Toni Lutz wird Vierter bei der Sachsenmeisterschaft und Clara sehr gute Neunte

Heute ging in Sebnitz die Sachsenmeisterschaft zu ende. Toni Lutz erreichte mit dem vierten Platz sein bisher bestes Resultat und wird doch nicht zu frieden sein. Clara spielte ihre erste Sachsenmeisterschaft und erreichte stabile 3,5 Punkte aus 7 Runden und darf mit dem neunten Platz sehr zufrieden sein.

Claras erste Sachsenmeisterschaft

Clara – Bild von der Bezirksmeisterschaft

Clara spielt erst seit diesem Schuljahr ernsthaft Schach. Ihre Qualifikation für die Beszirksmeisterschaft war überraschend, dass es dann sogar zur Sachsenmeisterschaft gehen sollte, war einfach überragend…

In der ersten Runde musste sie gleich gegen eine Top-Favoritin antreten. Meryem Naz Öksüz aus Plauen war als Gegnerin noch zu schwer. Nach einem Sieg gegen Emma Becker aus der Oberlausitz musste sie gegen die Nummer Eins der Setzliste antreten. Eine gute Eröffnungsvorbereitung brachte eine vorteilhafte Stellung, leider fehlte die Erfahrung um diesen Vorsprung zu halten. In der vierten Runde, vor dem freien Nachmittag, spielte Clara Remis. Sie wurde in der Eröffnung vom Königsgambit überrascht und erhielt eine sehr vorteilhafte Stellung. Offenbar wussten beide nicht, wie es weitergehen sollte, denn sie einigten sich auf Remis.

In der fünften Runde folgte eine schneller Sieg, der Clara auf 50% hievte. Die Gegnerin in der sechsten Runde war dann nichts für schwache Nerven. Eigentlich sah sie schon wie die sichere Verliererin aus. Aber Alisha Ali aus Plauen ließ noch einmal Luft heran und so konnte Clara ihre Gegnerin doch noch mattsetzen.

Die siebte Runde bescherte ihr Mila Richter aus Leipzig zur Gegnerin, die lange Zeit geführt hatte und nun durch eine Niederlage etwas zurückgefallen war. Wir, Clara und Trainer Burkhard Atze, entschieden uns für eine Eröffnungsüberraschung. Die Überraschung stach und hätte die bessere Stellung ergeben, aber die größere Erfahrung entschied dann schnell für die Messestädterin, die durch diesen Sieg den Sachsenmeistertitel sicher stellte.

Fazit: 50% bei der ersten Sachsenmeisterschaft sind großartig, mögen noch viele weitere gute Turniere folgen.

Tabelle

Tonis beste Sachsenmeisterschaft

Toni – bei der Bezirksmeisterschaft

Für Toni war es bereits die vierte Sachsenmeisterschaft. 2023 wurde er mit 4/7 Achter, 2024 wieder Achter mit 3,5/7 und letztes Jahr Zwölfter mit 2,5/7. Die erste Hälfte ging bescheiden los. Da nach Elo und nicht nach DWZ gesetzt wurde, war Toni anstatt Nummer Drei nur die Nummer Sechs der Setzliste. So musste er nach seinem Auftaktsieg gleich gegen die Nummer Eins Yehor Marynychenko aus Dresden antreten. In einem Duell auf Augenhöhe forderte er dem über 400 Punkte (nach ELO) stärkeren Gegner alles ab und verlor erst nach 67 Zügen im Endspiel. Bis zum 57. Zug war die Stellung noch ausgeglichen.

Die Partie hatte beide Spieler so erschöpft, dass sie in der Nachmittagsrunde ohne große Gegenwehr verloren. Toni erreichte gegen Eric Thoms (Dresden) zwar eine Superstellung, konnte aber nicht mehr richtig rechnen und verlor.

Die vierte Runde gab den nächsten kleinen Dämpfer. Gegen Bela Wisniewski (Dresden) reichte es mit Schwarz „nur“ zum Remis. Mit 1,5/4 ging es somit in den freien Nachmittag. Danach spielte Toni groß auf nacheinander besiegte er Julian Naumann (Dresden), Ezra Huang (Leipzig) und Erik Dotschuweit (Aue). Damit ist er mit 4,5/7 punktgleich mit dem Dritten Joshua Li (Chemnitz) auf dem undankbaren vierten Platz.

Mit etwas mehr Glück wäre sogar der ganz große Wurf drin gewesen. Schach ist eben doch ein Glücksspiel.

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Osterblitz ohne Rekord – trotzdem super

Es wurde wieder kalt im Vogtland, einige krankheitsbedingte Absagen wurden etwas durch Kurzentschlossene ausgeglichen. So nahmen letztendlich 56 Schachfreunde am diesjährigen Osterblitz teil. Gunter Sandner wurde unangefochten Sieger vor Tomas Lorenc und Sebastian Strätker.

Leider hat mich am Karfreitag dann die Krankheit erwischt, so dass ich heute nur kurz meiner Chronistenpflicht nachkomme. Unser lieber Freund Klaus Steffan hat wieder tolle Fotos auf seiner Seite veröffentlicht (Steffans Schachseiten). Frank Bicker vom VSC Plauen hat einen schönen Bericht auf ihrer Homepage geschrieben (Homepage VSC). Auch das Beitragsfoto hat er mir netterweise zur Verfügung gestellt.

Ergebnisse

Bedanken möchte ich mich bei allen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben:

  • Swen Fickelscherer und sein Team vom Alpenhof für die Bereitstellung des Turniersaals, die tolle Verköstigung und das Aufpeppen des Preisfonds
  • Café Seifert für die schon traditionelle Bereitstellung von Osterbroten und Kleinbackwaren
  • Der Firma Vocus Markneukirchen für die Bereitstellung von Preisen
  • Steffen Bork, der immer mindestens einen schönen Preis mitbringt
  • Matthias Pröschild der trotz langer Anreise aus Berlin beim Auf- und Abbau half und unerlässlich für die Ergebniseingabe war
  • Lennard Schauer, Ute Sadewasser (Preissponsor), Steffen Pötzsch (Preisakquise), Frank Weller (Materialtransport), Frank Dreier (Preisproduktion) und Reinhard Atze für die Hilfe beim Auf- und Abbau



Stadtmeisterschaft auf der Zielgeraden

Am vergangenen Donnerstag wurde im Markneukirchner Restaurant „Zum Paulusschößl“ die sechste Runde der Stadtmeisterschaft komplettiert. Josef Biba wahrte mit einem Sieg über Heinz Zöphel letzte theoretische Chancen auf die Titelverteidigung. Burkhard Atze nutzte einen Fehler von Toni Lutz aus um in Vorteil zu kommen. Als die Zeit sehr knapp wurde, nahm er lieber den Spatz in der Hand und willigte in die Punkteteilung ein. Damit sind beide aus dem Titelrennen raus, was die eigenen Chancen betrifft.

Toni spielt in der letzten Runde gegen Claus-Peter Franke, während Burkhard gegen Josef gefordert ist. Alle Rechenspiele werden allerdings zur Makulatur, wenn sich Frank Weller mit einem Sieg über Michael Straube zum neuen Stadtmeister krönt.

Ergebnisse Runde 6

Paarungen Runde 7

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Bezirksliga spielt verrückt und wir machen mit

Das Telefon kann einen Geistesblitz töten oder auch eine wichtige Entscheidung, die in diesem Moment heranreift.

Cyril Northcote Parkinson

Ein Punkt musste gegen den Tabellenletzen Annaberg-Buchholz her, damit wir auch im Falle von drei Absteigern sicher sind. Doch der Punktkampf begann mit einem Schock in der Morgenstunde. Um 9:30 Uhr, wir hatten uns gerade alle in unsere Partien vertieft, zerriss ein Handy-Wecker die Stille im Turniersaal. Reinhards Handy obwohl ausgeschaltet, wollte nicht , dass der Student zu lange schläft. Mit dem gegnerischen Mannschaftsleiter, auch ein ausgebildeter Schiedsrichter, einigten wir uns, dass die Partie forstgesetzt wird. Nicht alle waren mit dieser Entscheidung einverstanden, sogar die Fairness wurde angezweifelt.

In den Fide-Regeln steht nichts mehr davon, was geschieht, wenn ein Gerät einen Ton verursacht. Sicher ist, dass die Schiedsrichterkommission nicht mehr den automatischen Partieverlust empfiehlt, sich sogar dezidiert dagegen ausspricht. Bei der DSAM in Potsdam klingelte der Wecker eines abwesenden Spielers sogar dreimal und er durfte seine Partie trotzdem fortsetzen.

Zum sportlichen Verlauf der Partien. Claus-Peter erreichte in seiner Spezial-Eröffnung schon fast gewinnbringenden Vorteil, als ihn seine Seuche der letzten Wochen einholte. Eine übersehene Taktik kostete plötzlich eine Figur. Leider war die Partie danach nicht mehr zu halten. Steffen hatte einen Bauern eingebüßt aber mit Schwarz kompromisslos angegriffen, in hochgradiger gegnerischer Zeitnot einigten sich die Gegner auf Remis. Zeitnot war ein Thema in Tonis Partie an Brett eins. Hier waren beide in hochgradiger Zeitnot, aber Toni blieb kühl und holte seinen ersten vollen Punkt zum Ausgleich. Kurz danach setzte Wello seinen Gegner in der Mitte des Brettes matt.

In Burkhards Partie war ein Damen-Springer-Endspiel mit gleichen Bauern entstanden so dass der Remisschluss erwartbar war. Reinhard hat, nach seinem Wecker-Faux-pas, eine blitzsaubere Partie hingelegt. Als Folge eines starken Angriffs sammelte er einige Bauern ein, die dann die Partie entschieden.

Zum Schluss spielten noch Michael an acht und Philipp an sieben. Michaels Gegner lehnte Remis ab und spielte konsequent auf Sieg. Er brach in Micheals Stellung ein und gewann erst einen wichtigen Bauern, dann eine Figur und am Ende die Partie. Zum Glück behielt Philipp die Ruhe und führte seine Partie in den sicheren Remishafen. So steht am Ende ein 4,5:3,5 Erfolg und wir spielen auch nächstes Jahr in dieser starken Bezirksliga, in der jeder jeden schlagen kann. So gewann Neukirchen, gegen die wir mit 6,5:1,5 unseren höchsten Sieg eigefahren hatten, gegen Stollberg, gegen die wir mit 1,5:6,5 sang- und klanglos untergegangen waren. Annaberg-Buchholz verlor zum fünften Mal mit dem knappsten aller Ergebnisse – sehr unglücklich.

Tabelle und Ergebnisse

Einzelergebnisse

Derweil verlor unsere Zweite gegen die Dritte von Wilkau-Haßlau mit 1:7.

Tabelle und Ergebnisse

Einzelergebnisse




Noch knapp zwei Wochen – ein Restplatz

Aktuell ist ein Restplatz verfügbar.

Im Verlaufe des heutigen Tages gingen die letzten Plätze weg. Wer sich auf die Warteliste setzen lassen möchte, einfach eine Mail schreiben. Erfahrungsgemäß sind am Spieltag immer ein paar Spieler verhindert, so dass mit dem Nachrücken gerechnet werden kann.

Der Endspurt der Anmeldung für das Osterblitz in Markneukirchen beginnt. Momentan sind 51 Spielerinnen auf der Anmeldeliste vertreten. Das bedeutet, dass noch neun Plätze zu vergeben sind. Besonders würden wir uns freuen, wenn noch mehr weibliche Spielerinnen und Jugendliche die Teilnahme in Erwägung ziehen ziehen würden.

Ausschreibung

Daten:

3 FM
7 Spieler mit Startwertzahl über 2000
18 Spieler mit Startwertzahl über 1900
29 Spieler mit Startwertzahl über 1800
40 Spieler mit Startwertzahl über 1700




Breaking News: Frank Weller siegt im Spitzenduell

Am Donnerstag fanden im Restaurant „Zum Paulusschlößl“ zwei vorgezogene Spiele der 6. Runde der Stadtmeisterschaft statt. Im Duell der beiden Spitzenreiter gelang es Frank Weller den mehrmaligen Gewinner der Stadtmeisterschaft Claus-Peter Franke zu besiegen und die Tabellenführung zu übernehmen. Nach zwei Auftaktremis und einem Plichtsieg besiegte er nun nacheinander Burkhard Atze, Vorjahressieger Josef Biba und Claus-Peter Franke.

In einem weiteren vorgezogenen Duell der 6. Runde siegte Michael Straube über Jochen Franz.

Der aktuelle Zwischenstand ist auf Chess-Results zu finden.




Zwei Spieler setzen sich ab

Vor der sechsten Runde liegen Claus-Peter Franke (4,5/5) und Frank Weller (4/5) schon einen ganzen Punkte vor den Verfolgern. Die Spieler mit drei Punkten haben kaum noch eine Chance auf den Sieg: Josef Biba, Toni Lutz, Heinz Zöphel und Burkhard Atze können höchstens noch auf eine gute Platzierung hoffen.

Bemerkenswert ist sicher der Sieg von Frank Weller gegen Josef Biba in der letzten Runde, damit werden wir wahrscheinlich einen neuen (vielleicht alten) Stadtmeister bekommen. Am 26.03. spielt Frank gegen Claus-Peter um die Poleposition in der letzten Runde, Toni fordert seinen ersten Trainer Burkhard und Josef will gegen Heinz Schlimmeres verhindern. (Paarungen)

Tabelle




Bezirksliga – Noch sind wir nicht sicher

Vielleicht hat der geneigte Leser die Berichte von den Mannschaftskämpfen vermisst, vielleicht hat er auch andere Beiträge zur Stadtmeisterschaft oder Ähnlichem vermisst. Zurecht, sie haben gefehlt.

Ergebnisse im neuen Jahr:

Datum Gegner (Heim/Auswärts) Ergebnis
18.01.2026 Wilkau-Haßlau (A) 4:4
01.02.2026 Stollberg (A) 1,5:6,5
01.03.2025 Neukirchen (A) 6,5:1,5

Die Ergebnisse geben die Achterbahn der Gefühle wider, die wir während der Spiele erleiden mussten.

Gegen Wilkau-Haßlau standen wir kurz vor der Sensation. Beinahe hätten wir gegen den Favoriten gewonnen. Siegen von Reinhard Atze und Frank Weller, standen Niederlagen von Michael Straube und Claus-Peter Franke gegenüber. Die letzte Niederlage besiegelte das Remis, lange hatten wir Hoffnung, dass Claus-Peter die Partie vielleicht Remis halten könnte.

Ersatzgeschwächt mussten wir gegen Stollberg antreten. Toni durfte am ersten Brett gegen GM Thomas Pähtz (sen.) antreten. Er spielte eine gute Partie, verlor dennoch. Wir anderen waren nicht gut aufgelegt. Ein Sieg von Claus-Peter Franke und ein Remis von Ersatzmann Benno Klaus verhinderten die totale Niederlage.

Neukirchen wurde letztes Jahr Zweiter in der 2. Landesklasse und scheiterte knapp am Aufstieg. Gegen uns erwischten sie wohl einen gebrauchten Tag. Ohne Niederlage konnten wir mit 6,5:1,5 gewinnen. Thomas Kolbe siegte als Erster. Weitere Siege steuerten Steffen Pötzsch, Frank Weller, Matthias Schubert und Reinhard Atze bei. Toni Lutz, Claus-Peter Franke und Burkhard Atze hielten ihre Partien Remis.

Wir stehen nun recht sicher im Mittelfeld der Tabelle (Stand). Wir haben auf dem sechsten Rang nur zwei Punkte Rückstand zur Tabellenspitze. Da es aber aufgrund der prekären Situation der sächsischen Mannschaften in den oberen Ligen sein kann, dass es drei Absteiger gibt, sind wir noch nicht gänzlich sicher.

PS: Ich suche Autoren, die Berichte auf der Homepage schreiben.




4. Titel für Toni, auch Clara fährt nach Sebnitz

Vom 7. Februar bis 10. Februar fanden in der Jugendherberge „Am Greifenbachstauweiher“ Hormersdorf, warum alle Welt Geyer sagt ist mir ein Rätsel, die diesjährigen Bezirksmeisterschaften statt. Der SV Markneukirchen nahm mit Toni Lutz (startet dieses Jahr für Aue), Clara Fleck und Lennard Schauer teil.



Für Clara und Lennard war es jeweils die erste Teilnahme bei der Bezirksmeisterschaft und sie schlugen sich wacker. Clara war aufgrund ihrer Einstiegs-DWZ sogar auf den Startrang 3 gesetzt. In ihrer Altersklasse wurde ein Rundenturnier mit sieben Teilnehmerinnen gespielt. In der ersten Runde war Clara spielfrei, dann verlor sie die nächsten beiden Partien. Aber jetzt drehte Clara auf. Sie gewann die nächsten drei Partien um in der letzten Runde sogar um die Silbermedaille zu kämpfen. Letztendlich erreichte sie einen guten vierten Platz und die Qualifikation für die Sachsenmeisterschaft in Sebnitz.

Lennard hatte sein Highlight gleich in der ersten Partie. Gegen die Nummer 2 der Setzliste gelang ihm ein blitzsauberes Remis. Es folgten noch zwei Siege gegen schwächere Gegner und ein kamploser Punkt, was ihn auf die angestrebten 50% hievte. In einer spannenden Letzrundenpartie kämpfte er noch um eine bessere Platzierung, leider vergeblich. Er zeigte reiferes Schach und nutzte seine Bedenkzeit auch viel besser aus.

Es fühlte sich falsch an als ich Toni zur Siegerehrung nach vorne rief und den Verein ESV Nickelhütte Aue vorlesen musste. Aber natürlich trainiert Toni bei uns und spielt das erste Brett in unserer ersten Mannschaft. Mit 6,5 Punkten aus 7 Runden gewann Toni ungefährdet seine Altersklasse. Damit ist er zum vierten mal in Folge Bezirksmeister. In Abwesenheit seiner stärksten Konkurrenten in der Altersklasse gab er nur ein Remis gegen seinen Mannschaftskameraden aus der Auer U14-Mannschaft ab.

Toni gewann DWZ-Punkte dazu, während Clara und Lennard etwas verloren. Aber alle haben viele Erfahrungen und schöne Eindrücke gesammelt.




In Potsdam zum Jahresbeginn Schach spielen

Schon zum dritten Mal fuhren Toni Lutz und Burkhard Atze Anfang des Jahres nach Potsdam um am dortigen Turnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft teilzunehmen. Das Kongresshotel bot Platz für über 700 Schachspieler, die in sieben Gruppen und fünf Runden die Qualifikanten zum Finale in Dresden ausspielten. Alle Fotos aus diesem Beitrag mit freundlicher Genehmigung von Ingrid Schulz vom DSAM-Team. (flickr-Galerie der DSAM)

Toni und Burkhard reisten beide am 01.01.2026 an und nahmen am Vorabend des Turniers am Blitzturnier teil. Toni erreichte fünf Punkte und Burkhard vier aus sieben Runden (Ergebnisse), ein Recht erfolgreicher Start ins Turnierwochenende. Im Turnier sollte es bei beiden dann recht unterschiedlich laufen.

Toni verpasst die Qualifikation für das Finale nur knapp

Toni spielte ein starkes Turnier und verlor nur gegen den an Nummer 1 gesetzten Spieler in der dritten Runde eine Partie. Dem gegenüber stehen drei starke Siege. In der fünften Runde nahm das Drama in einer Rollercoaster-Partie seinen Lauf. In der Eröffnung gewann Toni zwei Bauern, nach dem ersten Bauerngewinn stand er sicher besser, der zweite Bauer war wohl eher ein Danaergeschenk. In der Folge stand Toni am Abgrund, der elektronische Rechenknecht zeigte in der Analyse, dass sein Gegner ihn forciert hätte Matt setzen können. Aber Toni konnte den gefährlichen Freibauern erobern und stand nun selbst mit Mehrqualität gewinnen. Lieder fand er den Gewinnweg nicht. Es war die letzte Partie im großen Turniersaal, die beendet wurde.

Mit 3,5/5 erreichte Toni einen hervorragenden 16. Platz unter 122 Teilnehmern, hätte er die letzte Partie gewonnen, dann wäre die Finalqualifikation möglich gewesen. Toni gewinnt 38 DWZ-Punkte dazu und aucht der ELO-Zuwachs wird beträchtlich sein.

Ein gebrauchtes Turnier für Burkhard

In der ersten Runde nutzte Burkhard die volle Bedenkzeit aus. Lange Zeit der Partie stand er mit dem Rücken zur Wand und sicher auf Verlust. Aber er verteidigte sich zäh und konnte am Ende den gewinnverheißenden Freibauern erobern. Nun zeigt der Computer sogar Vorteil für Burkhard an. Aber mit nur noch 1min 10s auf der Uhr wollte er nichts mehr riskieren und bot remis.

Vielleicht hatte er damit das Turnier gejinxt. In der zweiten Runde stellte er die Partie mit einer fragwürdigen Entscheidung ein, die sein Gegner mustergültig ausnutzte. Mit 0,5/2 folgte nun der Sechste der Setzliste. Burkhard erhielt die Qualität für zwei Bauern, aber verlor im weiteren Partieverlauf die Kontrolla und dann die Partie. Zwei Remis zum Abschluss waren mehr oder weniger unspektakulär. Burkhard verlor 25 DWZ-Punkte, und landete auf dem 102. Platz.

Endtabelle mit Links zu allen Runden