Nur noch Bluebaum dabei

Fridman und Nisipeanu schieden leider in der Verlängerung aus. Heute Daumendrücken für Matthias Bluebaum gegen Wesley So.

Liveberichterstattung: [chess24]




Erste Runde – 2. Teil

Matthias Bluebaum zieht direkt in die zweite Runde ein.

Nisipeanu entkam wie durch ein Wunder ins Dauerschach:


Damit kam er wie auch Daniel Fridman in die Verlängerung. Leider ausgeschieden ist Vitaly Kunin, der Quang Liem Le (Viet) heute nichts entgegenzusetzen hatte.




Weltcup startet mit Überraschungen

Heute begann in Tiflis (Tbilissi) der FIDE-WorldCup. In der ersten Runde gab es einige Überraschungen:

Zum Beispiel gewann Alexandr Lenderman (2565, USA) gegen Pavel Eljanov (2734, Ukraine):

Oder der für Kanada startende Bator Sambuev (2529), der den chinesischen Star Yi Wei (2748) regelrecht zerlegte:

Alle deutschen Spieler Nisipeanu, Kunin, Bluebaum und Fridman konnten mit Schwarz remisieren.

Alle Ergebinnisse bei [chess24]




Saskia beendet Abenteuer Brasilien mit 6 aus 11

Nach schwachem Beginn konnte Saskia im Endspurt doch noch die 50%-Hürde überwinden und schlug in der letzten Runde die russische U10-Meisterin – sicherlich kein Fallobst. Für mich war die Partie interessant, da die Ulvestad-Variante im Zweispringerspiel im Nachzug behandelt wurde.




Stadtmeisterschaft 2017/18

Der August geht zu Ende, der September klopft an die Tür. Es ist höchste Zeit für die Ausschreibung zur Markneukirchner Stadtmeisterschaft.

[Ausschreibung]




Auf Regen folgt Sonnenschein

Nach dem Desaster in Olmütz stand noch Geithain auf meiner Sommerturnierliste.

Mit einer Plauener Delegation bestehend aus Elmer Pekrul, Georg Faltin und den Jugendlichen Simon Burian, Richard Melitzki, Florian Elstner und Clemens Deiters fuhren Reinhard und Burkhard Atze am Freitag nach Bad Lausick in die dortige Jugenherberge und kurz darauf nach Geithain ins neue Spiellokal.

Geithain ist ein schönes Wochenendturnier, für das man keinen Urlaubstag opfern muss. Es findet immer am letzten Augustwochenende statt und beginnt am Freitag um ca. 17:00 Uhr. Gespielt wird in zwei Gruppen (A ab 1750 und B bi 1750) fünf Runden Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 90min für 30 Züge plus 30min für den Rest. Freitag wird eine Runde gespielt, Samstag und Sonntag je zwei.

Reinhard spielte in der B-Gruppe und Burkhard in der A-Gruppe. Die erste Runde brachte keine Überraschungen. Leider standen zwei Niederlagen zu Buche.


Trotz eines Minusbauern gelang es mir Gegenspiel zu entwickeln und mit Lxe5 hätte ich gute Chancen erhalten. Leider verwechselte ich hier die Züge und spielte Sd3 danach ist der Vorteil wieder auf der weißen Seite und ich streckte die Waffen. Reinhard spielte beherzt und hatte gute Möglichkeiten, konnte es aber leider nicht durchetzen.

Nachdem ich schlecht geschlafen hatte (Murmeltiertag?) ging die zweite Runde kurzzügig verloren, zweimal viel ich auf den selben Trick rein – Minusbauer und Minusfigur – Aufgabe. Ich besorgte mir erstmal Kopfschmerztabletten. Reinhard konnte sich nicht an die korrekte Fortsetzung in seiner Eröffnung erinnern und verlor auch ziemlich chancenlos.

In Geithein ist im Startgeld am Wochenende die Mittagsversorgung eingeschlossen. Samstags gab es Linsenentopf und am Sonntag dann Chili con Carne oder Kesselgulasch. Solchermaßen gestärkt und mit Aspirin gedopt begann die dritte Runde.

Hier wurde ich mit einer modernen Variante in einer meiner Eröffnungen konfrontiert, die ich zwar kannte, in der ich aber nicht wusste wie es weitergeht. Nach wechselhaften Verlauf, bekam ich folgenden Elfmeter serviert, den ich verwandeln konnte:

Sonntag begann die vierte Runde zu völlig unchristlicher Zeit um 8:30 Uhr. Mein Gegner verpasste es, mir in der Eröffnung die Bauernstruktur zu zerstören und verrechnete sich dann bei einem Opfer:

Er glaubte mit Sxe5 einen Bauern gewinnen zu können, übersah aber, dass SxS LxL, TxT Le3+ der Turm nach f2 zurück kann. Nach einigen weiteren Zügen streckte er dann die Waffen.

Reinhard hatte schon in der dritten Runde, die er verlor, mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Als er Sonntagfrüh wieder klagte, meldete ich ihn ab.

Die letzte Runde bescherte mir Elmer zum Gegner. Da wir beide mit akuter Unlust geschlagen waren, war die Partie auch schnell im Remishafen.

Nach dem Trauma in Tschechien, habe ich das Gefühl, dass es wieder aufwärts geht.




Launige Nachlese

Matthias Hoerr hat sich für seinen Bericht vom Olmützer Schachsommer etwas mehr Zeit genommen als ich, dabei ist ein auch literarisch lesenswerter Text herausgekommen:

[auf der Seite von König Plauen]




Neulich im Spiellokal




Nepomniachtchi mit Mittelgambit

Ich traute meinen Augen kaum, als beim Turnier in Saint Louis das Mittelgambit aufs Brett kam.




Saskia berichtet aus Brasilien (beendet 6/11)

Saskia Pohle vom SV Muldental Wilkau-Haßlau spielt zur Zeit die WM der Kadetten in Brasilien und berichtet in einem Blog davon. Link wurde aktualisiert, jetzt sieht man alle Beiträge.

[Saskias Blog]

[Ergebnisseite bei Chess-Results]

Man kann die Beiträge kommentieren und ihr so viel Erfolg wünschen und den Rücken stärken.