Clara Fleck gewinnt Vogtlandspiele mit 100%

Am Wochenende fanden in Falkenstein, in der vogtländischen Schachwüste, die Vogtlandspiele statt. Der SV Markneukirchen nahm in der AK U12 mit drei Spielerinnen teil. Clara Fleck spielte bei den Mädchen in der AK u12w und Omar Almansour sowie Max Loose spielten in der AK u12.

Clara besiegt alle

Clara spielte ein herausragendes Turnier. Schon am Samstag hatte sie die schärfste Konkurrentin Alishah Ali vom SK König Plauen in einer sehenswerten Partie geschlagen und damit einen Punkt Abstand zwischen sich und das Feld gebracht. Heute folgten zwei Sieg gegen die Plauener Königinnen Helene Rahn und Hoang Oanh Phung. Damit wurde sie ungeschlagen Siegerin der diesjährigen Vogtlandspiele und kann sich neben ihrem ersten Turniersieg auch über einen erklecklichen Wertzahlzuwachs freuen.

Claras Ergebnis

Endtabelle

Max und Omar bei ihrem ersten Turnier mit normaler Bedenkzeit

Max und Omar sind noch keine Vereinsmitglieder, wollen es nach diesem Turnier aber werden. Am Samstag musste Max noch viel Lehrgeld zahlen. Zwei Niederlagen und ein kampfloser Punkt standen am Ende auf dem Scoreboard. Erfolgreicher lief es für Omar, der zweimal gewinnen konnte und sich nur dem letztendlichen Sieger beugen musste. Verkehrte Welt dann am heutigen Sonntag, Omar musste über zwei Niederlagen quittieren, während Max mit guter Zeiteinteilung zwei Siege einfahren konnte.

Damit wird Max hervorragender Fünfter, während sich Omar etwas ärgern wird, dass es letztendlich nur zum neunten Platz reichte.

Ergebnis von Max, Ergebnis von Omar

Endtabelle

Trainer Burkhard Atze wird Zweiter bei seinem ersten Seniorenturnier

Am Sonntag spielten die Senioren ü50 im Schnellschach ihren Sieger der Vogtlandspiele aus. Burkhard Atze konnte glücklich mit drei Siegen aus fünf Runden und der besten Zweitwertung den zweiten Platz belegen.

Ergebnis von Burkhard

Endtabelle

v.l.n.r. Hermann Fenderl, Rolf Wieland, Ulrich Rehm, Burkhard Atze und Klaus Frenzel



Abstieg vermieden – ein Saisonrückblick

Am ersten Juni veröffentlichte der Landesspielleiter René Plötz die vorläufige Liste der Auf- und Absteiger (hier). Damit sind auch die letzten Sorgen beseitigt und wir spielen eine weitere Saison in der Bezirksliga. Wie eng es in dieser Staffel zuging zeigt sich schon alleine darin, dass wir gegen die beiden Absteiger drei Mannschaftspunkte abgegeben haben.



Ergebnisse des SV Markneukirchen in der Bezirksliga

  • Auswärts in Lengefeld gegen sechs Gegner nur ein 4:4. (Bericht)
  • Erster Sieg beim ersten Heimspiel gegen Blumenau 5:3. (Bericht)
  • Auswärts in Glauchau eine Nullnummer 3,5:4,5. (Bericht)
  • Daheim ein glücklicher Sieg über Aufbau Chemnitz 4,5:3,5 (Bericht)
  • Unentschieden in Wilkau-Haßlau 4:4 (Bericht fehlt – Aufruf wer möchte Mitautor werden)
  • Auswärtsklatsche gegen Stollberg 1,5:6,5 (Bericht fehlt – Aufruf wer möchte Mitautor werden)
  • Heimsieg gegen Neukirchen 6,5:1,5 (Sammelkurzbericht)
  • 3,5:4,5 Niederlage nach Protest von Annaberg (Bericht – geht noch von einem knappen Sieg aus)
  • Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Freiberg (Bericht)

Wie die Ergebnisse zeigen, war der Saisonverlauf eine echte Berg- und Talfahrt. Zum Glück gab es entgegen anderer Befürchtungen nur einen Absteiger in die sächsische Landesliga. Damit gibt es auch nur zwei Absteiger aus der Bezirksliga. Annaberg und Lengefeld werden durch Zwickaus II und Frankenberg ersetzt.

Einzelkritik

Toni Lutz erzielte am ersten Brett 2,5 Punkte aus acht Runden (plus einen kampflosen in Lengefeld) gegen stärkste Gegnerschaft. Er erreichte eine Performance von 1840, was einen leichten DWZ-Verlust bedeutet, da er seine Zahl inzwischen schon so stark gesteigert hat. Sicher hat er viele Erfahrungen gesammelt und wird auch im nächsten Jahr unser erstes Brett sein.

Steffen Pötzsch startete unglücklich mit 0 Punkten aus den ersten drei Runden. Danach war er wieder der gewohnte Rückhalt und schloss mit 3/9 und einer Performance von 1760.

Der unglaubliche Frank Weller scorte 4,5/7 (plus einen kampflosen in Lengefeld), was eine Performance von 1947 bedeutet. Seine dritte 1900er-Performance in Folge.

Claus-Peter Franke brachte mit 4,5/9 solide 50% aufs Scoreboard. Die Performance von 1763 lässt ihn etwas unzufrieden sein, aber er war ein sichere Bank im Oberhaus.

Burkhard Atze erreichte 4/9 bei einer Performance von 1733. Ein halber Punkt ging in Stollberg verloren, als das Remisgebot des Gegners abgelehnt werden musste. Mit sechs Remis der Remiskönig der Mannschaft.

Matthias Schubert konnte leider nur an sechs Spielen teilnehmen. Dort punktete er aber mit 4,5:1,5 ausgezeichnet, was eine Performance von 1945 bedeutete.

Reinhard Atze punktete viermal in neun Runden. Am Ende verlor er zweimal unglücklich (Handywecker, Zeit). Die Performance von 1633 sollte also nicht überbewertet werden.

Philipp Gütter erreichte 3/5 bei einer Performance von 1736, was ihn zu einem wichtigen Punktesammler machte.

Die Ersatzspieler Michael Straube (1,5/5), Thomas Kolbe (1,5/2) und Benno Klaus (0,5/1) waren zur Stelle wenn sie gebraucht wurden und lieferten wichtige Punkte zum Klassenerhalt.

Ausblick

Mit Zickau und Frankenberg steigen zwei starke Mannschaften auf, während von oben die Dritte der Plauener Könige absteigt, die sicher Aufstiegsfavorit Nr1 ist. Also heißt es auch in der kommenden Saison:

Mit aller Gewalt … Klassenerhalt!

Wahlspruch des 1.FC Union Berlin in der 1. Bundesliga




Grundschulturnier in Plauen – immer wieder ein Erlebnis

Sechs Schüler der Grundschule Markneukirchen (Erlbach) nahmen unter schachlicher Betreuung von AG-Leiter Frank Dreier am diesjährigen Grundschulturnier in Plauen teil. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Sieben Runden mussten gespielt werden und dabei starke Gegner aus den Vereinen in Plauen, Reichenbach und Treuen bespielt werden.

Alwin Ruderisch aus der vierten Klasse erreichte starke 3,5 Punkte und belegte den 10. Platz in seiner Jahrgangstufe. Nick Seidel und Fritz Hohmann erreichten bei den Drittklässlern sogar 4 Punkte und wurden unter 29 Teilnehmern Zehner und Dreizehnter, während Luis Bethke mit 3 Punkten Platz 17 belegte. Der größte Erfolg wurde bei den Zweitklässlern erreicht. Felix Schubert erreichte grandiose 5 Punkte und wurde Sechster von 34 Teilnehmern. Mit guten 3,5 Punkten wurde Rafael Spoler 19.

Freitags sind im Familienzentrum in Markneukirchen alle eingeladen ihr Schachspiel zu verbessern.




Schlussrunde verrückt – Altmeister holt Titel zurück

Zwei Mal in folge hatte Josef Biba die Markneukirchner Stadtmeisterschaft gewonnen. Dieses Jahr waren seine Chancen in der Schlussrunde minimal, deutete doch alles auf einen Sieg von Frank Weller hin, der gegen Michael Straube spielte. Doch die Schlussrunde brachte noch einiges durcheinander.

Frank Weller wurde in seiner Leib- und Mageneröffnung mit einer ihm unbekannten sehr scharfen Nebenvariante konfrontiert und stand von Anfang an mit dem Rücken zur Wand. Claus-Peter Franke geriet gegen Toni Lutz unter Druck, während Burkhard Atze seine Vorbereitung gegen Josef Biba aufs Brett brachte.

Als erstes einigten sich Heinz Zöphel und Steffen Pötzsch auf Remis, es folgte ein Sieg von Jochen Franz im Klingenthaler Duell mit Matthias Hiemisch. Die anderen Partien sollten länger dauern. Burkhard gelang es Josef zu einer ungewohnten Spielweise zu zwingen, geriet darüber aber in Zeitnot. Toni stellte seinen Vorteil durch einen falschen Springerzug wieder hin. Beide Partien endeten remis, währen sich in der Spitzenpaarung abzeichnete.

Michael gewann durch eine Kombination eine Qualität und einen Bauern und verdichtete seinen Vorteil Schritt für Schritt zum Sieg. Zwischendurch hatte Ute Sadewasser noch gegen Milan Hlousek gewonnen. In der Endtabelle konnte Claus-Peter durch sein Remis mit Frank gleichziehen, die bessere Wertung bescherte ihm den Meistertitel.

Endstand




Osterblitz ohne Rekord – trotzdem super

Es wurde wieder kalt im Vogtland, einige krankheitsbedingte Absagen wurden etwas durch Kurzentschlossene ausgeglichen. So nahmen letztendlich 56 Schachfreunde am diesjährigen Osterblitz teil. Gunter Sandner wurde unangefochten Sieger vor Tomas Lorenc und Sebastian Strätker.

Leider hat mich am Karfreitag dann die Krankheit erwischt, so dass ich heute nur kurz meiner Chronistenpflicht nachkomme. Unser lieber Freund Klaus Steffan hat wieder tolle Fotos auf seiner Seite veröffentlicht (Steffans Schachseiten). Frank Bicker vom VSC Plauen hat einen schönen Bericht auf ihrer Homepage geschrieben (Homepage VSC). Auch das Beitragsfoto hat er mir netterweise zur Verfügung gestellt.

Ergebnisse

Bedanken möchte ich mich bei allen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben:

  • Swen Fickelscherer und sein Team vom Alpenhof für die Bereitstellung des Turniersaals, die tolle Verköstigung und das Aufpeppen des Preisfonds
  • Café Seifert für die schon traditionelle Bereitstellung von Osterbroten und Kleinbackwaren
  • Der Firma Vocus Markneukirchen für die Bereitstellung von Preisen
  • Steffen Bork, der immer mindestens einen schönen Preis mitbringt
  • Matthias Pröschild der trotz langer Anreise aus Berlin beim Auf- und Abbau half und unerlässlich für die Ergebniseingabe war
  • Lennard Schauer, Ute Sadewasser (Preissponsor), Steffen Pötzsch (Preisakquise), Frank Weller (Materialtransport), Frank Dreier (Preisproduktion) und Reinhard Atze für die Hilfe beim Auf- und Abbau



Stadtmeisterschaft auf der Zielgeraden

Am vergangenen Donnerstag wurde im Markneukirchner Restaurant „Zum Paulusschößl“ die sechste Runde der Stadtmeisterschaft komplettiert. Josef Biba wahrte mit einem Sieg über Heinz Zöphel letzte theoretische Chancen auf die Titelverteidigung. Burkhard Atze nutzte einen Fehler von Toni Lutz aus um in Vorteil zu kommen. Als die Zeit sehr knapp wurde, nahm er lieber den Spatz in der Hand und willigte in die Punkteteilung ein. Damit sind beide aus dem Titelrennen raus, was die eigenen Chancen betrifft.

Toni spielt in der letzten Runde gegen Claus-Peter Franke, während Burkhard gegen Josef gefordert ist. Alle Rechenspiele werden allerdings zur Makulatur, wenn sich Frank Weller mit einem Sieg über Michael Straube zum neuen Stadtmeister krönt.

Ergebnisse Runde 6

Paarungen Runde 7

Tabelle




Zwei Spieler setzen sich ab

Vor der sechsten Runde liegen Claus-Peter Franke (4,5/5) und Frank Weller (4/5) schon einen ganzen Punkte vor den Verfolgern. Die Spieler mit drei Punkten haben kaum noch eine Chance auf den Sieg: Josef Biba, Toni Lutz, Heinz Zöphel und Burkhard Atze können höchstens noch auf eine gute Platzierung hoffen.

Bemerkenswert ist sicher der Sieg von Frank Weller gegen Josef Biba in der letzten Runde, damit werden wir wahrscheinlich einen neuen (vielleicht alten) Stadtmeister bekommen. Am 26.03. spielt Frank gegen Claus-Peter um die Poleposition in der letzten Runde, Toni fordert seinen ersten Trainer Burkhard und Josef will gegen Heinz Schlimmeres verhindern. (Paarungen)

Tabelle




Grand mit Dreien – drei FM beim Osterblitz

Noch 19 Tage sagt der Count-Down. 34 Schachfreunde sind bis jetzt auf der Anmeldeliste des Osterblitzturniers am Gründonnerstag, darunter mit Christoph Natsidis, Gunter Sandner und Roland Pfretzschner drei FM. Wir haben Platz für 60 Schachfreunde im Alpenhof, was gleichzeitig neuen Teilnahmerekord bedeuten würde.

Wir freuen uns wieder auf unser größtes Turnier im Erwachsenenbereich. Hier noch einmal die interessierenden Details: https://sv-markneukirchen.de/2026/01/06/osterblitz-2026-anmeldung-eroeffnet/




Osterblitz 2026 – Anmeldung eröffnet

Auch dieses Jahr findet wieder das traditionelle Osterblitz des SV Markneukirchen im Alpenhof in Breitenfeld statt. Bericht vom letzten Jahr. Da der Platz begrenzt ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.

Ort: Alpenhof Breitenfeld
Termin: 02.04.2026
Modus: Blitzschach 5 min, 15 Runden Schweizer System
Anmeldung: bis 18:45 Uhr, nur vorangemeldeten Spielern kann die Teilnahme garantiert werden
Voranmeldung bei burkhard[Unterstrich]atze[at]web[Punkt]de (Zeichen in den eckigen Klammern bitte ersetzen)
Angemeldete: chess-results
Start: 19:00 Uhr
Ende: voraussichtlich gegen 23:30 Uhr
Startgeld: 5€ (u14 3€) geht zu 100% in den Preisfond
Preise: Je nach Teilnehmerzahl Geldpreise für die Plätze 1-3, die beste Frau, den besten Nachwuchsspieler (u14), den besten Senior ü65 (mindestens 3 Teilnehmer je Preiskategorie) alle anderen können sich vom Preisbuffet einen Sachpreis auswählen
Besonderheit: Nach der 7. oder 8. Runde gibt es eine Essenspause.
Abweichend von der FIDE-Regel verliert der erste regelwidrige Zug.
Lage: https://www.alpenhof-markneukirchen.de/lage.html



Mit Freunden zum Jahresausklang blitzen

Immer am Donnerstag vor Weihnachten treffen sich die Schachfreunde des SV Markneukirchen mit ihren Freunden im Paulusschlößl um beim Blitzschach das Jahr ausklingen zu lassen. Da die Teilnehmerzahl mit 39 angereisten Spielern ungerade gewesen wäre, ließ sich Turnierleiter Burkhard Atze überreden mitzuspielen.

Es kamen Fragen auf! (Foto Frank Bicker)

15 Runden wurden absolviert mit einer Essenspause nach der 7. Runde. Wirt Uwe Brückner und Kellnerin Antje Dölling sorgten sich aufmerksam um das leibliche Wohl der Gäste. Am Ende gewannen die Favoriten FM Christoph Natsidis, der sogar extra aus Leipzig anreiste, vor Toralf Kirschneck aus Marktleuthen und Timur Melestean aus Plauen.

v.l.n.r. Toralf Kirschneck, Christoph Natsidis, Timur Melestean (Foto Frank Bicker)

Nachwuchsspieler Lennard Schauer überraschte mit einem starken Turnier. Nach 12 Runden stand er bei 7 Punkten und wäre fast bester Jugendlicher geworden. Die letzten Runden brachten starke Gegner, so dass es bei den 7 Punkten blieb. Trotzdem ist der 24. Platz für den 36. der Startrangliste ein toller Erfolg.

Ein ehemaliger Markneukirchner Nachwuchsspieler, der jetzt nichtaktiv ist, trumpfte auch auf. Toni Möckel, der in seiner aktiven Zeit nicht durch besondere Leistungen auffiel, erreichte auch ausgezeichnete 7 Punkte. Er besiegte gestandene Spieler wie Stefan Merkel vom VSC oder Matthias Schubert aus der ersten Mannschaft.

Mit 7,5 Punkten wurde Burkhard Atze bester Markneukirchner mit besserer Wertung vor Falk Sandner, Ute Sadewasser und Philipp Gütter, die genau so viele Punkte erreichten.

Endstand