Versammlung zum Saisonstart

Gestern fand unsere turnusgemäße Jahresversammlung im Pauluschlöß’l statt. Dreizehn Schachfreunde waren anwesend, um den Terminplan und die Mannschaftsaufstellungen zu beschließen. Um 19:00 Uhr begrüßte der Vereinsvorsitzende Benno Klaus die Anwesenden und bat anschließend um eine Gedenkminute für Ralf Wander, der im Juli verstorben war. [Nachruf auf Ralf Wander] In würdiger Stille gedachte jeder Einzelne von uns Ralf, der die Seele unseres Vereins verkörperte.

Danach stellte Ute Sadewasser den Kassenbericht vor. Durch die vergangene Beitragserhöhung konnte die Kassenlage konsolidiert werden. Nun sind wieder Mittel vorhanden, um insbesondere die Nachwuchsarbeit zu unterstützen. Ohne Änderungen und mit einer Ergänzung (02.01.2027 – Skatturnier) wurde der von Burkhard Atze entworfene Terminplan angenommen.

Danach berichtete Burkhard über die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr. Bemerkenswert waren die Erfolge von Clara Fleck und Toni Lutz, aber auch Lennard Schauer hat sich sehr positiv entwickelt. Nachdem Toni letztes Jahr im Nachwuchsbereich für Nickelhütte Aue aktiv und sehr erfolgreich war, spielt er diese Saison wieder für Markneukirchen. Deshalb wollen wir mit einer Mannschaft an der Regionalliga U20 für 4er-Teams der Bezirke Leipzig und Chemnitz teilnehmen. Zudem ist eine Teilnahme an der U14-Bezirksmannschaftsmeisterschaft im Dezember geplant.

Claus-Peter Franke gewann sowohl das Vereinsturnier als auch die Stadtmeisterschaft. Ute Sadewasser überreichte die Preise, Gutscheine für den lokalen Einzelhandel.

Anschließend wurde das Vereinsturnier ausgelost. Während einige nach Hause gingen, spielten andere noch ein oder zwei Runden Tandemschach.




Nachwuchssaison gestartet

Gestern begann im Gymnasium Markneukirchen die Nachwuchssaison. Drei Vereinsmitglieder, Toni Lutz, Clara Fleck und Erik Scheffler trafen sich mit Trainer Burkhard Atze um den Saisonbeginn zu besprechen, Partien anzusehen und zum Abschluss eine Partie Kopf-Hand zu spielen.

Nachwuchstermine für den Saisonbeginn

Datum Veranstaltung mögliche Teilnehmer
29.08.2026 U12/DWZ-Cup Plauen alle unter DWZ 1600
06.09.2026 Silbercup Freiberg Interessierte
12.09.2026 Chemnitzer Jugendopen alle Nachwuchsspieler unter 25
19.09.2026 U12/DWZ-Cup Markneukirchen alle unter DWZ 1600
24.09.2026 Stadtmeisterschaft Markneukirchen Spieler mit DWZ
27.09.2026 Mannschaftsmeisterschaft Spieler mit Mannschaftseinladung

Regelmäßige Termine

Wochentag Veranstaltung Teilnehmer
Mittwoch 13.00-14.30 Schach im Gymnasium Schüler Gymnasium und Gäste
Donnerstag ab 18.30 Schach im Paulusschlöß’l Alle Interessierte
Freitag 15.00-17.00 Schach im Familienzentrum Alle Interessierte



Trauer um Ralf Wander

Ein Nachruf

(Frank Weller nimmt für den SV Markneukirchen Abschied von Ralf)

Eine Nachricht erschüttert unseren Verein und die Schachfamilie im Vogtland und weit darüber hinaus: Am 25. Juli 2026 ist Ralf Wander für immer von uns gegangen. Er war nicht nur unser Vereins- und Mannschaftskamerad, Trainer und Freund – Ralf war ein Mann, der Schach verkörperte, dem das Figurenspiel förmlich durch die Adern floss. Er verbrachte sicher nicht viele Tage, ohne einmal an Schach zu denken, eine Aufgabe zu lösen oder wenigstens den Blick über das Schachbrett gleiten zu lassen, wo noch eine Analyse auf ihn wartete. Im Bezirk Chemnitz muss man wohl niemandem erklären, wer Ralf Wander ist. Zu ikonisch war Ralf mit dem Schachsport in Westsachsen verbunden. Sein Name stand und steht für Schach in Markneukirchen.



Dabei entdeckt Ralf seine Liebe zum Schach gar nicht einmal so zeitig – in seiner Kindheit und Jugend ist für den 1933 Geborenen noch nicht die passende Zeit, sich mit dem Spiel zu beschäftigen. Dafür startet er seine Karriere mit dem Eintritt in die damalige BSG Motor Markneukirchen so beachtlich stark, dass er sich bereits in seinem ersten Jahr für die 1. Mannschaft empfiehlt. Dort bleibt er. Und es geht weiter bergauf. Mit dieser Mannschaft steigt er bis in die DDR-Liga auf. Wer denkt, dass er damit zufrieden den Gipfel seiner Träume erreicht hat, der irrt. Denn eine zweite Karriere lebte bereits parallel – Fernschach. Bereits seit den frühen Sechzigern verschickte Ralf die berühmten Karten ins In- und Ausland. Mit vielleicht sogar noch größerem Erfolg als im Nahschach. 2001 wird er dafür mit der Goldenen Ehrennadel des Fernschachbundes Deutschland geehrt. Aber auch diese zeitaufwendige Sache reicht ihm nicht. Zu eigennützig, findet er. Und so beginnt Ralf zusätzlich eine Trainerlaufbahn mit einer eigenen Schachgruppe an der Erlbacher Schule. Mit wiederum – man wird es kaum glauben – großem Erfolg. In zehn Jahren lehrt er im Alleingang 80 Mädchen und Jungen das Schachspiel. Immerhin spielen heute, ein halbes Jahrhundert später, immer noch drei seiner Schützlinge im Verein (jetzt SV Markneukirchen), zwei davon in der 1. Mannschaft. Unter seinen ehemaligen Schachkindern, nunmehr allesamt selber im fortgeschrittenen Alter, gibt es nicht eines, das sich nicht gerne an die Zeit von damals und an ihn, den Trainer, erinnert. Mit ihnen fährt er zu Spartakiaden und Meisterschaften, zu Mannschaftskämpfen und Trainingslagern. Er macht sie zu Kreismeistern, führt sie aufs Podest bei Bezirksmeisterschaften, fährt mit der Mädchenmannschaft zur Zwischenrunde der DDR-Mannschaftsmeisterschaft und mit den Jungs zur Aufstiegsrunde in die DDR-Liga. Wie viele von ihnen wird er wohl über das Spiel hinaus stark gemacht haben? Ein Trainer aus Berufung und Passion! Jedes Turnier, jedes Talentesondertraining, jedes Punktspiel bedeutete für den Trainer, einen Tag vom freien Wochenende zu opfern und nicht selten, 15 bis 16 Stunden mit Bus und Bahn unterwegs zu sein. Auto fuhr er nicht.

Mädchenmannschaft Erlbach

Wie schaffte er das alles? Hatte sein Tag mehr Stunden, seine Woche mehr Tage? Ralf, der Familienmensch, konnte sich der bedingungslosen Unterstützung seiner Lieben, allen voran seiner Frau Hannelore, versichern. Ohne dass sie ihm den Rücken freihielt und seine Leidenschaft unterstützte, hätte Ralf das weder gekonnt, noch gewollt. Und genau das tat sie. Hannelore setzte sich oft mit Ralf ans Analysebrett, um Erfolg zu feiern und Misserfolg zu teilen. Und nahm so teil an dem, was für ihn  so viel mehr war als ein Hobby. Ralf indes machte nie einen Hehl daraus, dass alles nichts wäre ohne seine Familie und seine Hannelore.

Gab es denn außer Schach nichts für ihn? Ein Wettkämpfer vor dem Herrn brennt natürlich auch für das Kartenspiel und König Fußball. Was für ein Feld für ihn, dem Analysten, aus Strategie, Taktik und Tabellen! Dass sein Enkel ein Torjäger wird, war für den Opa ein Fest!

Darüber hinaus wandert er sehr gerne, liebt es, unterwegs zu sein. Er bereichert so manches Fest mit humorvoller Lyrik, pflegt Freundschaften und Kontakte. Stets knobelt und kniffelt er an irgendwelchen Dingen, ersinnt immer Neues. Die Welt und das Leben stecken doch voller Rätsel und Geheimnisse! Stets hat er Lust am Denken und dem aufmerksamen Betrachten. Ist das dem Schach nicht verdächtig ähnlich? Richtig!

2008 erklimmt er mit der ersten Mannschaft die Höhen der 2. Landesklasse

Ein Bauer weiß, wenn er sich nicht gut um sein Feld kümmert, wird die Ernte übers Jahr schmal. Ralf liebt sein Feld. Und kümmert sich. Für die Entwicklung des Schachsports im Vogtland und dessen Vereinslandschaft engagiert er sich ebenso wie für die Beziehung zum Marktleuthener Schachverein, die er aufbaute und über viele Jahre pflegte. 1996 ruft Ralf zusammen mit Heinz Zöphel die Obervogtlandmeisterschaft ins Leben – ein Turnier vor allem für den Zusammenhalt der obervogtländischen Vereine untereinander. Daraus wird eine gesunde, jährliche Tradition, die erst 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer fällt.

Sein Wirken hinterließ Spuren und wurde geschätzt. Für sein Lebenswerk erhielt Ralf an seinem 80. Geburtstag die Ehrennadel in Gold des Schachverbandes Sachsen.  

Die Stadtmeisterschaft 2020/21, welche bereits nach der 5. Runde wegen der grauen Coronazeit abgebrochen werden musste, war Ralfs letztes Turnier. Danach zog er sich aus dem Turniergeschehen zurück. Nie verlor er jedoch seinen Verein und dessen Stand in Bezirksklasse und -liga aus dem Blick. Nie vergaß er, danach zu fragen, was es denn Neues gäbe und wer in Stadt- oder Vereinsmeisterschaft um die Krone rang. Die Spielberichte und Publikationen wurden ihm ins Haus geliefert und Ralf studierte jede einzelne Zeile, als wäre er dabeigewesen und hätte mitgekämpft. Er freute sich mit dem Verein über die Erfolge von Steilstarter Toni und den anderen Nachwachsenden. Vielleicht sogar ein bisschen mehr noch als über den erneuten Aufstieg der Ersten in die 2. Landesklasse. Denn wenn ein Trainer eins nicht ablegen kann, dann ist es die Förderung und das Werden der Jugend.

Jung gegen Alt: Toni Lutz gegen Ralf Wander im Oktober 2025

Ein langes Leben bekommt Furchen und Narben. Wir sahen, dass Ralfs Lebenskraft wich. Und doch traf es uns unerwartet. Am 25. Juli, mit beinahe 93 Lebensjahren auf dem Zifferblatt, blieb seine Uhr stehen. Für seine Familie, seine Freunde, Bekannten und für uns, die wir über viele Jahrzehnte sein Leben begleiten durften, läuft die Uhr weiter, brachte mit der neuen Stunde Traurigkeit und Erinnerung. Dazu auch die Dankbarkeit für die lange, gemeinsame und gute Zeit mit dem Kameraden, Trainer und Freund Ralf.

SV Markneukirchen

Geschrieben von einem, getragen von allen.

Ralf im Kreise seiner Schachfreunde




Ausschreibung der Stadtmeisterschaft 2026/2027

Sachsen hat schon Ferien, in Bayern liegt das Schuljahr in den letzten Zügen, aber die Planungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren. Hier kommt nun die Ausschreibung für die neue Stadtmeisterschaft. Bis auf im März findet sie immer am letzten Donnerstag im Monat statt. Im März wäre das der Gründonnerstag, der für das Osterblitz reserviert ist, deshalb dann am vorletzten Donnerstag.




Clara Fleck gewinnt Vogtlandspiele mit 100%

Am Wochenende fanden in Falkenstein, in der vogtländischen Schachwüste, die Vogtlandspiele statt. Der SV Markneukirchen nahm in der AK U12 mit drei Spielerinnen teil. Clara Fleck spielte bei den Mädchen in der AK u12w und Omar Almansour sowie Max Loose spielten in der AK u12.

Clara besiegt alle

Clara spielte ein herausragendes Turnier. Schon am Samstag hatte sie die schärfste Konkurrentin Alishah Ali vom SK König Plauen in einer sehenswerten Partie geschlagen und damit einen Punkt Abstand zwischen sich und das Feld gebracht. Heute folgten zwei Sieg gegen die Plauener Königinnen Helene Rahn und Hoang Oanh Phung. Damit wurde sie ungeschlagen Siegerin der diesjährigen Vogtlandspiele und kann sich neben ihrem ersten Turniersieg auch über einen erklecklichen Wertzahlzuwachs freuen.

Claras Ergebnis

Endtabelle

Max und Omar bei ihrem ersten Turnier mit normaler Bedenkzeit

Max und Omar sind noch keine Vereinsmitglieder, wollen es nach diesem Turnier aber werden. Am Samstag musste Max noch viel Lehrgeld zahlen. Zwei Niederlagen und ein kampfloser Punkt standen am Ende auf dem Scoreboard. Erfolgreicher lief es für Omar, der zweimal gewinnen konnte und sich nur dem letztendlichen Sieger beugen musste. Verkehrte Welt dann am heutigen Sonntag, Omar musste über zwei Niederlagen quittieren, während Max mit guter Zeiteinteilung zwei Siege einfahren konnte.

Damit wird Max hervorragender Fünfter, während sich Omar etwas ärgern wird, dass es letztendlich nur zum neunten Platz reichte.

Ergebnis von Max, Ergebnis von Omar

Endtabelle

Trainer Burkhard Atze wird Zweiter bei seinem ersten Seniorenturnier

Am Sonntag spielten die Senioren ü50 im Schnellschach ihren Sieger der Vogtlandspiele aus. Burkhard Atze konnte glücklich mit drei Siegen aus fünf Runden und der besten Zweitwertung den zweiten Platz belegen.

Ergebnis von Burkhard

Endtabelle

v.l.n.r. Hermann Fenderl, Rolf Wieland, Ulrich Rehm, Burkhard Atze und Klaus Frenzel



Abstieg vermieden – ein Saisonrückblick

Am ersten Juni veröffentlichte der Landesspielleiter René Plötz die vorläufige Liste der Auf- und Absteiger (hier). Damit sind auch die letzten Sorgen beseitigt und wir spielen eine weitere Saison in der Bezirksliga. Wie eng es in dieser Staffel zuging zeigt sich schon alleine darin, dass wir gegen die beiden Absteiger drei Mannschaftspunkte abgegeben haben.



Ergebnisse des SV Markneukirchen in der Bezirksliga

  • Auswärts in Lengefeld gegen sechs Gegner nur ein 4:4. (Bericht)
  • Erster Sieg beim ersten Heimspiel gegen Blumenau 5:3. (Bericht)
  • Auswärts in Glauchau eine Nullnummer 3,5:4,5. (Bericht)
  • Daheim ein glücklicher Sieg über Aufbau Chemnitz 4,5:3,5 (Bericht)
  • Unentschieden in Wilkau-Haßlau 4:4 (Bericht fehlt – Aufruf wer möchte Mitautor werden)
  • Auswärtsklatsche gegen Stollberg 1,5:6,5 (Bericht fehlt – Aufruf wer möchte Mitautor werden)
  • Heimsieg gegen Neukirchen 6,5:1,5 (Sammelkurzbericht)
  • 3,5:4,5 Niederlage nach Protest von Annaberg (Bericht – geht noch von einem knappen Sieg aus)
  • Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Freiberg (Bericht)

Wie die Ergebnisse zeigen, war der Saisonverlauf eine echte Berg- und Talfahrt. Zum Glück gab es entgegen anderer Befürchtungen nur einen Absteiger in die sächsische Landesliga. Damit gibt es auch nur zwei Absteiger aus der Bezirksliga. Annaberg und Lengefeld werden durch Zwickaus II und Frankenberg ersetzt.

Einzelkritik

Toni Lutz erzielte am ersten Brett 2,5 Punkte aus acht Runden (plus einen kampflosen in Lengefeld) gegen stärkste Gegnerschaft. Er erreichte eine Performance von 1840, was einen leichten DWZ-Verlust bedeutet, da er seine Zahl inzwischen schon so stark gesteigert hat. Sicher hat er viele Erfahrungen gesammelt und wird auch im nächsten Jahr unser erstes Brett sein.

Steffen Pötzsch startete unglücklich mit 0 Punkten aus den ersten drei Runden. Danach war er wieder der gewohnte Rückhalt und schloss mit 3/9 und einer Performance von 1760.

Der unglaubliche Frank Weller scorte 4,5/7 (plus einen kampflosen in Lengefeld), was eine Performance von 1947 bedeutet. Seine dritte 1900er-Performance in Folge.

Claus-Peter Franke brachte mit 4,5/9 solide 50% aufs Scoreboard. Die Performance von 1763 lässt ihn etwas unzufrieden sein, aber er war ein sichere Bank im Oberhaus.

Burkhard Atze erreichte 4/9 bei einer Performance von 1733. Ein halber Punkt ging in Stollberg verloren, als das Remisgebot des Gegners abgelehnt werden musste. Mit sechs Remis der Remiskönig der Mannschaft.

Matthias Schubert konnte leider nur an sechs Spielen teilnehmen. Dort punktete er aber mit 4,5:1,5 ausgezeichnet, was eine Performance von 1945 bedeutete.

Reinhard Atze punktete viermal in neun Runden. Am Ende verlor er zweimal unglücklich (Handywecker, Zeit). Die Performance von 1633 sollte also nicht überbewertet werden.

Philipp Gütter erreichte 3/5 bei einer Performance von 1736, was ihn zu einem wichtigen Punktesammler machte.

Die Ersatzspieler Michael Straube (1,5/5), Thomas Kolbe (1,5/2) und Benno Klaus (0,5/1) waren zur Stelle wenn sie gebraucht wurden und lieferten wichtige Punkte zum Klassenerhalt.

Ausblick

Mit Zickau und Frankenberg steigen zwei starke Mannschaften auf, während von oben die Dritte der Plauener Könige absteigt, die sicher Aufstiegsfavorit Nr1 ist. Also heißt es auch in der kommenden Saison:

Mit aller Gewalt … Klassenerhalt!

Wahlspruch des 1.FC Union Berlin in der 1. Bundesliga




Grundschulturnier in Plauen – immer wieder ein Erlebnis

Sechs Schüler der Grundschule Markneukirchen (Erlbach) nahmen unter schachlicher Betreuung von AG-Leiter Frank Dreier am diesjährigen Grundschulturnier in Plauen teil. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Sieben Runden mussten gespielt werden und dabei starke Gegner aus den Vereinen in Plauen, Reichenbach und Treuen bespielt werden.

Alwin Ruderisch aus der vierten Klasse erreichte starke 3,5 Punkte und belegte den 10. Platz in seiner Jahrgangstufe. Nick Seidel und Fritz Hohmann erreichten bei den Drittklässlern sogar 4 Punkte und wurden unter 29 Teilnehmern Zehner und Dreizehnter, während Luis Bethke mit 3 Punkten Platz 17 belegte. Der größte Erfolg wurde bei den Zweitklässlern erreicht. Felix Schubert erreichte grandiose 5 Punkte und wurde Sechster von 34 Teilnehmern. Mit guten 3,5 Punkten wurde Rafael Spoler 19.

Freitags sind im Familienzentrum in Markneukirchen alle eingeladen ihr Schachspiel zu verbessern.




Schlussrunde verrückt – Altmeister holt Titel zurück

Zwei Mal in folge hatte Josef Biba die Markneukirchner Stadtmeisterschaft gewonnen. Dieses Jahr waren seine Chancen in der Schlussrunde minimal, deutete doch alles auf einen Sieg von Frank Weller hin, der gegen Michael Straube spielte. Doch die Schlussrunde brachte noch einiges durcheinander.

Frank Weller wurde in seiner Leib- und Mageneröffnung mit einer ihm unbekannten sehr scharfen Nebenvariante konfrontiert und stand von Anfang an mit dem Rücken zur Wand. Claus-Peter Franke geriet gegen Toni Lutz unter Druck, während Burkhard Atze seine Vorbereitung gegen Josef Biba aufs Brett brachte.

Als erstes einigten sich Heinz Zöphel und Steffen Pötzsch auf Remis, es folgte ein Sieg von Jochen Franz im Klingenthaler Duell mit Matthias Hiemisch. Die anderen Partien sollten länger dauern. Burkhard gelang es Josef zu einer ungewohnten Spielweise zu zwingen, geriet darüber aber in Zeitnot. Toni stellte seinen Vorteil durch einen falschen Springerzug wieder hin. Beide Partien endeten remis, währen sich in der Spitzenpaarung abzeichnete.

Michael gewann durch eine Kombination eine Qualität und einen Bauern und verdichtete seinen Vorteil Schritt für Schritt zum Sieg. Zwischendurch hatte Ute Sadewasser noch gegen Milan Hlousek gewonnen. In der Endtabelle konnte Claus-Peter durch sein Remis mit Frank gleichziehen, die bessere Wertung bescherte ihm den Meistertitel.

Endstand




Osterblitz ohne Rekord – trotzdem super

Es wurde wieder kalt im Vogtland, einige krankheitsbedingte Absagen wurden etwas durch Kurzentschlossene ausgeglichen. So nahmen letztendlich 56 Schachfreunde am diesjährigen Osterblitz teil. Gunter Sandner wurde unangefochten Sieger vor Tomas Lorenc und Sebastian Strätker.

Leider hat mich am Karfreitag dann die Krankheit erwischt, so dass ich heute nur kurz meiner Chronistenpflicht nachkomme. Unser lieber Freund Klaus Steffan hat wieder tolle Fotos auf seiner Seite veröffentlicht (Steffans Schachseiten). Frank Bicker vom VSC Plauen hat einen schönen Bericht auf ihrer Homepage geschrieben (Homepage VSC). Auch das Beitragsfoto hat er mir netterweise zur Verfügung gestellt.

Ergebnisse

Bedanken möchte ich mich bei allen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben:

  • Swen Fickelscherer und sein Team vom Alpenhof für die Bereitstellung des Turniersaals, die tolle Verköstigung und das Aufpeppen des Preisfonds
  • Café Seifert für die schon traditionelle Bereitstellung von Osterbroten und Kleinbackwaren
  • Der Firma Vocus Markneukirchen für die Bereitstellung von Preisen
  • Steffen Bork, der immer mindestens einen schönen Preis mitbringt
  • Matthias Pröschild der trotz langer Anreise aus Berlin beim Auf- und Abbau half und unerlässlich für die Ergebniseingabe war
  • Lennard Schauer, Ute Sadewasser (Preissponsor), Steffen Pötzsch (Preisakquise), Frank Weller (Materialtransport), Frank Dreier (Preisproduktion) und Reinhard Atze für die Hilfe beim Auf- und Abbau



Stadtmeisterschaft auf der Zielgeraden

Am vergangenen Donnerstag wurde im Markneukirchner Restaurant „Zum Paulusschößl“ die sechste Runde der Stadtmeisterschaft komplettiert. Josef Biba wahrte mit einem Sieg über Heinz Zöphel letzte theoretische Chancen auf die Titelverteidigung. Burkhard Atze nutzte einen Fehler von Toni Lutz aus um in Vorteil zu kommen. Als die Zeit sehr knapp wurde, nahm er lieber den Spatz in der Hand und willigte in die Punkteteilung ein. Damit sind beide aus dem Titelrennen raus, was die eigenen Chancen betrifft.

Toni spielt in der letzten Runde gegen Claus-Peter Franke, während Burkhard gegen Josef gefordert ist. Alle Rechenspiele werden allerdings zur Makulatur, wenn sich Frank Weller mit einem Sieg über Michael Straube zum neuen Stadtmeister krönt.

Ergebnisse Runde 6

Paarungen Runde 7

Tabelle