Simon Burian gewinnt rekordverdächtiges Weihnachtsblitz
Jedes Jahr am Donnerstag vor Weihnachten findet das Markneukirchner Weihnachtsblitz statt. Es gab keine Ausschreibung, nur mündliche Einladungen, trotzdem fanden 37 Schachfreunde den Weg nach Markneukirchen ins Restaurant am Paulusschlößl. Ohne Startgeld und damit auch ohne Preisgeld, aber mit der Aussicht auf einen Sachpreis vom Preibüfett, nutzten sie die Chance dem Weihnachtsstress zu entgehen und den Abend mit Schachfreunden zu verbringen.
Foto Frank Bicker: v.l.n.r. Timur Melestean (3.) Simon Burian (1.) Josef Biba (2.)
Nach 15 Runden siegte der top-gesetzte Simon Burian vor Josef Biba und Timur Melestean.
Steffen Bork (auch schon seid Jahren unterstützt Steffen uns bei der Preissuche)
Weller triumphiert beim Blitzschach im November
Halloween gerade überstanden, da sagte der Kalender Blitzturnier an. Sieben Schachfreunde trafen sich im Paulussschlößl um den Sieger zu ermitteln. Gespielt wurde doppelrundig im Rutschsystem, welches durch Nebenbedingungen etwas durcheinandergebracht wurde. Letztlich wurde ein verdienter Sieger ermittelt.
#
Name
1
2
3
4
5
6
7
Pkt.
Platz
1
Atze, Burkhard
x
2
1,5
1
1
2
2
10:2 (8,5)
2
2
Klaus, Benno
0
x
1
1
0
1,5
0,5
4:8 (4)
6
3
Sadewasser, Ute
0
0,5
x
2
0
0,5
1
4:8 (5)
5
4
Straube, Michael
1
1
0
x
0
0,5
1
3:9 (3,5)
7
5
Weller, Frank
1
2
2
2
x
2
2
11:1 (11)
1
6
Pötzsch, Steffen
0
0,5
1,5
1,5
0
x
1
5:7 (4,5)
3
7
Vogel, Karl-Heinz
0
1,5
1
1
0
1
x
5:7 (4,5)
3
Tabelle Novemberblitz
Nachwuchs sammelt in Dresden Erfahrung
Markneukirchen nimmt mit einer Mannschaft an der u20-Sachsenliga teil. Da außer uns nur zwei weitere Mannschaften aus Dresden gemeldet haben ist uns der dritte Platz schon sicher. Wegen der wenigen Teilnehmer spielt jeder gegen jeden im verkürzten Scheveninger System. Am vergangenen Samstag fuhren Reinhard Atze, Toni Lutz und unsere Reichenbacher Gastspieler Ben Härtl und Raul Brunen nach Dresden um gegen Dresden Leuben anzutreten.
Die erste Runde war recht deutlich. Leuben gewann mit den weißen Steinen mit 3,5 zu 0,5. Lediglich Toni konnte ein glückliches Remis erreichen. In der zweiten Runde, mit Weiß, verloren wir knapper mit 1,5:2,5. Bei drei Remis verlor nur Reinhard. Raul und Toni werden sich ärgern, dass sie ihre Gewinnstellungen nicht zum Sieg geführt haben.
Am 18.11. spielen nun die Dresdener Mannschaften untereinander, bevor am 13.01. Dresden Striesen nach Markneukirchen kommt.
Mit einem Sieg gegen Burkhard Atze eroberte Titelverteidiger Joseph Biba die Spitze der Stadtmeisterschaft Markneukirchen. Zu ihm gesellen sich Jörg Wulff aus Greiz, der Petr Pesek aus Klingenthal bezwingen konnte, und Frank Weller, der gegen Ute Sadewasser siegreich blieb.
Zur Spitze können noch Heinz Zöphel oder Milan Hlousek aufschließen, wenn ihre Nachhoöepartie einen Sieger findet. Erfreulich ist auch der erste Sieg von Toni Lutz, der mit einer sehenswerten Kombination den ehemaligen Stadtmeister Peter Wegner bezwingen konnte.
Tabelle nach 3 Runden bei Chess-Results können sowohl die Paarungen als aus die Ergebnisse nachgesehen werden.
Stadtmeitsterschaft startet mit 19 Teilnehmern
Am Donnerstag fanden sich 18 Schachfreunde im Restaurant „Am Paulusschlöß’l“ ein, um an der Markneukirchner Stadtmeisterschaft teilzunehmen. Die weiteste Anreise nahm Jörg Wulff von den Schachfreunden Greiz auf sich, jüngster Teilnehmer ist der erst zehnjährige Toni Lutz aus Markneukirchen und ältester Teilnehmer ist Nestor Heinz Zöphel aus Adorf.
Vor dem Start der Partien wurde der Sieger der letzten Stadtmeisterschaft Josef Biba und der Sieger der vergangenen Vereinsmeisterschaft Claus-Peter Franke von Ute Sadewasser mit kleinen Präsenten geehrt. Dann konnte die Runde beginnen.
Die erste entschiedene Partie dauerte nur elf Züge, bevor der Favorit den Sack zu machte. Am längsten musste Claus-Peter Franke für seinen Sieg arbeiten. In der ersten Runde gab es durchgängig Favoritensiege, kein Underdog konnte die Überraschung schaffen. Die Ergebnisse und die Auslosung findet ihr bei Chess-Results.
Die nächste Runde startet pünktlich am 26.10.2023 um 18:30 Uhr.
Stadtmeisterschaft Markneukirchen 2023/2024
Auch in dieser Saison richtet der SV Markneukirchen wieder eine Stadtmeisterschaft für aktive und nichtaktive Schachspieler aus. Spieltag ist, beginnend vom 28.9.23, jeweils der letzte Donnerstag im Monat. Im Dezember findet keine Runde statt und im März ist es der vorletzte Donnerstag, da am letzten Donnerstag unser Osterblitzturnier stattfindet.
Alle Jahre wieder treffen wir uns am Donnerstag vor Schulbeginn um zum Saisonstart den Terminkalender zu beschließen, die Aufstellungen der ersten und zweiten Mannschaft festzulegen und den Finanzbericht anzuhören.
Angeführt von Toni Lutz spielten sechs weitere Schülerinnen und Schüler der Grundschule Markneukirchen am vergangenen Samstag in der Karl-Marx-Schule in Plauen beim Grundschulturnier um den Pokal des Landrats.
Foto: VSC Plauen – Landrat Tobias Henning eröffnet das Turnier
Da einige Teilnehmer erst sehr spät kamen, konnte Landrat Tobias Henning das Turnier erst mit Verspätung starten. 110 Kinder spielten in der Turnhalle der Karl-Marx-Schule um eine möglichst gute Platzierung in ihrer Altersklasse und um Punkte für die Schulwertung. Die Markneukirchner Schüler wurden von AG-Leiter Frank Dreier und Burkhard Atze unterstützt. Reinhard Atze betreute alle Zweitklässler als Schiedsrichter.
Toni konnte seine haushohe Favoritenstellung mit sieben Siegen bestätigen. Damit gewann er sicher die Gruppe der 4. Klasse und legte den Grundstein für den Erfolg der Mannschaft. Aber auch Fynn Neumann erreichte mit 4,5 von 7 Punkten ein sehr gutes Ergebnis auf Platz 9 von 35 Teilnehmern. Komplettiert wurde der Erfolg durch Lio Wunderlich 3/7, 23. und Erik Scheffler 2,5/7, 28.
Foto Alina Lutz: Strahlender Sieger Toni Lutz
Aber auch in den kleineren Altersklassen war Markneukirchen vertreten. Für die dritte Klasse spielte Levi Zimmer und erreichte 2,5/7 und wurde 23. von 31.
Erfolgreich war auch die Teilnahme von Avelyn Hoffmann und Elli Wolfram die in der Mädchenwertung der 2. Klasse Silber und Bronze holten.
Foto Frank Bicker VSC Plauen: Die Sieger der 2. Klasse
In der Mannschaftswertung sprang für Markneukirchen erstmals ein Medaillenrang heraus. Punktgleich mit der Grundschule Elsterberglandeten die Die besten vier Markneukirchner landeten auf dem Bronzerang. Nach Ende des Turniers stellte sich heraus, das Markneukirchen doch den alleinigen dritten Rang erobert hat.
Foto Alina Lutz: Markneukirchner Mannschaft mit Pokal
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das gemeinsame Vertilgen der, vom SV Markneukirchen gesponserten, Pizza. Allen hat es hoffentlich gefallen und die Zweit- und Drittklässler können im nächsten Jahr wieder angreifen, wenn es heißt, den Pokal zu verteidigen.
Die letzte Partie entschied über den Stadtmeistertitel. Da war Dramatik pur angesagt, doch der Reihe nach. Zwei Partien der siebten Runde wurden vorgespielt. Die Paarungen Sadewasser – Pötzsch und Weller – Schubert endeten jeweils Remis. Das eröffnete sowohl Claus-Peter Franke als auch Josef Biba die Chance auf den Meistertitel.
Josef riskierte mit Schwarz und konnte eine Qualität gewinnen. Allerdings verfügte Claus-Peter über einen starken Freibauern, der von seinen Figuren gut unterstützt wurde. Durch eine Unachtsamkeit, ging dann aber noch ein Bauer verloren und Claus-Peter streckte die Waffen. Damit waren Josef und Steffen Pötzsch punktgleich und die Wertungslotterie musste entscheiden.
Vorher hatten sich schon die Partien Wegner – Vogel -:+, Atze, B. – Atze, R. 0,5:0,5 entschieden. Peter Wegner hatte einen beruflichen Termin, der sich leider nicht verschieben ließ, während bei Atzes der Familienfrieden gewahrt wurde. Rolf Steinhaus konnte gegen Matthias Hiemisch gewinnen. Somit blieb kein Spieler ohne Punktgewinn. Am längsten spielten Milan Hlousek gegen Heinz Zöphel und Michael Straube gegen Jochen Franz.
Vor dem Ende der beiden Partien hatte Steffen einen halben Wertungspunkt Vorsrpung auf Josef. Der Sieg von Altmeister Heinz Zöphel änderte nichts an dieser Konstellation. So musste die letzte Partie des Turniers die Entscheidung bringen. Zelebriert wurde ein Doppelturmendspiel, bei dem Jochen einen Bauern mehr hatte und schon wie der sichere Sieger aussah, als er plötzlich einen Turm einstellte. Micheal lebte zu der Zeit schon nur noch vom Bonus und es wahr nicht leicht zu sehen, wie die verbundenen Bauern aufzuhalten waren, wenn es denn überhaupt ging. Micheal fasse einen falschen Plan und die Bauern stetzten sich durch. Jochen Franz machte damit seinen Vereinskameraden Josef Biba zum Stadtmeister.
Spannend ist die diesjährige Stadtmeisterschaft. Nach sechs Runden führt Steffen Pötzsch, der, je nach Ausgang der Hängepartie, noch von Claus-Peter Franke und Heinz Zöphel eingeholt oder von einem überholt werden kann.