Claus-Peter Franke wird Dritter in Waldkirchen

Am vergangenen Samstag, als unsere Kids in Plauen beim u12- und DWZ-Cup schwitzten, fuhr Claus-Peter Franke nach Waldkirchen zum dortigen traditionellen Einladungsturnier. Das Turnier fand nun schon zum 57. Mal statt und ist damit sicher das älteste immer noch ausgetragene Turnier im Vogtland, wenn wir mal offizielle Meisterschaften nicht mitrechnen.

Claus-Peter war der einzige Teilnehmer aus Markneukirchen. Längst vergangen sind die Zeiten, als Markneukrichen mit drei oder mehr Autos ins „Goldene Herz“ anreiste. Auch insgesamt ließ der Besuch etwas zu wünschen, 24 Schachfreunde versammelten sich im Waldkirchener Bürgerhaus. Frank Bicker hat auf Vogtland-Schach einen tollen Bericht mit schönen Fotos geschrieben.

Sicher würden sich wieder mehr Teilnehmer finden, wenn wir uns im Vogtland nicht selbst Konkurrenz machen würden. Es war sehr unglücklich, dass zeitgleich der u12- und DWZ-Cup stattfand. Eine Regionale Absprache über Turniertermine würde helfen.

Claus-Peter belegte mit 4 Siegen, 2 Remisen und nur einer Niederlage einen hervorragenden 3. Platz.




Schlussrunde verrückt – Altmeister holt Titel zurück

Zwei Mal in folge hatte Josef Biba die Markneukirchner Stadtmeisterschaft gewonnen. Dieses Jahr waren seine Chancen in der Schlussrunde minimal, deutete doch alles auf einen Sieg von Frank Weller hin, der gegen Michael Straube spielte. Doch die Schlussrunde brachte noch einiges durcheinander.

Frank Weller wurde in seiner Leib- und Mageneröffnung mit einer ihm unbekannten sehr scharfen Nebenvariante konfrontiert und stand von Anfang an mit dem Rücken zur Wand. Claus-Peter Franke geriet gegen Toni Lutz unter Druck, während Burkhard Atze seine Vorbereitung gegen Josef Biba aufs Brett brachte.

Als erstes einigten sich Heinz Zöphel und Steffen Pötzsch auf Remis, es folgte ein Sieg von Jochen Franz im Klingenthaler Duell mit Matthias Hiemisch. Die anderen Partien sollten länger dauern. Burkhard gelang es Josef zu einer ungewohnten Spielweise zu zwingen, geriet darüber aber in Zeitnot. Toni stellte seinen Vorteil durch einen falschen Springerzug wieder hin. Beide Partien endeten remis, währen sich in der Spitzenpaarung abzeichnete.

Michael gewann durch eine Kombination eine Qualität und einen Bauern und verdichtete seinen Vorteil Schritt für Schritt zum Sieg. Zwischendurch hatte Ute Sadewasser noch gegen Milan Hlousek gewonnen. In der Endtabelle konnte Claus-Peter durch sein Remis mit Frank gleichziehen, die bessere Wertung bescherte ihm den Meistertitel.

Endstand




Ein Remis muss nicht immer geschoben werden

Gegen Claus-Peter Franke zu spielen ist immer wieder eine Herausforderung. Vor Jahren gelang es mir einmal ihn zu bezwingen – ich zehre heute noch davon. In dieser Saison hatte ich zwei mal Schwarz gegen ihn. In der ersten Partie gelang es mir, ihn mit einem jungen Gambit zu überraschen. Natürlich hatte er sich die Partie angesehen und würde sicher anders spielen. Trotzdem wiederholte ich meine Anfangszüge: