Big Fat Greek Training

Es gibt zwei Sorten von Menschen: Griechen und solche, die es gern wären!

Ceasar

Zum ersten mal fiel mir Georgios als Macher der Web-Seite https://www.schachbundesliga.de/ auf. Diese unterschied sich wohltuend von anderen deutschsprachigen Schachwebseiten, was die Aktualität und Professionalität der Berichte betraf. Später sah ich, dass er auch Buchautor und youtuber ist.



Im letzten Nachwuchtraining nutzte ich erstmals Videos von ihm, um unseren Nachwuchshoffnungen etwas über Kandidatenzüge beizubringen. Bei vielen Nachwuchsspielern ist es es ein Problem, dass sie häufig zu früh mit der Suche nach einem vernünftigen Zug aufhören und ihnen bessere Alternativen entgehen.

Das Feedback unserer Kiddies war durchweg positiv. Ob es etwas gebracht hat, werden wir sehen, wenn sie wieder am realen Brett auf Variantenjagd gehen.

Hier noch eine Liste von Videos aus dem Kanal von Georgios Souleidis, die ich im Training verwenden werde:

Bild des Kanals „The big Greek“ – freundlicherweise bereitgestellt von Georgios Souleidis



Mai-Demostration

Arbeite mit, plane mit, regiere mit!

Parole zur Mai-Demonstation 2020

Vor 1990 war jedem Ost-Bürger klar, was er am ersten Mai am Vormittag macht – oder auch, bei wenigen, bewusst sein lässt. In Corona-Zeiten ist es auch jedem klar. #wirbleibendaheim

Also morgens eine schnelle Schachpartie. Sie geriet für meinen Gegner aus zu einer Demonstration:




Wochenend und Sonnenschein

Weil so schöne taktische Motive in den folgenden drei Blitzpartien vorkamen möchte ich sie hier veröffentlchen. Wieder einmal habe ich ein Matt in einem Zug übersehen – Schande auf mein Haupt.



In der nächsten Partie gefiel mir das Spiel auf der g-Linie. Das Doppelturmmatt hat auch eine eigene Ästhetik.

In der letzten Partie gefällt mir besonders der Mattangriff, auch wenn die Gegenwehr eher schwach war. Irgendwie typisch im Internetschach zwischen zwei Patzern: Wenn man siene Chance nicht nutzt, wird man häufig selbst Matt gesetzt. Auch hier finde ich das Mattbild sehr schön.




Berserker strikes back

Spielten im vergangenen Turnier die Berserkerfreunde keine Rolle, so zeigte VascoBalboa (aka Markus Fenderl/SV Waldkirchen ) allen wie es geht. Mit einem Zwischenspurt eroberte er die Spitze, die er danach nicht mehr abgab. Auf dem zweiten Platz landete mit grandiosem Endspurt KingKongKon (aka Konstantin Schäfer/SG Leipzig) vor dem Sieger des letzten Turnieres Panoflix (aka Robert Schuffenhauer) auf dem dritten Platz.

Konstantin Schäfer (2. SGL) Markus Fenderl (1. SV WaKi) Robert Schuffenhauer (SVM WH)

Nur 20 Teilnehmer zeigen eine gewisse Schachmüdigkeit. Der Autor muss Abbitte bei der DISAM leisten, die offensichtlich kaum etwas mit dem Teilnehmerschwund zu tun hat. Eine kleine Umfrage möchte ich einfügen:

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DISAM sabotiert Markneukirchner Donnerstag

nee, Spaß

Turnierleiter

Insgesamt 24 Schachfreunde fanden sich trotz Deutscher Internet-Schach-Amateurmeisterschaft auf playchess.com zum Markneukirchener Blitzturnier ein. Es wurde ein harter Kampf – interessant, dass die Berserkerfreunde nicht zum Zuge kamen. Ergebnisse: https://lichess.org/tournament/rZJZUhJJ

Robert Schuffenhauer (Wilkau) ,NN (Pilsen 😀 ), John Heinrich (Lengefeld)



Spiel auf ein Tor

Gestern abend habe ich an der DISAM (Deutsche Internet-Schach-Amateurmeisterschaft) teilgenommen. Gespielt wurde mit der Chessbase-Client (z.B. Fritz-Software), an die ich mich erst wieder gewöhnen musste. Mein Abschneiden dort spottet jeder Beschreibung – 1 aus 9 lässt erahnen, was ich für Leiden ausstehen musste. Ich zweifelte ganz schön an mir.



Heute probierte ich es auf Lichess und es gelang eine Partie auf ein Tor. Der Gegner half allerdings sehr mit.




Verlängertes Caro-Kann-Matt

Für die Internet-Amateur-Meisterschaft habe ich meinen playchess-Account reaktiviert. Fallenspiel bescherte mir mein Lieblingsmatt.






Blitzen zu Ostern

Am Ostersamstag früh zwei schnelle Schwarzsiege eingefahren. Obwohl man sicher einige bessere Züge hätte finden können, sind sie doch ganz nett anzuschauen. Einmal Schottisch und einmal Traxler. Schreibt mir bitte in die Kommentare ob ihr die Variante der eingebetteten Partien besser findet, oder ob ich lieber bei der hergebrachten Variante bleiben soll.

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Lehrstunde bei Jonny English

Heute morgen fand das Match IM Jonathan Carlstedt – Burkhard Atze im Bremer Werdertigers-Cup statt. Wie erwartet wurde es eine einseitige Angelegenheit. Aber man gewinnt ja im Schach immer und sei es nur an Erfahrung.

Erste Partie

Das Match begann mit einem Bauereinsteller. Danach versuchte ich noch erfolglos in die Partie zu kommen.

Zweite Partie

Englisch gegen Jonny English, das war erwartbar, hätte ich mich mal vorbereitet. Nachdem Jonathan nicht konsequent auf den Königsangriff spielt, kann ich ausgleichen und bin nahe am halben Punkt aber die Zeit ist im Blitz auch ein wesentlicher Faktor.

Dritte Partie

Diesmal gelang es mir sogar die Eröffnung zu gewinnen. Jonathan erobert Raum am Damenflügel, vernachlässigt dabei aber die Entwicklung. Aber man muss die guten Stellungen auch verwandeln – das ist ja auch im normalen Schach in der letzten Zeit mein Problem.

Vierte Partie

Jonathan schlägt mit 1. d4 auf. In einem Akt der Verzweiflung spiele ich das Englund-Gambit, ohne es zu kennen. Alles in allem ein Spiel auf ein Tor.

Fünfte Partie

Eine wilde Eröffnungsschlacht, die unentschieden ausgeht. Ich übersehe ein taktisches Motiv – vorbei.

Sechste Partie

Sie endet bevor sie richtig anfängt, weil ich die Dame einstelle. Zu meiner Verteidugnung sei gesagt, dass es im Jähnisch-Gambit Varianten gibt, wo die Dame nach g5 gehört – allerdings steht dann auf d2 noch ein Bauer.

Ein klarer und auch in der Höhe verdienter Sieg des Werder-Trainers, auch wenn zumindest ein halber Punkt nicht unmöglich war. Jetzt wünsche icht mir natürlich, dass Jonathan das Turnier gewinnt.




Schach in der Corona – Zeit

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.

Mark Zuckerberg

Das online-Nachwuchstraining wird ganz gut angenommen. Drei bis vier Teilnehmer finden sich jeweils am Mittwoch um 13.00 Uhr vor ihrem Rechner ein, um mit Trainer Burkhard Atze eine vorbereitete lichess-Studie zu bearbeiten.

Die Erwachsenen finden die Zeit nicht. Zum angesetzten Training am Donnerstag um 19.00 Uhr erschienen nur vereinzelte Vereinsmitglieder. Für alle die etwas zum Knobeln haben wollen, habe ich eine lichess-Studie entdeckt. Sie enthält über sechzig zum Teil sehr knifflige Aufgaben:

https://lichess.org/study/qyipsNQA