Eröffnungen mit Tiernamen – die Känguru-Verteidigung
Eine der seriöseren Eröffnungen mit einem Tiernamen. Hier wird der schwarzfeldrige Läufer mit einem Känguru verglichen. Der Vergleich erschließt sich mir nicht. WikiPedia
Eine der seriöseren Eröffnungen mit einem Tiernamen. Hier wird der schwarzfeldrige Läufer mit einem Känguru verglichen. Der Vergleich erschließt sich mir nicht. WikiPedia
Gestern begann im Gymnasium Markneukirchen die Nachwuchssaison. Drei Vereinsmitglieder, Toni Lutz, Clara Fleck und Erik Scheffler trafen sich mit Trainer Burkhard Atze um den Saisonbeginn zu besprechen, Partien anzusehen und zum Abschluss eine Partie Kopf-Hand zu spielen.
| Datum | Veranstaltung | mögliche Teilnehmer |
| 29.08.2026 | U12/DWZ-Cup Plauen | alle unter DWZ 1600 |
| 06.09.2026 | Silbercup Freiberg | Interessierte |
| 12.09.2026 | Chemnitzer Jugendopen | alle Nachwuchsspieler unter 25 |
| 19.09.2026 | U12/DWZ-Cup Markneukirchen | alle unter DWZ 1600 |
| 24.09.2026 | Stadtmeisterschaft Markneukirchen | Spieler mit DWZ |
| 27.09.2026 | Mannschaftsmeisterschaft | Spieler mit Mannschaftseinladung |
| Wochentag | Veranstaltung | Teilnehmer |
| Mittwoch 13.00-14.30 | Schach im Gymnasium | Schüler Gymnasium und Gäste |
| Donnerstag ab 18.30 | Schach im Paulusschlöß’l | Alle Interessierte |
| Freitag 15.00-17.00 | Schach im Familienzentrum | Alle Interessierte |

Genau genommen handelt es sich nicht um eine Eröffnung sondern eher einen Stellungstyp, in dem sich Schwarz erst „einigelt“ um dann zurückzuschlagen. Häufig entsteht er in der Sizilianischen Verteidigung.
Die Geschichte des Problemschachs ist lang. So passiert es oft, dass ein Problemkomponist feststellen muss, dass eine eigene Schöpfung gar nicht einzigartig ist. An einem Beispiel soll das in diesem Beitrag verdeutlicht werden. Zuvor wollen wir uns aber um die Lösungen aus der letzten Aufgabe kümmern.
Matt in 2 Zügen (Albrecht Kunze, Urdruck, Tribüne, 06.03.1981)
Fünf Jahre nach der Veröffentlichung dieser Aufgabe, erschien in „Der neue Weg“ am 08.03.1986 der folgende Zweizüger:
Matt in zwei Zügen (Lajos Riczu, Ungarn)
Albrecht Kunze bat den Problem-Papst der DDR Manfred Zucker um eine kurze Kritik zu dieser „Duplizität“. Ist es eine Verbesserung der älteren Aufgabe oder nur ein merkwürdiger Zufall? Die Ähnlichkeiten springen jedenfalls ins Auge.
Manfred Zucker antwortete wohl sehr ausführlich auf diese Anfrage. (Leider liegt mir der Briefwechsel nicht vor.) Er wies in seinen Ausführungen unter anderem „auf folgenden Stammvater des ‚uralten‘ Schemas“ hin:
.Matt in zwei Zügen (Theodore Herlin, Frankreich, Schachzeitung 1852)
Dortmund dritte Runde so langsam bekommen die jungen Wilden die Gegner, die sie wollen – Großmeister. Da heißt es beherzt zu spielen und sich bietende Chancen zu nutzen.
Der junge 15-jährige FM hat gegen den gestandenen zwanzig Jahre älteren GM zwar eine Qualität mehr, sieht sich aber einem starkem Angriff gegenüber. Es droht Lehbuchhaft 1. .. xxx 2. Sg6+ hxg6 3. hxg6#, aber Schwarz ist zuerst dran. Der junge FM fand keine Lösung und gab auf – ist der Leser dieser Seite derselben Meinung schreibt es in die Kommentare.
Ich beobachte das Turnier, weil FM John Heinrich mitspielt, mit dem ich letztes Jahr in Prag war und mit dem ich dieses Jahr in Olomouc (Olmütz) spielen werde. John hat im vergangenen Jahr einige aufsehenerregende Erfolge erreicht.
In der dritten Runde bekam er es mit einem jungen norwegischen GM zutun:
Im 15. Zug gab es die Chance aber sie war für Menschen alles andere als leicht zu berechnen. John sagt, dass er an 15. .. h6 überlegt hat aber nicht wusste, wie es nach weißer Turmverdopplung auf der a-Linie weiter gehen sollte. Ein schöner Erfolg gegen einen fast 26er GM – eine Partie auf Augenhöhe.
Von der näheren Verwandtschaft habe ich aus einem Nachlass ein Büchlein des Problemkomponisten Albrecht Kunze aus Halle erhalten, der Schach wohl ein Leben lang als Hobby betrieben hat.
Seine erste Veröffentlichung fiel in die Zeit des zweiten Weltkriegs und erschien am 30.11.1940 im „Hamburger Fremdenblatt“
Weiß am Zug setzt in zwei Zügen matt (Lösung folgt später)
In seinen Erinnerungen veröffentlicht Albrecht Kunz eine Entstehungsgeschichte
Leider sind die ersten Entwürfe nicht mehr vorhanden.
Der Geier ist eine Eröffnung, die der deutsche Theoriepapst der abseitigen Eröffnungen Stefan Bücker eingeführt hat.
Den Namen erhielt die Eröffnung wohl von Sally Tartakower während des New Yorker Turniers 1924, als er die Eröffnung mehrmals anwendete. Bei einem Zoo-Besuch habe ihn ein Orang-Utan inspiriert, der eine Liane heraufkletterte.
Am Donnerstag vor einer Woche besuchte Ralf Wander den Verein. Lange Jahre war er Spieler der ersten und später der zweiten Mannschaft außerdem Trainer ist er der Jugendtrainer einiger Spieler, die heute in der ersten Mannschaft spielen. Frank Weller ging extra noch einmal den Fotoapparat holen und hielt ein paar Schnappschüsse des Vereinsabends fest.

Da Ralf schon angekündigt war kam auch Toni Lutz, der sonst kein Spiel gehabt hätte. So konnte Ralf Wander unser Talent endlich persönlich kennen lernen, wo er doch schon so viel von ihm gehört und gelesen hat. Sie spielten auch zwei Partien gegeneinander. Da Ergebnis war dabei völlig nebenrangig.

An dem Abend wurde auch Wettkampfschach in der Vereinmeisterschaft gespielt. Es kam zum „hochbrisanten“ Spiel Schubs gegen Ute, welches Frank auch dokumentiert hat. Dem Autor ist leider der Ausgang entfallen. Vielleicht findet sich ein gnädiger Kommentator.

Von meinem Gegner in der fünften Runde waren wieder einmal nur die Partien aus dem Turnier verfügbar. Ich überlegte sogar, ob ich es auf 1.d4-Terrain wage, um gegen seine Variante anzutreten. Den entscheidenden Tipp erhielt ich dann aus dem Erzgebirge. John Heinrich empfahl mir es mit dem Schottischen Gambit zu versuchen.

In der Partie ging dann alles ganz schnell. Turnierdaten bei chess-results