehr auf die DWZ-Waage werfen.

Alles in allem war das Oberhaus also unterlegen, da muss es eben wie so oft das Unterhaus richten. Burkhards Gegner war 23 Punkte stärker eingeschätz, Matthias‘ Gegner 63 Punkte schwächer, Reinhards symbolische 18 Punkte schwächer und Philipps Gegner 52 Punkte schwächer. Also doch Unentschieden? Eine alte Markneukirchner Schachweisheit sollte sich erfüllen:

Oben muss irgendwo ein Punkt geholt werden oder ein halber – unten gewinnen wir alles.

Spielplan aus Mannschaftskämpfen gegen Werdau, Planitz oder Zwickau vor 20 Jahren

Es ging nicht besonders gut los. Toni kam irgendwie mit der Eröffnung seines Gegners schlecht zurecht und Claus-Peter musste sich früh in ein Remis fügen (Allerdings ein halber Punkt im Oberhaus). Auch Steffen stand nach optimistischen Beginn zunehmend gedrückter und bei Frank kannte sich kein Kiebitz mehr aus – ich sage nur Springer auf a8.

Auch im Unterhaus kamen einige Remisgebote der Erzgebirger, die aber von unserer Seite abgelehnt wurden. Ich war mit meiner Partie sehr beschäftigt, so dass ich nicht mitbekam wie sich die Partien entwickelt haben. Mein Gegner fraß jedenfalls einen vergifteten Bauern, so dass ich eine Figur gewinnen konnte. Er spielte aber aktiv weiter und ich musst aufpassen, den Vorteil nicht wieder einzustellen. Auf Reinhards Brett tobte eine offene Feldschlacht, mit dezenter Grundreihenschwäche, die mich den Atem anhalten lies. Aber Reinhard konnte sich durchsetzen und auchPhilipp gewann eine, seiner Meinung nach runde Partie. Warum Matthias Gegner mit Minusturm so lange weiterspielte, wird sein Geheimnis bleiben.

Sowohl Toni als auch Steffen waren zu passiver Verteidigung verdammt, die leider jeweils zusammen brach. Frank entschied sich mit einem Dauerschach den Mannschaftspunkt zu sichern. So blieb es mir überlassen mit einem Sie den Mannschaftstriumpf sicherzustellen.

Einzelergebnisse

Mit dem 5:3 Sieg liegen wir punktgleich mit drei Mannschaften auf dem geteilten zweiten Platz. Im nächsten Spiel geht es an Glauchau, die nach Papierform klarer Favorit sind, aber erst einen Mannschaftspunkt aufweisen können.

Tabelle

Wiedergutmachung des Anfangchaos

Nach der Niederlage in der ersten Runde schäumte Mannschaftsleiterin Ute Sadewasser vor Wut. Unklarheiten und Verspätungen führten zu einem vermeidbaren kampflosen Punkt für den Gegner. Inzwischen hat sie ihre Jungs wohl richtig im Griff. Anwesenheit, Aufbau, Spiel, alles klappte tadellos.

Auch unsere Austellung konnte sich sehen lassen. Thomas Kolbe remisierte am ersten Brett gegen Altmeister Rainerr Mothes, Ute erreichte dasselbe Ergebnis gegen Eric Bursian. Michael Straub gewann am 3. Brett eine schöne Partie, genau so wie El Präsidente Benno am 5. und Youngster Nils am 8. Brett. Leider verlor Rolf seine Partie, obwohl ein zwangsläufiges Remis durch Dauerschach möglich war. Alle anderen remisierten. Damis gelang ein Sprung auf den vierten Tabellenplatz.

Einzelergebnisse

Tabelle




Duell der Generationen

Am Donnerstag vor einer Woche besuchte Ralf Wander den Verein. Lange Jahre war er Spieler der ersten und später der zweiten Mannschaft außerdem Trainer ist er der Jugendtrainer einiger Spieler, die heute in der ersten Mannschaft spielen. Frank Weller ging extra noch einmal den Fotoapparat holen und hielt ein paar Schnappschüsse des Vereinsabends fest.

Alter schützt vor Schachspielen nicht

Da Ralf schon angekündigt war kam auch Toni Lutz, der sonst kein Spiel gehabt hätte. So konnte Ralf Wander unser Talent endlich persönlich kennen lernen, wo er doch schon so viel von ihm gehört und gelesen hat. Sie spielten auch zwei Partien gegeneinander. Da Ergebnis war dabei völlig nebenrangig.

Toni (links, 12 Jahre) und Ralf (rechts, 92 Jahre)

An dem Abend wurde auch Wettkampfschach in der Vereinmeisterschaft gespielt. Es kam zum „hochbrisanten“ Spiel Schubs gegen Ute, welches Frank auch dokumentiert hat. Dem Autor ist leider der Ausgang entfallen. Vielleicht findet sich ein gnädiger Kommentator.

Wer gewann das Pestigeduell?



Philipp Gütter gewinnt Preis in Plauen

Zur siebten Plauener Schnellschachmeisterschaft belegte Philipp einen hervorragenden sechsten Platz und konnte dabei arrivierte Schachrecken wie Ulrich Rehm hinter sich lassen. Mit fünf Punkten aus sieben Runden gewann er den Preis als bester Spieler mit einer DWZ unter 1750.

Endstand

Philipps Ergebnis




Ein Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlt

Mit großer Mühe bekamen wir am Donnerstag die Mannschaft voll. Zu siebt fuhren wir von Markneukirchen nach Lengefeld im Erzgebirge, Michael Straube sollte dort zu uns stoßen. In Lengenfeld angekommen stellten wir fest, dass zwei von uns – Toni Lutz und Frank Weller – nur mitgekommen waren, damit der kapflose Punkt nach Markneukirchen geht. Wir verstehen, dass man bei Besetzungsproblemen die Weißbretter eins und drei freilässt, man muss aber nicht die Gegner die weite Fahrt auf sich nehmen lassen.

Somit führten wir defacto ab Spielbeginn mit 2:0. Als Erster beendete Matthias Schubert seine Partie mit einem Remis. Dann gewann Claus-Peter Franke gegen seinen wesentlich schlechter gesetzten Gegner. Leider lief es an den anderen Brettern nicht so gut. Burkhard Atze übersah in einer langen Variante eine Ressource des Gegners und verlor schon nach 20 Zügen. Michael Straube sicherte mit seinem Remis wenigstens den Mannschaftspunkt. Steffen Pötzsch musste die Qualität geben um nicht schnell zu verlieren. Als der Gegner die Qualität zurückgab, war das Damenendspiel verloren. Reinhard kämpft noch als Letzter. Er hatte zwei Figuren gegen Turm und Bauern gegeben um mit einem Bauern durchzukommen. Leider gelang es dem Gegner doch diesen aufzuhalten und so war auch diese Niederlage besiegelt.

Wir gratulieren Lengenfeld zu einem in Unterzahl tapfer erkämpften Punkt, bitten aber auch in Zukunft an die Gegner zu denken, die ihren Sonntag fürs Schach spielen opfern und nicht für das Rumsitzen. Wir sind doch alle SchachFREUNDE.




Titelverteidigung in Marktleuthen

Elf Spieler trafen sich in der Turnhalle der alten Schule in Markleuthen – zehn Marktleuthener und ein Markneukirchner Gast – Burkhard Atze, euer Berichterstatter. Toralf Kirschneck hatte uns schon im August zum 960er-Turnier eingeladen, diesmal klappte es aufgrund des morgigen Punktspiels auch nur bei mir.

Spielsaal

Ob der Teilnehmerzahl wurde entschieden, dass im Rundensystem mit 12 Minuten Bedenkzeit ohne Inkrement gespielt wird. In der ersten Runde, gegen ein Marktleuthener Talent, verlief sich meine Dame in der generischen Stellung und fand keinen Ausweg mehr. Der junge Mann verteidigte sich danach umsichtig und gab den vorteil nicht mehr aus der Hand.

Danach spielte ich der Erwartung nach. Gegen die schlechter eingestuften Gegner konnte ich gewinnen, die besseren besiegten mich. So landete ich punktgleich auf dem 5.-7. Platz (6. nach Wertung). Sieger wurde Titelverteidiger Andreas Reißner, den wir von seinem guten Abschneiden beim diesjährigen Osterblitzturnier kennen.

Tabellenspitze

Impressionen




Freiberg richtet eine offene sächsische Hochschulmeisterschaft im Blitzschach aus

Was interessiert das uns Markneukirchner?, könnte man fragen. Burkhard Atze ist der Schiedsrichter dieser Meisterschaft, und deshalb veröffentlichen wir hier gerne die Ausschreibung.




Stadtmeisterschaft startet mit kleinen Überraschungen

Am Donnerstag startete die Markneukirchner Stadtmeisterschaft. 16 Schachfreunde versammelten sich im der Gaststätte „Am Paulusschlößl“ um in sieben Runden Titelverteidiger Josef Biba (SV Klingenthal) herauszufordern. Vor Beginn der ersten Runde erhielt Josef seinen Preis für den Titel in der letzten Saison.

Ute Sadewasser überreicht den Preis für das letzte Turnier

Danach starteten die Spiele. Als Erster war Matthias Schubert fertig. Er gewann recht schnell gegen den Jungen Klingenthaler Sebastian Frank, der Ratingunterschied war hier auch am größten. Milan Hlousek und Jochen Franz aus Klingenthal konnten gegen ihre stärker eingeschätzten Gegner ein Remis erzwingen.

Milan nutzte einen „unforced error“ von Frank Weller aus und hätte sicher weiter auf Sieg spielen können. Aber er machte Frank ein Angebot, welches dieser nicht ablehnen konnte. Anders verlief die Partie Jochen Franz gegen Steffen Pötzsch. Gewohnt kompromisslos opferte Jochen eine Figur und legte damit Steffens König frei. Zwischendurch wurde das Materialdefizit noch größer. Am Ende war es aber Steffen, der mit Turm und zwei Leichtfiguren gegen Jochens Dame spielen musste, der das Remis anbot.

Ergebnisse Paarungen

ACHTUNG: Die nächste Runde findet schon am 23.10.2025 statt.