Nachwuchs brilliert mit 100% beim ersten Punktspiel

Aufregung vor dem ersten Punktspiel. Im Seminarraum der Turnhalle fehlten Stühle, außerdem wurde vergessen einen Nutzungsvertrag für diese Saison zu erstellen. Das muss am Montag schnellstens nachgeholt werden auch alle anderen Probleme ließen sich lösen. So konnten die Spiele starten. Die erste Mannschaft musste gegen den Absteiger und Aufstiegsfavoriten SK König Plauen III antreten, während die Zweite sich mit der Dritten vom SC Zwickau auseinandersetzen musste.

Zweite verliert unglücklich

Die Zweite musste Planmäßig mit drei Ersatzspielern antreten, während Zwickau deren zwei aufstellte. Bis auf die beiden letzten Bretter war ein ausgeglichener Kampf zu erwarten. An Brett sieben und acht hatte Zwickau jeweils 300 Punkte mehr auf die DWZ-Waage zu bringen. Doch der Reihe nach. Lennard Schauer gewann in einer hin und her wogenden Partie gegen den jungen Till Hierold. Till muss unbedingt sein Zeitmanagement verbessern. Dann konnte Clara Fleck gegen Lutz Faber gewinnen. Lutz ließ einen Qualitätsgewinn von Clara zu, diesen Vorteil gab sie nicht mehr aus der Hand. Ein großer Sieg für die Zwölfjährige mit einer DWZ von 1617 gegen ihren erfahrenen Gegner mit DWZ von 1910.

Leider ging es nicht so weiter. Falk Sandner stellte seine eigentlich schon gewonnene Partie weg. Auch Benno Klaus und Rolf Steinhaus übersahen wohl Taktiken und verloren. Karl-Heinz Vogel konnte seine Partie gewinnen während Frank Dreier das Remisgebot seines sehr jungen Gegners ablehnte und verlor.

Wie Ute Sadewasser gegen Marion Kröner verlor, habe ich nicht mitbekommen, da ich bis zum Ende sehr mit meiner eigenen Partie zu tun hatte. Fazit: Schade, es war mehr drin.

Einzelergebnisse Ergebnisse Runde 1 Tabelle

Erste siegt nach dramatischem Rückstand

Auch bei Plauen trumpfte die Jugend groß auf und es sollte letztlich nicht zu einem Sieg für sie reichen. Reinhard Atze hatte Lennard Reibel am Rand einer Niederlage, als er sich verrechnete, eine Figur und dann die Partie verlor. Michael Straube bekam gegen Kirillus Akladius kaum ein Bein in die Partie, zuerst bekam er einen schwachen Isolani verpasst, dann verlor er die Qualität und zu guter Letzt die Partie. Vorn lief Frank Weller in schon schlechterer Stellung gegen Mathias Paul in eine Lehrbuchkombination und konnte nach dem Figurenverlust gleich aufgeben. Am letzten Brett gelang es Matthias Schubert zuerst den König von Peggi Rühmer seines Bauernwalls zu berauben und dann auch eine Figur zu gewinnen so stand es 1:3 gegen uns.

Am ersten Brett hatte Toni Lutz seinen Gegner Nils Süß immer unter Kontrolle und gewann sicher in einem Turmendspiel. Burkhard Atze hatte seinen Eröffnungsvorteil verspielt, als sein Gegner unvermittelt einen Bauern opferte. Mit Damen und ungleichfarbigen Läufern gab es einige Schwierigkeiten zu überwinden, aber letztlich streckte Tobias Franz nach 50 Zügen die Waffen. Claus-Peter Franke hatte in der Eröffnung gegen Mario Tunger bange Momente zu überstehen. Mario fand nicht die besten Fortsetzungen und landete in einem verlorenen Endspiel, welches Claus-Peter dann sauber nach Hause fuhr. So steht am Ende ein 4,5:3,5-Sieg gegen den Absteiger aus der Landesklasse zu Buche, zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Einzelergebnisse Ergebnisse Runde 1 Tabelle

Nachwuchs voran

Unsere drei Nachwuchsspieler haben jeder einen Sieg zu den Ergebnissen beigesteuert. Da sieht man wie wichtig unsere Nachwuchsförderung ist.




Markneukirchner Stadtmeisterschaft gestartet

Am Donnerstag fanden sich siebzehn Schachfreunde im Restaurant „Zum Paulusschlößl“ ein, um an der Markneukirchner Stadtmeisterschaft teilzunehmen. Wir konnten unsere Stammgäste Heinz Zöphel aus Adorf und unsere Kligenthaler Schachfreunde Josef Biba, Jochen Franz, Matthias Hiemisch und Sebastian Frank begrüßen. Zum ersten Mal nehmen die Markneukirchner Nachwuchsspieler Lennard Schauer und Clara Fleck teil.

Insgesamt gibt es 18 Teilnehmer, Steffen Pötzsch weilte noch im Urlaub. Er muss nun eine Nachholpartie gegen Ute Sadewasser bestreiten. Die einzige Überraschung der ersten Runde (Ergebnisse), war der sensationelle Sieg von Jungspund Lennard Schauer gegen Altmeister Heinz Zöphel.

In einer Rollercoaster-Partie konnte er den erfahrenen Adorfer in einer der längsten Partien am Donnerstagabend zur Strecke bringen.

Gerade hatte Heinz mit 57. .. cxb2 den Sieg aus der Hand gegeben. Wie soll Weiß die Bauern aufhalten? Lennard fand den richtigen Weg zum Ausgleich und gewann später sogar noch.

Lennard in Schweinfurt

Paarungen der 2. Runde




Lennard und Burkhard in Schweinfurt

Vom vierten bis siebten Juni nahmen Lennard Schauer und Burkhard Atze in Schweinfurt am dortigen 34. Schweinfurt Open teil. Für Burkhard lag das Turnier ideal in den bayerischen Pfingstferien, Lennard benötigte zwei Tage Schulbefreiung. In der Startrangliste lag Burkhard auf Rang 32 und Lennard auf Platz 71 von 80 Teilnehmern. Auf der Hinfahrt setzten wir uns ehrgeizige Ziele. In sieben Runden wollte Burkhard vier Punkte erreichen und Lennard peilte als Ziel drei Punkte an.

Wir reisten schon am Mittwoch an, damit wir am Donnerstag ausgeruht an Brett gehen konnten. Nachdem wir das Hotel bezogen hatten, gingen wir zum Spiellokal, damit wir den Weg schon einmal kannten. Dabei hatten wir bei schönem Wetter eine tolle Aussicht auf den Main, das schöne Rathaus, den Marktplatz und konnten auch schon einmal die Spielräume besichtigen. Am Stadtstrand ließen wir den Tag ausklingen.

Am Donnerstag war in Bayern Feiertag, um zehn Uhr startete die erste Runde. Die Auslosungsfee platzierte uns nebeneinander. Wir konnten sogar die Bretter tauschen, damit ich als Linkshänder mehr Platz zum Aufschreiben hatte. Ich konnte gegen meinen jungen Gegner einfach gewinnen, während Lennard nach langem Kampf gegen seinen starken Gegner die Waffen strecken musste. Nach einem Mittagessen im Keller des Rathauses, der von einem Italiener bewirtschaftet wird, spielten wir die zweite Runde. Ich geriet mit Weiß in eine schwierige Stellung und hatte Glück, das mein Gegner mit zwei aufeinanderfolgenden Fehlern die Partie einstellte.

Lennard spielte wieder munter mit, musste dann aber wieder die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Am Freitag nahmen einige Spieler ein sogenanntes „bye“, um am Vormittag zu arbeiten. Leidtragender war Lennard, er wartete an seinem Brett auf seinen Gegner, der war aber an einem anderen Brett platziert worden, damit ein Spielraum aufgelöst werden konnte. So musste Lennard dann mit 10 Minuten weniger, gegen einen jungen Gegner antreten, der ihn auch noch mit einer scharfen Eröffnung überraschte. Lennard kämpfte noch, verlor danach jedoch zum dritten Mal in Folge. Burkhard hatte es nun mit Rang 6 der Setzliste zu tun. In der Partie ergab sich eine große Chance, doch leider schlug ich mit dem Bauern in die falsche Richtung. Zum Glück bot ich rechtzeitig Remis, obwohl ich die Dame gegen Figur und Turm bekommen hatte. Der Computer schätzt die Endstellung ausgeglichen ein.

Zum Mittag aßen wir auf dem Markt ganz zünftig Schäufele. In der Nachmittagsrunde musste Burkhard die Überlegenheit der Nummer 4 der Startrangliste anerkennen, während Lennard seinen ersten Sieg einsammeln konnte. Am Abend bereitete sich Burkhard auf die erwartete Aljechinverteidigung am nächsten Tag vor. Doch der Gegner tat ihm nicht den Gefallen. In einer Sizilianisch-Nebenvariante verbrauchte Burkhard viel Zeit, patzte in Zeitnot, kämpfte und verlor dann nach 70 Zügen. Lennard konnte wieder gewinnen. Am Nachmittag verlor Lennard wieder und Burkhard konnte nach hartem Kampf ein Remis mit Schwarz sichern.

Am letzten Tag hätten wir beide mit einem Sieg unser Ziel noch erreichen können. Aber Lennard musste gegen das Königgambit antreten, in der entscheidenden Phase verpasste er das Dauerschach und verlor. Burkhard hatte sein Pulver verschossen. Sein junger Gegner spielte eine Variante, die er nicht kannte. Er reagierte unkonventionell, was seinen Gegner zu einem Fehler verleitete. In der Erkenntnis, dass etwas falsch gelaufen war, bot der junge Mann remis. Burkhard hatte keine Energie mehr zu kämpfen und nahm an, obwohl er eine vorteilhafte Stellung hatte.

Was bleibt? Es war ein schönes Turnier in einer schönen Stadt. Die Turnierleitung, die Veranstalter erzeugten eine tolle Turnieratmosphäre. Die Verpflegung war hervorragend und auch das Wetter spielte mit. Burkhard kann mit seinem Ergebnis zufrieden sein. Er landet zwar nur auf Platz 35, gewinnt aber sowohl DWZ- als auch ELO-Punkte dazu. Lennard wird am Ende 70. und verliert ein paar Punkte, wird aber eine ELO-Zahl erhalten. Wichtiger sind hier die Erfahrung ein solches Turnier zu spielen.

Am Ende gewinnt Edwin Fischer aus Reichenbach das Turnier. (Bericht vom Veranstalter)

Lennards Ergebnis, Burkhards Ergebnis, Endtabelle




4. Titel für Toni, auch Clara fährt nach Sebnitz

Vom 7. Februar bis 10. Februar fanden in der Jugendherberge „Am Greifenbachstauweiher“ Hormersdorf, warum alle Welt Geyer sagt ist mir ein Rätsel, die diesjährigen Bezirksmeisterschaften statt. Der SV Markneukirchen nahm mit Toni Lutz (startet dieses Jahr für Aue), Clara Fleck und Lennard Schauer teil.



Für Clara und Lennard war es jeweils die erste Teilnahme bei der Bezirksmeisterschaft und sie schlugen sich wacker. Clara war aufgrund ihrer Einstiegs-DWZ sogar auf den Startrang 3 gesetzt. In ihrer Altersklasse wurde ein Rundenturnier mit sieben Teilnehmerinnen gespielt. In der ersten Runde war Clara spielfrei, dann verlor sie die nächsten beiden Partien. Aber jetzt drehte Clara auf. Sie gewann die nächsten drei Partien um in der letzten Runde sogar um die Silbermedaille zu kämpfen. Letztendlich erreichte sie einen guten vierten Platz und die Qualifikation für die Sachsenmeisterschaft in Sebnitz.

Lennard hatte sein Highlight gleich in der ersten Partie. Gegen die Nummer 2 der Setzliste gelang ihm ein blitzsauberes Remis. Es folgten noch zwei Siege gegen schwächere Gegner und ein kamploser Punkt, was ihn auf die angestrebten 50% hievte. In einer spannenden Letzrundenpartie kämpfte er noch um eine bessere Platzierung, leider vergeblich. Er zeigte reiferes Schach und nutzte seine Bedenkzeit auch viel besser aus.

Es fühlte sich falsch an als ich Toni zur Siegerehrung nach vorne rief und den Verein ESV Nickelhütte Aue vorlesen musste. Aber natürlich trainiert Toni bei uns und spielt das erste Brett in unserer ersten Mannschaft. Mit 6,5 Punkten aus 7 Runden gewann Toni ungefährdet seine Altersklasse. Damit ist er zum vierten mal in Folge Bezirksmeister. In Abwesenheit seiner stärksten Konkurrenten in der Altersklasse gab er nur ein Remis gegen seinen Mannschaftskameraden aus der Auer U14-Mannschaft ab.

Toni gewann DWZ-Punkte dazu, während Clara und Lennard etwas verloren. Aber alle haben viele Erfahrungen und schöne Eindrücke gesammelt.




Clara und Lennard qualifizieren sich für die BEM

Am Wochenende fand in Plauen die Vogtlandmeisterschaft im Schach in den Nachwuchsklassen statt. Aus unserem Verein nahmen Lennard Schauer und Clara Fleck teil. Beide spielten groß auf und qualifizierten sich für die Bezirksmeisterschaft im Februar.



Claras erstes großes Turnier

Für Clara war es das erste große Turnier, nachdem sie bisher nur am u12-Cup in Markneukirchen teilgenommen hatte. Sie gewann 3 Partien und verlor nur gegen die beiden Erstplatzierten. Damit erreichte sie einen starken vierten Platz, der zur Teilnahme an der Bezierksmeisterschaft berechtigt.

Siegerehrung, Clara ist die Zweite von links

Tabelle | Claras Ergebnisse

Lennards erster großer Erfolg

Lennard spielt schon lange bei uns im Verein. Er ist bekannt für sein fröhliches Gemüt und sein oft sehr schnelles Spiel. Schon seit einiger Zeit ist er aus dem Schatten der Mitspieler herausgetreten und hat sie an der in DWZ gemessenen Spielstärke überholt. In der Woche vor dem Turnier wollte er den Samstag wegen eines Geburtstages sausen lassen. Ich konnte ihn zum Glück überreden, dass er wenigstens die beiden ersten Runden spielt.

Nach zwei Siegen gab er also die dritte Runde kampflos ab. Am Sonntag folgte noch ein Sieg und ein respektables Remis gegen den Turniersieger. Unter vier punktgleichen Spielern mit 3,5 Punkten hatte er am Ende die beste Wertung. Ein toller Erfolg, der ihn hoffentlich anspornt, weiterhin Zeit in sein Schach zu investieren.

v.l.n.r. Maximilian Kautz, Niklas Wiediker, Lennard Schauer

Tabelle | Lennards Ergebnis




Lennard Schauer wird Dritter beim DWZ-Cup

Fünf Turniere des U12- und des DWZ-Cups liegen nun hinter uns. Lennard sammelte von den Markneukirchner Teilnehmern am meisten Punkte in der Gesamtwertung und belegt dort den dritten Rang. Eine starke Leistung konnte er doch seine DWZ vom Anfang der Saison um mehr als 200 Punkte steigern. Auch Tristan Arzt, der kurz hinter ihm in der Rangliste auch noch unter die Topten kommt, schaffte einen ähnlichen DWZ-Zuwachs.

Werbung für Sportartikel-Hersteller Lennard ganz links neben Alexander Steinert und Maximilian Todt

Nils Adler und Erik Scheffler spielten nicht alle Turniere der Serie mit, können aber dennoch zufrieden sein. Erik konnte sich eine deutsche Wertzahl (DWZ) erspielen und Nils konnte seine Zahl auch weiter steigern.