Saskia berichtet aus Brasilien (beendet 6/11)

Saskia Pohle vom SV Muldental Wilkau-Haßlau spielt zur Zeit die WM der Kadetten in Brasilien und berichtet in einem Blog davon. Link wurde aktualisiert, jetzt sieht man alle Beiträge.

[Saskias Blog]

[Ergebnisseite bei Chess-Results]

Man kann die Beiträge kommentieren und ihr so viel Erfolg wünschen und den Rücken stärken.




Plauener Glanz und Markneukirchner Peinlichkeiten

Ein Bericht vom Olomouc Open.

Vergangene Woche reisten Matthias Hörr, Daniel Zähringer, Erik Fischer und euer Berichterstatter Burkhard Atze nach Olmütz, um am neunrundigen Olomouc Open teilzunehmen.

Das Turnier ist Teil eines Schachfestivals mit einem GM-Turnier, zwei IM-Turnieren und einem Senioren-Open. Wir waren in einem Jugendwohnheim ca. 20min Fußweg vom Hotel Flora, dem Spielort, entfernt untergebracht. Die Bedingungen waren einfach aber sauber.
Olmütz ist eine wunderschöne Stadt, mit vielen Sehenswürdigkeiten und viel Grün. Wikipedia über Olmütz

Über den katholischen Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15.08. fand so etwas wie ein Kirchentag und vom 17.8.-20.8. die Sommeretappe der Gartenausstellung Flora statt. Die Stadt war voll von Menschen und es herrschte eine offene und gastfreundliche Stimmung.

Nun zum für mich Schlimmen, dem sportlichen Teil. Matthias und Daniel spielten stets an der Spitze um die Preise mit. Matthias erreichte am Ende den vierten Platz und einen Geldpreis, Daniel wurde Elfter. Erik konnte auch als 23. überzeugen. Meine Bilanz fällt desaströs aus nur 3,5 aus 9 gegen durchweg schwächere Gegnerschaft bedeuten einen Verlust von über 100 Ratingpunkten.

Gehen wir Runde für Runde vor. Wenn ihr einen Zug anklickt, erhaltet ihr ein Nachspielbrett:

Runde 1, nach einer Nacht mit Kopfschmerzen und schlecht vertragenem Döner, wartete eine 12-jährige Gegnerin mit 1427 Elo auf mich.

Nach wechselseitigem Verlauf, Totremis im 42. Zug. Noch schlimmer erwischte es mich in der zweiten Runde. Nachdem die Eröffnung schon suboptimal verlaufen war, vergaß einfach meinen Bauern a4 und verlor dauraufhin das Endspiel. Mein dänischer Gegner mit polnischem Namen zerstörte souverän meine Hoffnung eine Blockade zu errichten.

Weiter ging es ähnlich schrecklich. In der dritten Runde verpasste ich eine klare Siegchance in der Diagrammstellung und verlor dann in Zeitnot vollends den Faden:

In der vierten Runde kam endlich der erste Sieg. Mein sympathischer norwegischer Gegner konnte mit meiner Aggression nicht umgehen. Stolz bin ich auf den Zug 21. Lh6 .. auch wenn da schon alle Messen gelesen waren.

Die Hoffnung auf eine Wende im Turnier begrub mein 14-jähriger Gegner in der nächsten Runde. In der Datenbank gibt es von mir eine Partie aus dem Jahre 2002 in einer anrüchigen Eröffnung, diese zog mein Gegner zur Vorbereitung heran und hatte Glück, ich wählte auch gegen ihn die Variante. Mit großem Zeitaufwand gelang es mir trotz alledem auszugleichen, dann griff ich allerdings wiederum in Zeitnot fehl:

Es folgte wieder ein kurzrundiger Sieg. Mein englischer Gegner übersah einen Spieß und gab sofort auf:

Die siebente Runde war ein Eröffnungsdesaster, ich gab zwei Bauern für Nichts. Mein Gegner verwertete den Vorteil sicher. Da keine interessante Stellung zustandekam, spare ich mir hier ein Partiefragment.

In der achten Runde bekam ich einen zehnjährigen Gegner zugelost und änderte, um nicht in eine Vorbereitung zu laufen, meine Eröffnung. Es gelang mir den König in der Mitte zu halten und dann verpasste ich ein zweizügiges Matt – das einzügige Selbstmatt ließ ich mir dann nicht mehr entgehen:

Die letzte Runde war symptomatisch für das Ganze Turnier. Ich sah einfach nichts. Ich verlor eine Qualität und wurde danach sicher von einer 11-jährigen besiegt.

Was bleibt nach dem Turnier? Olmütz ist eine schöne Stadt mit super Essen, gutem Bier und schönem Wetter. Die Jugend ist mehr gewöhnt, Tandem bis in die Puppen und trotzdem fit am nächsten Tag. Ich muss schnellsten meine Fehler abstellen. Die Zeiteinteilung ist zu verbessern und einige Eröffnungen müssen noch mal angeschaut werden.




Augustblitz der Blitzvereinsmeisterschaft

Die junge Saison sah am 10. August das erste Monatsblitz der diesjährigen Blitzserie. Wie in den Jahren zuvor, findet jeden Ersten des Monats ein Blitzturnier statt, das in die Auswertung der Blitzvereinsmeisterschaft kommt.

Die rege Beteiligung von 20 Leuten am vergangenen Donnerstag war erfreulich, vor allem weil wir drei unverhoffte Gäste hatten. Christof Beyer und Erik Fischer (beide König Plauen) hatten Lust, die obervogtländische Blitzstärke zu testen und als Neuzugang durften wir Vardan Nersisyan begrüßen. Erik und Christof waren es dann auch, die sich am Ende durchsetzten. Beide mit jeweils 9 Punkten aus 11 Runden trennte nur die Buchholz-Wertung. Gleich drei punktgleiche „Hausherren“ folgten mit 8 Punkten. Claus-Peter Franke hatte wertungsmäßig das glücklichste Händchen und kam somit noch auf das virtuelle Podest.

Ich hoffe, dass wir die Teilnehmerzahl an den folgenden Turnieren einigermaßen halten können und unsere Gäste vielleicht wieder den Weg zu uns finden. Der nächste Termin ist der 07. September.

alle Paarungen und Ergebnisse

die Tabelle




Terminplan 2017/18 aktualisiert

Nach den neuen Anforderungen (23 Teilnehmer Vereinsmeisterschaft und damit 14 Runden nötig) wurden die beiden Vorschläge zusamengeführt und angepasst. Die kommenden Termine können immer in der Seitenleiste nachgeschaut werden. [Terminplan]




125 Jahre Schachklub Hof

Der Schachklub Hof 1892 e. V. feiert sein 125-jähriges Bestehen. Dazu veranstalten wir am Samstag, den 12.08.17, in Hof ein Blitzturnier für Vereinsspieler (startgeldfrei) und einen Simultanwettkampf gegen den aufstrebenden IM Alexander Seyb (Startgeld anlässlich des Jubiläums nur 5 €). Bei schönem Wetter soll die Veranstaltung sogar als Open Air stattfinden. Zu beiden Programmpunkten kannst Du Dich über [Jimdo-Seite des PTSV SK Hof] informieren und anmelden.

Direkt hinter dem Veranstaltungsort findet am gleichen Tag auch das große Saaleauenfest statt, das mit seinem umfangreichem Programm im letzten Jahr 5.000 große und kleine Besucher angelockt haben soll.




Start der Saison am Donnerstag

Wie jedes Jahr starten wir die Saison am Donnerstag mit der Vereinsversammlung.

Claus-Peter und Burkhard haben sich Gedanken zum Terminplan gemacht:

[Termine 2017/18]

Die Unterschiede sind minimal.




Frank Weller alter und neuer Vereinsmeister des SVM

Die Vereinsmeisterschaft 2016/2017 wurde, wie schon vorher die Stadtmeisterschaft, erst in der letzten Runde entschieden. Claus-Peter Franke führte mit einem halben Punkt vor Frank Weller. Er musste auf Sieg spielen, denn im Falle eines Remis bei gleichzeitigem Partiegewinn von Frank wäre der erste Platz futsch gewesen. Und so kam es, wie es kommen musste. Frank münzte in seiner Partie gegen Matthias Schubert seine positionellen Vorteile (bessere Bauernstellung, Beherrschung der d-Linie) souverän zum verdienten Siegpunkt um, während sich Claus-Peter nach aussichtsreichem Eröffnungsverlauf am Ende von Ute auf der d-Linie ausmanövrieren ließ und verlor.

Damit ergibt sich folgender Endstand:

  1. und Vereinsmeister Frank Weller 4,5 Punkte
    2.   Claus-Peter Franke                                                  4,0
    3.   Michael Straube                                                      3,5
    4.   Matthias Schubert                                                  3,0
    5.   Ute Sadewasser                                                       2,5
    6.   Steffen Pötzsch                                                        2,0
    7.   Burkhard Atze                                                          1,5
    8.   Gerd Sandner
    9.   Ralf Wander
    10. Rolf Steinhaus
    11. Karl-Heinz Vogel
    12. Karlheinz Sandner
    13. Maik Palm
    14. Frank Dreier
    15. Benno Klaus
    16. Christian Franze
    17. Siegfried Dreier
    18. Stefan Lampert
    19. Uwe Langholz
    20. Johannes Schmidt
    21. Armin Fichtner

Zu den positiven Überraschungen des Turniers gehören die guten Platzierungen von M. Straube, R. Steinhaus und die gelungene Feuertaufe unseres neuen Vereinsmitgliedes Chr. Franze. Auch der Ehrgeiz, mit dem sich unsere Senioren K. Sandner und R. Wander schlugen, verdient allerhöchste Anerkennung.

Für inakzeptabel halte ich als Turnierleiter die permanente Unpünktlichkeit bei Spielbeginn und die Zahl der nicht gespielten Partien.

Claus-Peter Franke
Turnierleiter




Markneukirchen huldigt dem Stadtmeister 2017!

Die letzte Runde der Markneukirchener Stadtmeisterschaft 2017 war spektakulär. Wie bereits mitgeteilt, führte Heinz Zöphel (Adorf) die Tabelle nach der 6. Runde mit einem halben Punkt Vorsprung vor Matthias Schubert (Markneukirchen) und Jochen Franz (Klingenthal)an . Ein Remis hätte ihm praktisch gereicht, um die Neikirnger Schachkrone nach Adorf zu entführen. Jochen Franz musste gegen Claus-Peter Franke (Markneukirchen) ran und hatte damit eine schwere Aufgabe, um den Anschluss zu halten.

Das Finale hatte es in sich. Wer hier entgegen den Prognosen gewettet hätte, wäre reich geworden! Einmal mehr zeigte sich: Abgerechnet wird zum Schluss. Der Tag der Überraschungen begann schon einige Tage früher. Matthias Hiemisch (Klingenthal) gewann seine vorgezogene Partie gegen Karl-Heinz Vogel (Markneukirchen), obwohl dieser der Favorit in der Begegnung war.

Jochen Franz nahm seine Aufgabe beherzt an und haute kräftig in die Tasten. Claus-Peter musste sich vollkommen ungewohnt seiner Haut erwehren. Ebenso erging es Heinz gegen Matthias. Dieser zielte mit allem, was er hatte, auf den Königsflügel und hatte nicht viel Gegenspiel zu erwarten. Steffen Pötzsch (Markneukirchen) lieferte sich mit Josef Biba (Klingenthal) eine Positionsschlacht ums Zentrum. Ute Sadewasser kam gegen Burkhard Atze (beide Markneukirchen) immer besser in Fahrt und schlug mit der Dame verbotenerweise, aber (noch) regelkonform auf b7 ein. Der Kiebitz – in dem Falle ich, da mein Gegner erkrankt war – hatte alle Hände – respektive Augen – voll zu tun, um einen Überblick über die spannenden Partien zu behalten.

Heinz versuchte mit einem Opfer, sich noch ins Dauerschach zu flüchten, aber Matthias wusste dies zu verhindern. Damit war sein Sieg perfekt, für Matthias hieß es jetzt abzuwarten, was am Brett von Jochen und Claus-Peter passierte. Nachdem Claus-Peter im knalligen Showdown die Waffen niederlegte und Jochen die Hand reichte, wurde auf einmal die Wertung interessant. Beide waren jetzt mit 5,5 Punkten gleichauf, lediglich 1,5 Buchholz-Punkte lag Matthias jetzt vor Jochen.

Burkhard sind in der letzten Partie der Meisterschaft nicht nur die Zeit, sondern auch die Ideen ausgekommen. Er fand keinen Weg, Utes unorthodoxen Einschlag der Dame zu bestrafen und eröffnet damit wieder die Diskussion, ob man b7 vielleicht doch nehmen dürfe. Am Ende war es eine Menge Material, die seine Aufgabe besiegelte.

Steffen verlor zwar den Kampf ums Zentrum, konnte aber dafür etwas Gegenspiel am Königsflügel erhalten. Ein Fehlgriff zog allerdings ein Opfer mit anschließendem Materialgewinn und den Sieg für Josef nach sich.

An der Wertung hat sich für Matthias und Jochen nichts geändert. Die Differenz von anderthalb Wertungspunkten blieb, so dass Matthias der neue Monarch des Markneukirchner Schachs ist. Herzlichen Glückwunsch!

Neuer Vize ist Jochen Franz. Er spielte ein befreites und lockeres Turnier, was sich in einem starken Erfolg auszahlte. Auch ihm einen herzlichen Glückwunsch!

Etwas tragischer endete das Turnier für Heinz Zöphel, der die ganze Zeit über in der Spitze zu finden war. Ausgerechnet im entscheidenden Kampf hielt die Strähne nicht mehr und er vergab seine große Chance auf den Titel. Dass es trotzdem für Platz Drei reichte, ist nur ein halber Trost.

Hervorheben möchte ich die besonders gute Leistung von Matthias Hiemisch. Dass er ein Kämpferherz hat, wissen wir seit langem. Durch die so nicht zu erwartenden Siege gegen Ralf, Ute und Karl-Heinz hat er sich in die Top Ten gespielt und mit 54 verdienten DWZ-Punkten den größten Zuwachs des Turniers zu erwarten. Auch Jochen bekommt eine schöne DWZ-Prämie in Höhe von 51 Punkten. Die DWZ-Auswertung ist natürlich inoffiziell und wird in den nächsten Tagen auf der DSB-Seite veröffentlicht. Der DWZ-Referent hat sie schon bearbeitet.

Allen Teilnehmern wünsche ich eine schöne Sommerpause, bevor die nächste Stadtmeisterschaft am letzten Donnerstag im September startet. Ich wünsche mir, dass dann wieder alle mitspielen und vielleicht der eine oder andere dazukommt. Ein Kriterium dafür wäre ja vielleicht, dass die OVL-Meisterschaft als Turnier mit langer Bedenkzeit wegfällt und dafür die Stadtmeisterschaft für unsere Adorfer und Klingenthaler Schachfreunde ein guter Ersatz sein könnte?

alle Paarungen pdf

alle Paarungen html

Abschlusstabelle pdf

Abschlusstabelle html

inoffizielle DWZ-Auswertung pdf

inoffizielle DWZ-Auswertung html




Osterblitztitel um Wimpernschlag nach Hof

Heiko Sieber vom PTSV/SK Hof (bzw. Weiße Dame Ulm) heißt der glückliche Sieger des diesjährigen Osterblitzturniers.

Nach 15 Runden musste ein halber Buchholzpunkt entscheiden. Heiko Sieber war hier der Glücklichere, vor der Runde hatte er noch 2 Buchholzsummenpunkte hinter Josef Biba vom SV Klingenthal gelegen. Doch der Reihe nach.

35 Schachfreunde aus 10 Vereinen (Ulm, Hof, Rehau, Plauen, Waldkirchen, Treuen, Rodewisch, Klingenthal und natürlich Markneukirchen) fanden den Weg in den Alpenhof in Breitenfeld, dessen Team sich wieder spitzenmäßig um das leibliche Wohl der Schachspieler kümmerte. Von Anfang an entwickelte sich ein spannendes Turnier neben den beiden Erstplatzierten waren der Top-Gesetzte Bernd Gündel, Claus-Peter Franke und der Präsident des sächsischen Schachverbandes Frank Bicker ständig an den Spitzenbrettern zu finden. Es wurde teilweise verbissen um jeden Punkt gekämpft – aber alles blieb im freundschaftlichen Rahmen.

Auch am Ende der Tabelle gab es sportliche Ziele. Reinhard Atze konnte als jüngster Teilnehmer 5,5 Punkte einsammeln und drei Schachfreunde hinter sich lassen. Daniel Boesecke, nach langer Zeit wieder einmal beim Osterblitz dabei, freute sich über jeden Punkt, auch wenn er den letzten Platz dank fehlender Übung nicht vernmeiden konnte.

In den Pausen zwischen den Spielen und er Essenpause fand sich wieder Zeit für interessante Gespräche mit Schachfreunden, die man sonst nicht so oft sieht.

Am Ende erhielten die sechs Erstplatzierten Geldpreise und alle anderen konnten sich wie jedes Jahr einen Sachpreis auswählen.

[Teilnehmerliste]

[Rangliste]

[Fortschrittstabelle]

[inoffizielle DWZ-Auswertung]

[Kreuztabelle]

[PDF Rangliste]

[PDF Ergebnisse]

[PDF DWZ inoffiziell]

[PDF Teilnehmerliste]

[PDF Fortschrittstabelle]

[PDF Kreuztabelle]




Stadtmeisterschaft: Ergebnisse der 6. Runde und Ansetzungen für das Finale

Nach sechs Runden haben noch drei Spieler die Möglichkeit, sich den Titel zu schnappen. Die besten Chancen hat der Führende der derzeitigen Tabelle, Heinz Zöphel. Im direkten Vergleich müsste Matthias Schubert gegen ihn gewinnen, um selbst nach der Krone zu greifen. Spielen die beiden Remis und gewinnt Jochen Franz gegen Claus-Peter Franke, würden die Wertungspunkte zum Zünglein an der Waage.

alle Ergebnisse und Ansetzungen

der Stand nach der 6. Runde