Zweite gewinnt zu siebt in Zwickau

Da in der zweiten Bezirksklasse C elf Mannschaften teilnehmen, gibt es zwei zusätzliche Spieltermine für unsere zweite Mannschaft. Heute wurde die eigentlich zehnte Runde gespielt, die Spieler der ersten Mannschaft konnten ausschlafen. Nachdem in der ersten Runde gegen den Zwickauer SC verloren wurde, sollten nun beim Stadtrivalen Empor Zwickau Punkte eingefahren werden. Ein Insektenstich ins Gesicht verhinderte, dass unsere zweite Mannschaft in voller Stärke in Zwickau antreten konnte. Das machte die Aufgabe natürlich doppelt schwer.

Wir starteten also mit einem 0-1 Handicap in den Wettkampf, da das vierte Brett unbesetzt blieb. Das ist schade für den Zwickauer Gegner, der am Sonntag umsonst früh aufgestanden ist. Hiermit möchten wir uns dafür entschuldigen, aber die Natur funkte dazwischen.

Rolf Steinhaus konnte mit Schwarz einen schnellen Sieg im Königsangriff einstreichen. Kurz darauf remisierte Frank Dreier, nachdem ein Generalabtausch wenig Material übrig gelassen hatte. Clara Fleck, die letzte Runde einen grandiosen Sieg gefeiert hatte, wurde in ihrer Partie ausgekontert. Sie hatte eine Qualität mehr, aber eine luftige Königstellung. Leider konnte der Gegner diese Schwäche ausnutzen und den Sieg für Zwickau einfahren.

Präsident Benno Klaus ist für sein schnelles Spiel bekannt. Sein Gegner kam damit wohl nicht zurecht und überschritt in bereits schlechterer Stellung die Zeit. Damit war der Stand des Mannschaftskampfes ausgeglichen. Nur an den drei Spitzenbrettern wurde noch gespielt.

Falk Sandner war in eine verzwickte Situation geraten und Lennard Schauers Gegner hatte sich aus einer solchen schrittweise befreit. Als Falks Gegner ein Fehler unterlief, boten beide Bretter Remis an. Mannschaftsleiterin Ute Sadewasser gab die Weisung die Angebote anzunehmen, weil sie wusste, dass sie ihre Partie gewinnen konnte. Was sie dann auch souverän tat. Damit konnte Empor Zwickau mit 4,5:3,5 bezwungen werden.

Ergebnisse Markneukirchner Scoreboard Tabelle




Nachwuchs brilliert mit 100% beim ersten Punktspiel

Aufregung vor dem ersten Punktspiel. Im Seminarraum der Turnhalle fehlten Stühle, außerdem wurde vergessen einen Nutzungsvertrag für diese Saison zu erstellen. Das muss am Montag schnellstens nachgeholt werden auch alle anderen Probleme ließen sich lösen. So konnten die Spiele starten. Die erste Mannschaft musste gegen den Absteiger und Aufstiegsfavoriten SK König Plauen III antreten, während die Zweite sich mit der Dritten vom SC Zwickau auseinandersetzen musste.

Zweite verliert unglücklich

Die Zweite musste Planmäßig mit drei Ersatzspielern antreten, während Zwickau deren zwei aufstellte. Bis auf die beiden letzten Bretter war ein ausgeglichener Kampf zu erwarten. An Brett sieben und acht hatte Zwickau jeweils 300 Punkte mehr auf die DWZ-Waage zu bringen. Doch der Reihe nach. Lennard Schauer gewann in einer hin und her wogenden Partie gegen den jungen Till Hierold. Till muss unbedingt sein Zeitmanagement verbessern. Dann konnte Clara Fleck gegen Lutz Faber gewinnen. Lutz ließ einen Qualitätsgewinn von Clara zu, diesen Vorteil gab sie nicht mehr aus der Hand. Ein großer Sieg für die Zwölfjährige mit einer DWZ von 1617 gegen ihren erfahrenen Gegner mit DWZ von 1910.

Leider ging es nicht so weiter. Falk Sandner stellte seine eigentlich schon gewonnene Partie weg. Auch Benno Klaus und Rolf Steinhaus übersahen wohl Taktiken und verloren. Karl-Heinz Vogel konnte seine Partie gewinnen während Frank Dreier das Remisgebot seines sehr jungen Gegners ablehnte und verlor.

Wie Ute Sadewasser gegen Marion Kröner verlor, habe ich nicht mitbekommen, da ich bis zum Ende sehr mit meiner eigenen Partie zu tun hatte. Fazit: Schade, es war mehr drin.

Einzelergebnisse Ergebnisse Runde 1 Tabelle

Erste siegt nach dramatischem Rückstand

Auch bei Plauen trumpfte die Jugend groß auf und es sollte letztlich nicht zu einem Sieg für sie reichen. Reinhard Atze hatte Lennard Reibel am Rand einer Niederlage, als er sich verrechnete, eine Figur und dann die Partie verlor. Michael Straube bekam gegen Kirillus Akladius kaum ein Bein in die Partie, zuerst bekam er einen schwachen Isolani verpasst, dann verlor er die Qualität und zu guter Letzt die Partie. Vorn lief Frank Weller in schon schlechterer Stellung gegen Mathias Paul in eine Lehrbuchkombination und konnte nach dem Figurenverlust gleich aufgeben. Am letzten Brett gelang es Matthias Schubert zuerst den König von Peggi Rühmer seines Bauernwalls zu berauben und dann auch eine Figur zu gewinnen so stand es 1:3 gegen uns.

Am ersten Brett hatte Toni Lutz seinen Gegner Nils Süß immer unter Kontrolle und gewann sicher in einem Turmendspiel. Burkhard Atze hatte seinen Eröffnungsvorteil verspielt, als sein Gegner unvermittelt einen Bauern opferte. Mit Damen und ungleichfarbigen Läufern gab es einige Schwierigkeiten zu überwinden, aber letztlich streckte Tobias Franz nach 50 Zügen die Waffen. Claus-Peter Franke hatte in der Eröffnung gegen Mario Tunger bange Momente zu überstehen. Mario fand nicht die besten Fortsetzungen und landete in einem verlorenen Endspiel, welches Claus-Peter dann sauber nach Hause fuhr. So steht am Ende ein 4,5:3,5-Sieg gegen den Absteiger aus der Landesklasse zu Buche, zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Einzelergebnisse Ergebnisse Runde 1 Tabelle

Nachwuchs voran

Unsere drei Nachwuchsspieler haben jeder einen Sieg zu den Ergebnissen beigesteuert. Da sieht man wie wichtig unsere Nachwuchsförderung ist.




Versammlung zum Saisonstart

Gestern fand unsere turnusgemäße Jahresversammlung im Pauluschlöß’l statt. Dreizehn Schachfreunde waren anwesend, um den Terminplan und die Mannschaftsaufstellungen zu beschließen. Um 19:00 Uhr begrüßte der Vereinsvorsitzende Benno Klaus die Anwesenden und bat anschließend um eine Gedenkminute für Ralf Wander, der im Juli verstorben war. [Nachruf auf Ralf Wander] In würdiger Stille gedachte jeder Einzelne von uns Ralf, der die Seele unseres Vereins verkörperte.

Danach stellte Ute Sadewasser den Kassenbericht vor. Durch die vergangene Beitragserhöhung konnte die Kassenlage konsolidiert werden. Nun sind wieder Mittel vorhanden, um insbesondere die Nachwuchsarbeit zu unterstützen. Ohne Änderungen und mit einer Ergänzung (02.01.2027 – Skatturnier) wurde der von Burkhard Atze entworfene Terminplan angenommen.

Danach berichtete Burkhard über die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr. Bemerkenswert waren die Erfolge von Clara Fleck und Toni Lutz, aber auch Lennard Schauer hat sich sehr positiv entwickelt. Nachdem Toni letztes Jahr im Nachwuchsbereich für Nickelhütte Aue aktiv und sehr erfolgreich war, spielt er diese Saison wieder für Markneukirchen. Deshalb wollen wir mit einer Mannschaft an der Regionalliga U20 für 4er-Teams der Bezirke Leipzig und Chemnitz teilnehmen. Zudem ist eine Teilnahme an der U14-Bezirksmannschaftsmeisterschaft im Dezember geplant.

Claus-Peter Franke gewann sowohl das Vereinsturnier als auch die Stadtmeisterschaft. Ute Sadewasser überreichte die Preise, Gutscheine für den lokalen Einzelhandel.

Anschließend wurde das Vereinsturnier ausgelost. Während einige nach Hause gingen, spielten andere noch ein oder zwei Runden Tandemschach.




Ausschreibung Mannschaftsmeisterschaft mit interessanter Neuerung

Seit dem 11.08.2026 ist die neue Ausschreibung für die Mannschaftskämpfe in Sachsen verfügbar. Über die Paarungen haben wir schon im Artikel vom 13.08.2026 berichtet. Vier gemeinsame Heimspiele sind für unseren Verein eine Herausforderung.

Viel interessanter ist aber die Rubrik „elektronische Geräte“ dort steht jetzt:

Im Hinblick auf FIDE-Regeln 11.3.2.1 und 11.3.2.2 wird festgelegt:
Es ist den Spielern untersagt, in das Turnierareal Mobiltelefone oder andere elektronische Kommunikationsmittel (z. B. Smartwatches, Schrittzähler oder Tablets) mitzubringen, sofern diese nicht vollkommen ausgeschaltet sind. Die Zuwiderhandlung ist mit einer Verwarnung zu bestrafen.
Das Tragen eines derartigen Gerätes am Körper – ob ausgeschaltet oder nicht – ist untersagt und ist mit Partieverlust zu bestrafen. Der Gegner gewinnt.

Ausschreibung zur Mannschaftsmeisterschaft des SVS 2026/27

Rückblick

Im achten Punktspiel bei Annaberg-Buchholz (Bericht) klingelte der Wecker von Reinhards Handy, obwohl er es ausgeschaltet hatte. Die als Schiedsrichter fungierenden Mannschaftsleiter ließen die Partie weiterspielen und Reinhard gewann, wie auch wir den Mannschaftskampf mit 4,5:3,5 – dachten wir.

Annaberg-Buchholz legte Tage später Protest ein und gewann. Im Bericht zum neunten Punktspiel könnt ihr nachlesen warum. Schon damals hegte ich meine Zweifel zur Rechtmäßigkeit der Klausel in der Ausschreibung. Ich schrieb einen Antrag zur Änderung des Abschnitts an den Landesspielleiter René Plötz, den dieser mit in den Spielausschuss nahm. Mit dem Ergebnis können wir gut leben. Schade, dass diese Änderung noch nicht in der letzten Saison galt.




Paarungen für die Punktspielsaison stehen fest

Sowohl die erste als auch die zweite Markneukirchner Mannschaft haben fünf Heimspiele. Der Pferdefuß an der Geschichte ist, dass leider vier dieser Heimspiele gemeinsam stattfinden. Es wird also voll im Seminarraum der Sporthalle.

Da in der zweiten Bezirksklasse Staffel C 11 Mannschaften antreten, gibt es dort zwei zusätzliche Punktspieltermine. So muss die Zweite zusätzlich am 11.10.2026 spielen, beim zweiten Zusatztermin ist sie zum Glück spielfrei.

Terminplan mit Paarungen




Abstieg vermieden – ein Saisonrückblick

Am ersten Juni veröffentlichte der Landesspielleiter René Plötz die vorläufige Liste der Auf- und Absteiger (hier). Damit sind auch die letzten Sorgen beseitigt und wir spielen eine weitere Saison in der Bezirksliga. Wie eng es in dieser Staffel zuging zeigt sich schon alleine darin, dass wir gegen die beiden Absteiger drei Mannschaftspunkte abgegeben haben.



Ergebnisse des SV Markneukirchen in der Bezirksliga

  • Auswärts in Lengefeld gegen sechs Gegner nur ein 4:4. (Bericht)
  • Erster Sieg beim ersten Heimspiel gegen Blumenau 5:3. (Bericht)
  • Auswärts in Glauchau eine Nullnummer 3,5:4,5. (Bericht)
  • Daheim ein glücklicher Sieg über Aufbau Chemnitz 4,5:3,5 (Bericht)
  • Unentschieden in Wilkau-Haßlau 4:4 (Bericht fehlt – Aufruf wer möchte Mitautor werden)
  • Auswärtsklatsche gegen Stollberg 1,5:6,5 (Bericht fehlt – Aufruf wer möchte Mitautor werden)
  • Heimsieg gegen Neukirchen 6,5:1,5 (Sammelkurzbericht)
  • 3,5:4,5 Niederlage nach Protest von Annaberg (Bericht – geht noch von einem knappen Sieg aus)
  • Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Freiberg (Bericht)

Wie die Ergebnisse zeigen, war der Saisonverlauf eine echte Berg- und Talfahrt. Zum Glück gab es entgegen anderer Befürchtungen nur einen Absteiger in die sächsische Landesliga. Damit gibt es auch nur zwei Absteiger aus der Bezirksliga. Annaberg und Lengefeld werden durch Zwickaus II und Frankenberg ersetzt.

Einzelkritik

Toni Lutz erzielte am ersten Brett 2,5 Punkte aus acht Runden (plus einen kampflosen in Lengefeld) gegen stärkste Gegnerschaft. Er erreichte eine Performance von 1840, was einen leichten DWZ-Verlust bedeutet, da er seine Zahl inzwischen schon so stark gesteigert hat. Sicher hat er viele Erfahrungen gesammelt und wird auch im nächsten Jahr unser erstes Brett sein.

Steffen Pötzsch startete unglücklich mit 0 Punkten aus den ersten drei Runden. Danach war er wieder der gewohnte Rückhalt und schloss mit 3/9 und einer Performance von 1760.

Der unglaubliche Frank Weller scorte 4,5/7 (plus einen kampflosen in Lengefeld), was eine Performance von 1947 bedeutet. Seine dritte 1900er-Performance in Folge.

Claus-Peter Franke brachte mit 4,5/9 solide 50% aufs Scoreboard. Die Performance von 1763 lässt ihn etwas unzufrieden sein, aber er war ein sichere Bank im Oberhaus.

Burkhard Atze erreichte 4/9 bei einer Performance von 1733. Ein halber Punkt ging in Stollberg verloren, als das Remisgebot des Gegners abgelehnt werden musste. Mit sechs Remis der Remiskönig der Mannschaft.

Matthias Schubert konnte leider nur an sechs Spielen teilnehmen. Dort punktete er aber mit 4,5:1,5 ausgezeichnet, was eine Performance von 1945 bedeutete.

Reinhard Atze punktete viermal in neun Runden. Am Ende verlor er zweimal unglücklich (Handywecker, Zeit). Die Performance von 1633 sollte also nicht überbewertet werden.

Philipp Gütter erreichte 3/5 bei einer Performance von 1736, was ihn zu einem wichtigen Punktesammler machte.

Die Ersatzspieler Michael Straube (1,5/5), Thomas Kolbe (1,5/2) und Benno Klaus (0,5/1) waren zur Stelle wenn sie gebraucht wurden und lieferten wichtige Punkte zum Klassenerhalt.

Ausblick

Mit Zickau und Frankenberg steigen zwei starke Mannschaften auf, während von oben die Dritte der Plauener Könige absteigt, die sicher Aufstiegsfavorit Nr1 ist. Also heißt es auch in der kommenden Saison:

Mit aller Gewalt … Klassenerhalt!

Wahlspruch des 1.FC Union Berlin in der 1. Bundesliga




Bezirksliga spielt verrückt und wir machen mit

Das Telefon kann einen Geistesblitz töten oder auch eine wichtige Entscheidung, die in diesem Moment heranreift.

Cyril Northcote Parkinson

Ein Punkt musste gegen den Tabellenletzen Annaberg-Buchholz her, damit wir auch im Falle von drei Absteigern sicher sind. Doch der Punktkampf begann mit einem Schock in der Morgenstunde. Um 9:30 Uhr, wir hatten uns gerade alle in unsere Partien vertieft, zerriss ein Handy-Wecker die Stille im Turniersaal. Reinhards Handy obwohl ausgeschaltet, wollte nicht , dass der Student zu lange schläft. Mit dem gegnerischen Mannschaftsleiter, auch ein ausgebildeter Schiedsrichter, einigten wir uns, dass die Partie forstgesetzt wird. Nicht alle waren mit dieser Entscheidung einverstanden, sogar die Fairness wurde angezweifelt.

In den Fide-Regeln steht nichts mehr davon, was geschieht, wenn ein Gerät einen Ton verursacht. Sicher ist, dass die Schiedsrichterkommission nicht mehr den automatischen Partieverlust empfiehlt, sich sogar dezidiert dagegen ausspricht. Bei der DSAM in Potsdam klingelte der Wecker eines abwesenden Spielers sogar dreimal und er durfte seine Partie trotzdem fortsetzen.

Zum sportlichen Verlauf der Partien. Claus-Peter erreichte in seiner Spezial-Eröffnung schon fast gewinnbringenden Vorteil, als ihn seine Seuche der letzten Wochen einholte. Eine übersehene Taktik kostete plötzlich eine Figur. Leider war die Partie danach nicht mehr zu halten. Steffen hatte einen Bauern eingebüßt aber mit Schwarz kompromisslos angegriffen, in hochgradiger gegnerischer Zeitnot einigten sich die Gegner auf Remis. Zeitnot war ein Thema in Tonis Partie an Brett eins. Hier waren beide in hochgradiger Zeitnot, aber Toni blieb kühl und holte seinen ersten vollen Punkt zum Ausgleich. Kurz danach setzte Wello seinen Gegner in der Mitte des Brettes matt.

In Burkhards Partie war ein Damen-Springer-Endspiel mit gleichen Bauern entstanden so dass der Remisschluss erwartbar war. Reinhard hat, nach seinem Wecker-Faux-pas, eine blitzsaubere Partie hingelegt. Als Folge eines starken Angriffs sammelte er einige Bauern ein, die dann die Partie entschieden.

Zum Schluss spielten noch Michael an acht und Philipp an sieben. Michaels Gegner lehnte Remis ab und spielte konsequent auf Sieg. Er brach in Micheals Stellung ein und gewann erst einen wichtigen Bauern, dann eine Figur und am Ende die Partie. Zum Glück behielt Philipp die Ruhe und führte seine Partie in den sicheren Remishafen. So steht am Ende ein 4,5:3,5 Erfolg und wir spielen auch nächstes Jahr in dieser starken Bezirksliga, in der jeder jeden schlagen kann. So gewann Neukirchen, gegen die wir mit 6,5:1,5 unseren höchsten Sieg eigefahren hatten, gegen Stollberg, gegen die wir mit 1,5:6,5 sang- und klanglos untergegangen waren. Annaberg-Buchholz verlor zum fünften Mal mit dem knappsten aller Ergebnisse – sehr unglücklich.

Tabelle und Ergebnisse

Einzelergebnisse

Derweil verlor unsere Zweite gegen die Dritte von Wilkau-Haßlau mit 1:7.

Tabelle und Ergebnisse

Einzelergebnisse




Bezirksliga – Noch sind wir nicht sicher

Vielleicht hat der geneigte Leser die Berichte von den Mannschaftskämpfen vermisst, vielleicht hat er auch andere Beiträge zur Stadtmeisterschaft oder Ähnlichem vermisst. Zurecht, sie haben gefehlt.

Ergebnisse im neuen Jahr:

Datum Gegner (Heim/Auswärts) Ergebnis
18.01.2026 Wilkau-Haßlau (A) 4:4
01.02.2026 Stollberg (A) 1,5:6,5
01.03.2025 Neukirchen (A) 6,5:1,5

Die Ergebnisse geben die Achterbahn der Gefühle wider, die wir während der Spiele erleiden mussten.

Gegen Wilkau-Haßlau standen wir kurz vor der Sensation. Beinahe hätten wir gegen den Favoriten gewonnen. Siegen von Reinhard Atze und Frank Weller, standen Niederlagen von Michael Straube und Claus-Peter Franke gegenüber. Die letzte Niederlage besiegelte das Remis, lange hatten wir Hoffnung, dass Claus-Peter die Partie vielleicht Remis halten könnte.

Ersatzgeschwächt mussten wir gegen Stollberg antreten. Toni durfte am ersten Brett gegen GM Thomas Pähtz (sen.) antreten. Er spielte eine gute Partie, verlor dennoch. Wir anderen waren nicht gut aufgelegt. Ein Sieg von Claus-Peter Franke und ein Remis von Ersatzmann Benno Klaus verhinderten die totale Niederlage.

Neukirchen wurde letztes Jahr Zweiter in der 2. Landesklasse und scheiterte knapp am Aufstieg. Gegen uns erwischten sie wohl einen gebrauchten Tag. Ohne Niederlage konnten wir mit 6,5:1,5 gewinnen. Thomas Kolbe siegte als Erster. Weitere Siege steuerten Steffen Pötzsch, Frank Weller, Matthias Schubert und Reinhard Atze bei. Toni Lutz, Claus-Peter Franke und Burkhard Atze hielten ihre Partien Remis.

Wir stehen nun recht sicher im Mittelfeld der Tabelle (Stand). Wir haben auf dem sechsten Rang nur zwei Punkte Rückstand zur Tabellenspitze. Da es aber aufgrund der prekären Situation der sächsischen Mannschaften in den oberen Ligen sein kann, dass es drei Absteiger gibt, sind wir noch nicht gänzlich sicher.

PS: Ich suche Autoren, die Berichte auf der Homepage schreiben.




Caissa und Fortuna müssen Markneukirchnerinnen sein

Nach einem Sieg schreibt es sich leichter und schneller. Noch einmal Asche auf mein Haupt für den verspäteten Bericht zur letzten Runde. Der Chemnitzer SC Aufbau 95 II wird in dieser Saison unter Wert geschlagen. Gegen uns liefen wieder nur vier Stammspieler auf, trotzdem wurde es ein heißer Kampf. Die Zweite spielte gegen Tabellenführer Crimmitschau, es war der letzte Doppelkampftag der Saison.



Die Erste mit der Glücksgöttin im Bunde

Die Spiele konnten pünktlich gestartet werden. Es entwickelten sich interessante Partien. Am ersten Brett wurde Toni Lutz von seinem erfahrenen Gegner in der Eröffnung überrascht und musste nach dem Damentausch in eine unerquickliche Verteidigung eintreten. Steffen Pötzsch überraschte seinen sehr jungen Gegner ebenfalls, der regagierte jedoch cool und es entspann sich ein interessantes Kräftemessen. Frank Weller war mit dem Verlauf seiner Eröffnung eigentlich zufrieden, konnte er doch seiner jungen Gegnerin die Rochade versauen.

Claus-Peter Franke und Burkhard Atze konnten aus der Eröffnung nichts herausholen. An den letzten drei Brettern war es unübersichtlich, dann überschlugen sich die Ereignisse. Claus-Peter zog die Remis-Notbremse, nachdem er zu viel Zeit in der Eröffnung verbrauch hatte. Reinhard gewann zuerst einen Bauern, nur um dann einen Läufer zu verlieren. Matthias‘ Gegner platzierte einen Läuferspieß gegen Turm und Dame. Ich gab keinen Pfifferling mehr auf unsere Chancen.

War es die Schoki, die heute ich verteilen musste, da Ute verhindert war, oder waren andere Mächte im Spiel. Plötzlich hatte Matthias gewonnen. Mit einem sehenswerten Gegenangriff konnte er den gegnerischen König zur Strecke bringen. Dann musste Toni die Niederlage quittieren. Wichtig ist hier, die richtigen Lehren zu ziehen. Frank war plötzlich in einer sehr gedrückten Stellung gelandet, während Reinhard, auf einen Freibauern pochend, wieder Morgenluft witterte. Steffen hatte einen Mehrbauern erkombiniert. Zartes Rosa leuchtete plötzlich wieder am Horizont.

Reinhard konnte seinen Freibauern mit Figurengewinn umwandeln und brauchte ein Bauernendspiel mit zwei Mehrbauern nach hause. Frank konnte sein Turnmendspiel mit Minusbauern leider nicht halten. Steffens Mehrbauer war im Enspiel mit ungleichfarbigen Läufern wertlos – remis. Damit stand es 3:3, nur Michael Straube und Burkhard Atze spielten noch.

Michael und sein Gegner boten sich wechselseitig Remis ohne jeweils anzunehmen. Burkhard hatte keine Ideen mehr und bot Remis, mit einer Abwicklung in eine theoretischen Remisstellung. Plötzlich griff Michas Gegner fehl und Micha holte überraschend den ganzen Punkt. Burkhard ließ nichts mehr anbrennen und steuerte die Partie in den sicheren Remishafen.

Damit haben wir nach vier Spielen fünf Punkte und Chemnitz muss weiter gegen den Abstieg spielen. Hoffentlich haben wir unser Glück nicht aufgebraucht, die schweren Brocken kommen noch.

Tabelle; Einzelergebnisse

Dem Tabellenführer einen Punkt gemaust

Crimmitschau kam leider nur zu siebt nach Markneukirchen. Rolf Steinhaus konnte wieder schlafen gehen. Erstmals spielte Clara Fleck in der Mannschaft mit. Ihr Gegner hatte auf dem Papier über 400 Punkte mehr aufzuweisen. So kam sein Erfolg folgerichtig. Wir werden die Partie analysieren und die richtigen Lehren für die Bezirksmeisterschaft ziehen. Auch der Gegner von Nils Adler hatte einen großen Vorsprung in der Papierform, der eroberte eine Qualität und gewann dann auch die Partie. Benno Klaus stellte den Gleichstand wieder her, natürlich mit seiner geliebten La2-Variante.

Lennard Schauer hat der 2. Platz bei der Kreismeisterschaft einen großen Schub gegeben. Er spielte eine blitzsaubere Partie gegen einen stärker eingeschatzten Gegner und gewann. Vorteil Markneukirchen. Thomas Kolbe wäre eigentlich mit Remis zufrieden gewesen, der Gegner lehnte ab und machte einen Fehler. Schön für uns 4:2. Leider verlor kurz darauf Falk Sandner, der Gegner hatte einfach zu viele Bauern eingesammelt.

Als Letzter spielte Karl-Heinz Vogel in der Partie ältester Markneukirchner gegen jüngster Crimmitschauer. Mehrfach hatte Karl-Heinz remis geboten, aber der Gegner durfte ob des Mannschaftsergebnisses nicht annehmen. Leider stellte Karl-Heinz dann eine Figur ein und die Partie war verloren. Somit endete der Mannschaftskampf unentschieden 4:4 ohne ein einziges Remis.

Tabelle; Einzelergebnisse




Niederlage tut immer noch weh, Zweite lindert den Schmerz

Nun ist es schon fast drei Wochen her, die Niederlage gegen Glauchau tat so weh, dass ich biss jetzt nichts schreiben konnte. Zum Glück hat die Zweite in Treuen beide Punkte entführt, das macht das Gefühl im Verein erträglich. Am kommenden Samstag ist das letzte Spiel in diesem Jahr nocheinmal ein Doppelheimspiel, das letzte in dieser Saison. Doch zuvor wollen wir uns ehrlich machen.



Gegen Glauchau war unsere Landesklassenbilanz ausgeglichen. Vor über fünzehn Jahren gewannen wir einmal und einmal setzte es eine Niederlage. Leider konnte ich im Netz die Ergebnisse nicht rekonstruieren. Diesmal fand der Wettkampf im Bahnhof Glauchau statt. Das Spiellokal fanden wir auch nach einer kurzen von Google-Maps angerichteten Odyssee.

Der Mannschaftskampf startete äußerst ungünstig für uns. Mannschaftsleiter Steffen Pötzsch spielte in der Eröffnung zu unaufmerksam und wurde schon sehr früh Opfer einer klassischen Läuferopfers auf h7. Vielleicht hätte er noch etwas Gegenwehr leisten können, die Glauchauer waren jedenfalls überrascht von der frühen Aufgabe (Spielbericht auf der Glauchauer Seite). Kurze Zeit später bot Burkhard Atze seinem Gegner Remis, nachdem die Eröffnung völlig verflacht war. Sicher auch eine fragliche Entscheidung bei dem kritischen Mannschaftskampf.

Toni Lutz wurde von seinem Gegner mit einem seltenen Gambit angesprungen und stand die ganze Zeit unter Druck. Sein Gegner verbrauchte aber viel Zeit, um den Angriff am Laufen zu halten. Schließlich willigte er mit kanpper Zeit in das Remis ein. Ein schöner Erfolg für Toni, sein erster halber Punkt am Spitzenbrett in der neuen Bezirksliga. Leider ließ sich Reinhard Atze von seinem jungen Gegner die Dame einsperren und verlor. Damit verließ der Berichterstatter den Ort der Schande und kann das dramatische Ende nur rekonstruieren.

Matthias Schubert musste als nächster die Waffen strecken, er kam nicht richtig in die Partie herein. Damit stand es 4:1 für den Gegner – die Quittierung der Niederlage nur eine Formsache. Weit gefehlt! Glauchau musst noch um den sicher geglaubten Sieg zittern. Philipp Gütter und Claus-Peter Franke gewannen ihre Partien mehr oder weniger glücklich, auch begünstigt durch gegnerische Zeitnot. So dass alles auf die letzte Partie an. Fank Weller kämpfte wie immer vorbildlich und nach der Partie zeigte der Computer auch, wie er den ganzen Punkt holen konnte. Leider fand er die Möglichkeit nicht und der Glauchauer rettete mit dem Unentschieden den knappen Mannschaftssieg.

Stand Bezirksliga; Einzelergebnisse

Am Sonntag spielen wir daheim gegen die Zweite des CSC Aufbau. Dieser Kampf wird richtungsweisend.

Die Zweite als Seelentröster

Gegen Treuen mussten wir leider das erste Brett freilassen. Eine Entschuldigung und liebe Grüße gehen raus an Uli Rehm. Eine Krankheitsmisere sorgte dafür, dass in der Mannschaft, die zur Nachwuchsförderung am Spielbetrieb teilnimmt, kein einziger Nachwuchsspieler aufgestellt werden konnte.

Ute Sadewasser konnte als Mannschaftsleiterin am zweiten Brett gegen den alten Recken Dietmar Dietzsch remis halten. Michael Straube, Falk Sandner, Benno Klaus und Frank Dreier besiegten ihre von der Papierfom unterlegenen Gegner, während Karlheinz Vogel und Rolf Steinhaus mit Remisen den 5,5:2,5 Enstand herstellten.

Stand 2. Bezirksklasse; Einzelergebnisse

Am Sonntag kommt Tabellenführer Chrimmitschau zu Gast, wie bieten wieder drei Nachwuchsspieler auf.