Am Samstag, dem 19.9., findet im Gymnasium Markneukirchen das zweite Turnier dieser beliebten Turnierserie statt. Eine gute Gelegenheit für alle schachliebenden Kinder aus dem oberen Vogtland, ihre Kräfte mit anderen Kindern aus Plauen, Reichenbach, Greiz oder Zeulenroda zu messen.
Im August und September nahmen Toni Lutz und Burkhard Atze an Einzelturnieren teil. Anfang August fand das 4. Reichenbacher Einladungsturnier statt. Wie bei bisher allen Austragungen war Toni Teilnehmer und Burkhard Hauptschiedsrichter. Mitte August spielte Burkhard bei der Offenen tschechischen Seniorenmeisterschaft 50+ mit und vergangene Woche war Toni beim Bamberger Open aktiv.
Reichenbach – trotz Preis unzufrieden
Toni erreichte in Reichenbach den Preis für den besten Spieler unter 14 Jahren, spielte gegen IM Ferenc Langheinrich und verlor – und doch fühlte es sich ein wenig an wie der Murmeltiertag (Toni Lutz gewinnt Jugendpreis in Reichenbach – SV Markneukirchen – Bericht aus dem letzten Jahr). Während im letzten Jahr die anderen Partien Auftrieb gaben, stand diesmal am Ende ein moderates Wertzahlminus. (Tonis Ergebnis; Turnierseite)
Olmütz und wieder: Das kennen wir doch schon
Burkhard erlebte in Olmütz ein gebrauchtes Turnier genau wie vor neun Jahren (Plauener Glanz und Markneukirchner Peinlichkeiten – SV Markneukirchen) Diesmal war Burkhard wieder mit FM John Heinrich unterwegs, nachdem dies letztes Jahr in Prag sehr gut geklappt hatte. Während John in der IM-Gruppe sein Ziel, die dritte IM-Norm, mit 7 aus 9 souverän erreichen konnte, erwischte Burkhard ein mieses Turnier.
Burkhard startete stark mit drei Remisen gegen stärkere Gegner, doch dann wandte sich Caissa ab von ihm. Aus den restlichen sechs Runden gelangen ihm lediglich ein Sieg und ein weiteres Remis. Sogar noch schlechter als beim ersten versuch in dieser wunderschönen Stadt.
Bamberg – Toni holt sich die Spitze im Verein zurück
Das Abschneiden in Reichenbach kostete Toni den Platz 1 in der Vereinsrangliste. Beim Turnier in Bamberg holte er sie sich eindrucksvoll zurück. Gegen einen Gegnerschnitt von über 2100 holte er vier Punkte aus sieben Runden und konnte gegen starke Gegnerschaft wertvolle Erfahrungen sammeln.
Am vergangenen Samstag, als unsere Kids in Plauen beim u12- und DWZ-Cup schwitzten, fuhr Claus-Peter Franke nach Waldkirchen zum dortigen traditionellen Einladungsturnier. Das Turnier fand nun schon zum 57. Mal statt und ist damit sicher das älteste immer noch ausgetragene Turnier im Vogtland, wenn wir mal offizielle Meisterschaften nicht mitrechnen.
Claus-Peter war der einzige Teilnehmer aus Markneukirchen. Längst vergangen sind die Zeiten, als Markneukrichen mit drei oder mehr Autos ins „Goldene Herz“ anreiste. Auch insgesamt ließ der Besuch etwas zu wünschen, 24 Schachfreunde versammelten sich im Waldkirchener Bürgerhaus. Frank Bicker hat auf Vogtland-Schach einen tollen Bericht mit schönen Fotos geschrieben.
Sicher würden sich wieder mehr Teilnehmer finden, wenn wir uns im Vogtland nicht selbst Konkurrenz machen würden. Es war sehr unglücklich, dass zeitgleich der u12- und DWZ-Cup stattfand. Eine Regionale Absprache über Turniertermine würde helfen.
Claus-Peter belegte mit 4 Siegen, 2 Remisen und nur einer Niederlage einen hervorragenden 3. Platz.
Versammlung zum Saisonstart
Gestern fand unsere turnusgemäße Jahresversammlung im Pauluschlöß’l statt. Dreizehn Schachfreunde waren anwesend, um den Terminplan und die Mannschaftsaufstellungen zu beschließen. Um 19:00 Uhr begrüßte der Vereinsvorsitzende Benno Klaus die Anwesenden und bat anschließend um eine Gedenkminute für Ralf Wander, der im Juli verstorben war. [Nachruf auf Ralf Wander] In würdiger Stille gedachte jeder Einzelne von uns Ralf, der die Seele unseres Vereins verkörperte.
Danach stellte Ute Sadewasser den Kassenbericht vor. Durch die vergangene Beitragserhöhung konnte die Kassenlage konsolidiert werden. Nun sind wieder Mittel vorhanden, um insbesondere die Nachwuchsarbeit zu unterstützen. Ohne Änderungen und mit einer Ergänzung (02.01.2027 – Skatturnier) wurde der von Burkhard Atze entworfene Terminplan angenommen.
Danach berichtete Burkhard über die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr. Bemerkenswert waren die Erfolge von Clara Fleck und Toni Lutz, aber auch Lennard Schauer hat sich sehr positiv entwickelt. Nachdem Toni letztes Jahr im Nachwuchsbereich für Nickelhütte Aue aktiv und sehr erfolgreich war, spielt er diese Saison wieder für Markneukirchen. Deshalb wollen wir mit einer Mannschaft an der Regionalliga U20 für 4er-Teams der Bezirke Leipzig und Chemnitz teilnehmen. Zudem ist eine Teilnahme an der U14-Bezirksmannschaftsmeisterschaft im Dezember geplant.
Claus-Peter Franke gewann sowohl das Vereinsturnier als auch die Stadtmeisterschaft. Ute Sadewasser überreichte die Preise, Gutscheine für den lokalen Einzelhandel.
Anschließend wurde das Vereinsturnier ausgelost. Während einige nach Hause gingen, spielten andere noch ein oder zwei Runden Tandemschach.
Durch Aufgeben wurde noch keine Partie gewonnen
Dortmund dritte Runde so langsam bekommen die jungen Wilden die Gegner, die sie wollen – Großmeister. Da heißt es beherzt zu spielen und sich bietende Chancen zu nutzen.
Der junge 15-jährige FM hat gegen den gestandenen zwanzig Jahre älteren GM zwar eine Qualität mehr, sieht sich aber einem starkem Angriff gegenüber. Es droht Lehbuchhaft 1. .. xxx 2. Sg6+ hxg6 3. hxg6#, aber Schwarz ist zuerst dran. Der junge FM fand keine Lösung und gab auf – ist der Leser dieser Seite derselben Meinung schreibt es in die Kommentare.
Ich beobachte das Turnier, weil FM John Heinrich mitspielt, mit dem ich letztes Jahr in Prag war und mit dem ich dieses Jahr in Olomouc (Olmütz) spielen werde. John hat im vergangenen Jahr einige aufsehenerregende Erfolge erreicht.
In der dritten Runde bekam er es mit einem jungen norwegischen GM zutun:
Im 15. Zug gab es die Chance aber sie war für Menschen alles andere als leicht zu berechnen. John sagt, dass er an 15. .. h6 überlegt hat aber nicht wusste, wie es nach weißer Turmverdopplung auf der a-Linie weiter gehen sollte. Ein schöner Erfolg gegen einen fast 26er GM – eine Partie auf Augenhöhe.
Problemschach: Fast vierzig Jahre bis zur zweiten Veröffentlichung
Nach der überraschenden Veröffentlichung des ersten Problems (1. Beitrag). Vergingen fast vierzig Jahre, bis wieder ein Problem zur Veröffentlichung anstand. Nachkriegszeit und Arbeit ließen das Problemschach in den Hintergrund treten. Erst in den siebziger Jahren beschäftigte sich Albrecht Kunze wieder mit Schachproblemen erst einmal ohne spezielle Anregung oder gar Anleitung.
Wegen der Veröffentlichung nahm AK dann Kontakt mit dem bekannten Betreuer der Problemsparte in der Zeitschrift Schach Manfred Zucker auf. Es entwickelte sich ein fruchtbarer Schriftwechsel, der auch weitere Kontakte eröffnete. Leider fehlt in dem mir vorlegenden Büchlein die Seite mit der zweiten Veröffentlichung, so das wir hier mit der Nr. 3 fortfahren.
Symmetrie ist Trumpf von Albrecht Kunze (Halle) am 06.03.1980 im „Deutschen Sportecho“
Später verbesserte AK die Aufgabe, so sollte sie für ihn nun nur noch gelten:
Toni bei der Deutschen Meisterschaft im Schach960
Seit heute laufen die Partien beim Schachgipfel in Dresden. Von unserem Verein spielt Toni Lutz bei der Deutschen Meisterschaft im Schach960 mit ausgelosten Anfangsaufstellungen mit. Die Turniere finden im Spiellokal der Schacholympiade 2008 statt. Toni hat uns mit einigen Fotos versorgt.
Nun zum Schach. in den ersten beiden Runden hat Toni gegen besser gesetzte Spieler verloren, um dann in der dritten Runde einen leichten Sieg einzufahren.
Runde 1 – ein FM
Runde 2 – ein junger Rivale
Runde 3 – endlich der erste Sieg
Ausschreibung der Stadtmeisterschaft 2026/2027
Sachsen hat schon Ferien, in Bayern liegt das Schuljahr in den letzten Zügen, aber die Planungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren. Hier kommt nun die Ausschreibung für die neue Stadtmeisterschaft. Bis auf im März findet sie immer am letzten Donnerstag im Monat statt. Im März wäre das der Gründonnerstag, der für das Osterblitz reserviert ist, deshalb dann am vorletzten Donnerstag.
Toni Lutz wird mit Aue Sachsenmannschaftsmeister u14
In der letzten Saison waren viele Schachfreunde irritiert. Toni Lutz spielt bei Nickelhütte Aue? Ja aber nur in der u14-Mannschaft. Als Gastspieler spielte er weiterhin bei uns in Markneukirchen das erste Brett. Vor zwei Wochen hat sich diese Rochade ausgezahlt. Toni gewann mit der seinen Mannschaftskameraden Erik Dotschuweit, Julius Finck und Lene Marie Lange den Sachsenmeistertitel.
Der Weg begann bei der Bezirksmannschaftsmeisterschaft in Chemnitz. Toni konnte mit einem 100%-Ergebnis glänzen, allerdings war die Konkurrenz an Brett 1 schwächer als erwartet. Die Mannschaft erreichte überraschend nur den zweiten Platz, da ein Spieler während des Turniers krankheitsbedingt ausfiel und nicht ersetzt werden konnte.
Damit war die Mannschaft für die Vorrunde zur Sachsenmannschaftsmeisterschaft in Leipzig qualifiziert. Hier trat die Mannschaft aus Görlitz nicht an. Aue setzte sich mit zwei Siegen über die beiden Leipziger Mannschaften durch und nahm somit schon einen Sieg mit in die Endrunde.
In der Endrunde musste Aue sich dreier Dresdener Mannschaften erwehren. Da diese nicht in bester Formation aufliefen, gelang der Clou und Aue holte den Sachsenmeistertitel und darf zwischen Weihnachten und Silvester um den Deutschen Meistertitel kämpfen.
Foto: Nora Eger (Jugendschach Sachsen) v.l.n.r. Toni Lutz, Erik Dotschuweit, Julius Fink und Lene Marie Lange
Drücken wir der Mannschaft die Daumen, dass sie bei der Deutschen Meisterschaft ein gutes Wort mitreden kann.
Lennard und Burkhard in Schweinfurt
Vom vierten bis siebten Juni nahmen Lennard Schauer und Burkhard Atze in Schweinfurt am dortigen 34. Schweinfurt Open teil. Für Burkhard lag das Turnier ideal in den bayerischen Pfingstferien, Lennard benötigte zwei Tage Schulbefreiung. In der Startrangliste lag Burkhard auf Rang 32 und Lennard auf Platz 71 von 80 Teilnehmern. Auf der Hinfahrt setzten wir uns ehrgeizige Ziele. In sieben Runden wollte Burkhard vier Punkte erreichen und Lennard peilte als Ziel drei Punkte an.
Wir reisten schon am Mittwoch an, damit wir am Donnerstag ausgeruht an Brett gehen konnten. Nachdem wir das Hotel bezogen hatten, gingen wir zum Spiellokal, damit wir den Weg schon einmal kannten. Dabei hatten wir bei schönem Wetter eine tolle Aussicht auf den Main, das schöne Rathaus, den Marktplatz und konnten auch schon einmal die Spielräume besichtigen. Am Stadtstrand ließen wir den Tag ausklingen.
HotelDer MainRathausEingang zum SpiellokalFriedrich Rückert
Am Donnerstag war in Bayern Feiertag, um zehn Uhr startete die erste Runde. Die Auslosungsfee platzierte uns nebeneinander. Wir konnten sogar die Bretter tauschen, damit ich als Linkshänder mehr Platz zum Aufschreiben hatte. Ich konnte gegen meinen jungen Gegner einfach gewinnen, während Lennard nach langem Kampf gegen seinen starken Gegner die Waffen strecken musste. Nach einem Mittagessen im Keller des Rathauses, der von einem Italiener bewirtschaftet wird, spielten wir die zweite Runde. Ich geriet mit Weiß in eine schwierige Stellung und hatte Glück, das mein Gegner mit zwei aufeinanderfolgenden Fehlern die Partie einstellte.
Lennard spielte wieder munter mit, musste dann aber wieder die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Am Freitag nahmen einige Spieler ein sogenanntes „bye“, um am Vormittag zu arbeiten. Leidtragender war Lennard, er wartete an seinem Brett auf seinen Gegner, der war aber an einem anderen Brett platziert worden, damit ein Spielraum aufgelöst werden konnte. So musste Lennard dann mit 10 Minuten weniger, gegen einen jungen Gegner antreten, der ihn auch noch mit einer scharfen Eröffnung überraschte. Lennard kämpfte noch, verlor danach jedoch zum dritten Mal in Folge. Burkhard hatte es nun mit Rang 6 der Setzliste zu tun. In der Partie ergab sich eine große Chance, doch leider schlug ich mit dem Bauern in die falsche Richtung. Zum Glück bot ich rechtzeitig Remis, obwohl ich die Dame gegen Figur und Turm bekommen hatte. Der Computer schätzt die Endstellung ausgeglichen ein.
Zum Mittag aßen wir auf dem Markt ganz zünftig Schäufele. In der Nachmittagsrunde musste Burkhard die Überlegenheit der Nummer 4 der Startrangliste anerkennen, während Lennard seinen ersten Sieg einsammeln konnte. Am Abend bereitete sich Burkhard auf die erwartete Aljechinverteidigung am nächsten Tag vor. Doch der Gegner tat ihm nicht den Gefallen. In einer Sizilianisch-Nebenvariante verbrauchte Burkhard viel Zeit, patzte in Zeitnot, kämpfte und verlor dann nach 70 Zügen. Lennard konnte wieder gewinnen. Am Nachmittag verlor Lennard wieder und Burkhard konnte nach hartem Kampf ein Remis mit Schwarz sichern.
Edwin FischerFreundliche BewirtungLennard in die Partie vertieftSpielsaalTurnierleiter
Am letzten Tag hätten wir beide mit einem Sieg unser Ziel noch erreichen können. Aber Lennard musste gegen das Königgambit antreten, in der entscheidenden Phase verpasste er das Dauerschach und verlor. Burkhard hatte sein Pulver verschossen. Sein junger Gegner spielte eine Variante, die er nicht kannte. Er reagierte unkonventionell, was seinen Gegner zu einem Fehler verleitete. In der Erkenntnis, dass etwas falsch gelaufen war, bot der junge Mann remis. Burkhard hatte keine Energie mehr zu kämpfen und nahm an, obwohl er eine vorteilhafte Stellung hatte.
Was bleibt? Es war ein schönes Turnier in einer schönen Stadt. Die Turnierleitung, die Veranstalter erzeugten eine tolle Turnieratmosphäre. Die Verpflegung war hervorragend und auch das Wetter spielte mit. Burkhard kann mit seinem Ergebnis zufrieden sein. Er landet zwar nur auf Platz 35, gewinnt aber sowohl DWZ- als auch ELO-Punkte dazu. Lennard wird am Ende 70. und verliert ein paar Punkte, wird aber eine ELO-Zahl erhalten. Wichtiger sind hier die Erfahrung ein solches Turnier zu spielen.