Toni Lutz wird mit Aue Sachsenmannschaftsmeister u14

In der letzten Saison waren viele Schachfreunde irritiert. Toni Lutz spielt bei Nickelhütte Aue? Ja aber nur in der u14-Mannschaft. Als Gastspieler spielte er weiterhin bei uns in Markneukirchen das erste Brett. Vor zwei Wochen hat sich diese Rochade ausgezahlt. Toni gewann mit der seinen Mannschaftskameraden Erik Dotschuweit, Julius Finck und Lene Marie Lange den Sachsenmeistertitel.



Der Weg begann bei der Bezirksmannschaftsmeisterschaft in Chemnitz. Toni konnte mit einem 100%-Ergebnis glänzen, allerdings war die Konkurrenz an Brett 1 schwächer als erwartet. Die Mannschaft erreichte überraschend nur den zweiten Platz, da ein Spieler während des Turniers krankheitsbedingt ausfiel und nicht ersetzt werden konnte.

Ergebnis Bezirksmeisterschaft

Damit war die Mannschaft für die Vorrunde zur Sachsenmannschaftsmeisterschaft in Leipzig qualifiziert. Hier trat die Mannschaft aus Görlitz nicht an. Aue setzte sich mit zwei Siegen über die beiden Leipziger Mannschaften durch und nahm somit schon einen Sieg mit in die Endrunde.

Ergebnis Vorrunde

In der Endrunde musste Aue sich dreier Dresdener Mannschaften erwehren. Da diese nicht in bester Formation aufliefen, gelang der Clou und Aue holte den Sachsenmeistertitel und darf zwischen Weihnachten und Silvester um den Deutschen Meistertitel kämpfen.

Ergebnis Endrunde

Toni war ein sicheres erstes Brett und verlor auf dem Weg zum Meistertitel nicht eine einzige Partie.

Tonis Scoreboard

Bericht auf der Seite vom ESV Nickelhütte Aue

Bericht beim Jugendschachbund Sachsen

Foto: Nora Eger (Jugendschach Sachsen) v.l.n.r. Toni Lutz, Erik Dotschuweit, Julius Fink und Lene Marie Lange

Drücken wir der Mannschaft die Daumen, dass sie bei der Deutschen Meisterschaft ein gutes Wort mitreden kann.




Toni Lutz rockt das Clara-Wieck-Open in Zwickau

Toni Lutz nahm an diesem Wochenende am 2. Clara-Wieck-Open in Zwickau teil. Nachdem im letzten Jahr nur nach DWZ ausgewertet wurde, stand in diesem Jahr auch eine Elo-Wertung auf dem Programm. Toni war an Platz 28 von 75 Teilnehmern gesetzt. Vor ihm sind einige auch bei uns bekannte Schachfreude in der Startliste Bernd Hiemer (Zwickauer SC vormals Waldkirchen und Wilkau), Frank Birkner (Zwickauer SC), die Anne Czäczine mit ihren Töchtern Paula und Laura (CSC Aufbau), die dieses Jahr Erfahrungen in der Frauenbundesliga sammeln konnten, Frank Spitzbarth (Wilkau), Oliver Seidel (Reichenbach), Jens Horn (Chrimmitschau), der beim Osterblitz so groß aufgetrumpft hat und Andre Manthey (Waldkirchen).

Turnierverlauf

In der ersten Runde bekam Toni einen Reichenbacher Nachwuchsspieler zugelost. Mutig entschied der sich, eine Figur gegen drei Bauern zu geben. Aber Toni zeigt ihm, dass seine aktiven Figuren im Mittelspiel mehr wert waren. In der zweiten Runde wurde Toni gegen den Vorjahressieger gelost. Der zeigte ihm, unter anderen mit zwei brillanten Zügen, dass im Training noch etwas zu tun ist. Nach einem Sieg gegen ein Wilkauer Talent musste Toni in der vierten Runde gegen Frank Birkner antreten. Frank ist uns noch bekannt aus alten Bezirksligazeiten, er spielte lange Jahre bei Planitz und später beim Zwickauer SC das erste Brett. Toni konnte mit Schwarz eine bequeme Stellung erreichen, so dass Frank lieber eine Stellungswiederholung herbeiführte und das Remis forcierte.

Damit war Toni ungefähr bei seiner Erwartung angekommen. Die letzte Runde musste nun entscheiden, ob das Turnier ein Erfolg wird oder nicht. Mit Laura Czäczine trat er gegen die diesjährige Sachsenmeisterin u18 an, die schon Erfahrungen in der Frauenbundesliga sammeln konnte und sowohl in DWZ und ELO die 1900er-Marke geknackt hat. Es wurde eine tolle Partie. 19 Züge lang wurde Theorie gebolzt, da gibt es noch Vorgängerpartien, bei denen beide Gegner über 2600 ELO haben. Mit 22. .. a5 verließ Laura den Pfad der Tugend und Toni gewann mit sehenswertem Spiel. Vielleich hat am Ende die Zeitnot etwas mitgeholfen.

Mit 3,5 Punkten gelegt Toni den 13. Platz und wird sowohl in Elo (Prognose +28) als auch in DWZ (Prognose +36) einige Punkte zulegen. Toni hat mir drei Bilder zur Verfügung gestellt, die ich hier gerne teile. Gespielt wurde übrigens im Schloss Planitz.

Erwähnenswert ist vielleicht, dass die ersten vier der Setzliste auch genau in dieser Reihenfolge einkamen.

Rangliste beim chessmanager

Endstand bei chess-results




Toni Lutz wird Vierter bei der Sachsenmeisterschaft und Clara sehr gute Neunte

Heute ging in Sebnitz die Sachsenmeisterschaft zu ende. Toni Lutz erreichte mit dem vierten Platz sein bisher bestes Resultat und wird doch nicht zu frieden sein. Clara spielte ihre erste Sachsenmeisterschaft und erreichte stabile 3,5 Punkte aus 7 Runden und darf mit dem neunten Platz sehr zufrieden sein.

Claras erste Sachsenmeisterschaft

Clara – Bild von der Bezirksmeisterschaft

Clara spielt erst seit diesem Schuljahr ernsthaft Schach. Ihre Qualifikation für die Beszirksmeisterschaft war überraschend, dass es dann sogar zur Sachsenmeisterschaft gehen sollte, war einfach überragend…

In der ersten Runde musste sie gleich gegen eine Top-Favoritin antreten. Meryem Naz Öksüz aus Plauen war als Gegnerin noch zu schwer. Nach einem Sieg gegen Emma Becker aus der Oberlausitz musste sie gegen die Nummer Eins der Setzliste antreten. Eine gute Eröffnungsvorbereitung brachte eine vorteilhafte Stellung, leider fehlte die Erfahrung um diesen Vorsprung zu halten. In der vierten Runde, vor dem freien Nachmittag, spielte Clara Remis. Sie wurde in der Eröffnung vom Königsgambit überrascht und erhielt eine sehr vorteilhafte Stellung. Offenbar wussten beide nicht, wie es weitergehen sollte, denn sie einigten sich auf Remis.

In der fünften Runde folgte eine schneller Sieg, der Clara auf 50% hievte. Die Gegnerin in der sechsten Runde war dann nichts für schwache Nerven. Eigentlich sah sie schon wie die sichere Verliererin aus. Aber Alisha Ali aus Plauen ließ noch einmal Luft heran und so konnte Clara ihre Gegnerin doch noch mattsetzen.

Die siebte Runde bescherte ihr Mila Richter aus Leipzig zur Gegnerin, die lange Zeit geführt hatte und nun durch eine Niederlage etwas zurückgefallen war. Wir, Clara und Trainer Burkhard Atze, entschieden uns für eine Eröffnungsüberraschung. Die Überraschung stach und hätte die bessere Stellung ergeben, aber die größere Erfahrung entschied dann schnell für die Messestädterin, die durch diesen Sieg den Sachsenmeistertitel sicher stellte.

Fazit: 50% bei der ersten Sachsenmeisterschaft sind großartig, mögen noch viele weitere gute Turniere folgen.

Tabelle

Tonis beste Sachsenmeisterschaft

Toni – bei der Bezirksmeisterschaft

Für Toni war es bereits die vierte Sachsenmeisterschaft. 2023 wurde er mit 4/7 Achter, 2024 wieder Achter mit 3,5/7 und letztes Jahr Zwölfter mit 2,5/7. Die erste Hälfte ging bescheiden los. Da nach Elo und nicht nach DWZ gesetzt wurde, war Toni anstatt Nummer Drei nur die Nummer Sechs der Setzliste. So musste er nach seinem Auftaktsieg gleich gegen die Nummer Eins Yehor Marynychenko aus Dresden antreten. In einem Duell auf Augenhöhe forderte er dem über 400 Punkte (nach ELO) stärkeren Gegner alles ab und verlor erst nach 67 Zügen im Endspiel. Bis zum 57. Zug war die Stellung noch ausgeglichen.

Die Partie hatte beide Spieler so erschöpft, dass sie in der Nachmittagsrunde ohne große Gegenwehr verloren. Toni erreichte gegen Eric Thoms (Dresden) zwar eine Superstellung, konnte aber nicht mehr richtig rechnen und verlor.

Die vierte Runde gab den nächsten kleinen Dämpfer. Gegen Bela Wisniewski (Dresden) reichte es mit Schwarz „nur“ zum Remis. Mit 1,5/4 ging es somit in den freien Nachmittag. Danach spielte Toni groß auf nacheinander besiegte er Julian Naumann (Dresden), Ezra Huang (Leipzig) und Erik Dotschuweit (Aue). Damit ist er mit 4,5/7 punktgleich mit dem Dritten Joshua Li (Chemnitz) auf dem undankbaren vierten Platz.

Mit etwas mehr Glück wäre sogar der ganz große Wurf drin gewesen. Schach ist eben doch ein Glücksspiel.

Tabelle




4. Titel für Toni, auch Clara fährt nach Sebnitz

Vom 7. Februar bis 10. Februar fanden in der Jugendherberge „Am Greifenbachstauweiher“ Hormersdorf, warum alle Welt Geyer sagt ist mir ein Rätsel, die diesjährigen Bezirksmeisterschaften statt. Der SV Markneukirchen nahm mit Toni Lutz (startet dieses Jahr für Aue), Clara Fleck und Lennard Schauer teil.



Für Clara und Lennard war es jeweils die erste Teilnahme bei der Bezirksmeisterschaft und sie schlugen sich wacker. Clara war aufgrund ihrer Einstiegs-DWZ sogar auf den Startrang 3 gesetzt. In ihrer Altersklasse wurde ein Rundenturnier mit sieben Teilnehmerinnen gespielt. In der ersten Runde war Clara spielfrei, dann verlor sie die nächsten beiden Partien. Aber jetzt drehte Clara auf. Sie gewann die nächsten drei Partien um in der letzten Runde sogar um die Silbermedaille zu kämpfen. Letztendlich erreichte sie einen guten vierten Platz und die Qualifikation für die Sachsenmeisterschaft in Sebnitz.

Lennard hatte sein Highlight gleich in der ersten Partie. Gegen die Nummer 2 der Setzliste gelang ihm ein blitzsauberes Remis. Es folgten noch zwei Siege gegen schwächere Gegner und ein kamploser Punkt, was ihn auf die angestrebten 50% hievte. In einer spannenden Letzrundenpartie kämpfte er noch um eine bessere Platzierung, leider vergeblich. Er zeigte reiferes Schach und nutzte seine Bedenkzeit auch viel besser aus.

Es fühlte sich falsch an als ich Toni zur Siegerehrung nach vorne rief und den Verein ESV Nickelhütte Aue vorlesen musste. Aber natürlich trainiert Toni bei uns und spielt das erste Brett in unserer ersten Mannschaft. Mit 6,5 Punkten aus 7 Runden gewann Toni ungefährdet seine Altersklasse. Damit ist er zum vierten mal in Folge Bezirksmeister. In Abwesenheit seiner stärksten Konkurrenten in der Altersklasse gab er nur ein Remis gegen seinen Mannschaftskameraden aus der Auer U14-Mannschaft ab.

Toni gewann DWZ-Punkte dazu, während Clara und Lennard etwas verloren. Aber alle haben viele Erfahrungen und schöne Eindrücke gesammelt.




In Potsdam zum Jahresbeginn Schach spielen

Schon zum dritten Mal fuhren Toni Lutz und Burkhard Atze Anfang des Jahres nach Potsdam um am dortigen Turnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft teilzunehmen. Das Kongresshotel bot Platz für über 700 Schachspieler, die in sieben Gruppen und fünf Runden die Qualifikanten zum Finale in Dresden ausspielten. Alle Fotos aus diesem Beitrag mit freundlicher Genehmigung von Ingrid Schulz vom DSAM-Team. (flickr-Galerie der DSAM)

Toni und Burkhard reisten beide am 01.01.2026 an und nahmen am Vorabend des Turniers am Blitzturnier teil. Toni erreichte fünf Punkte und Burkhard vier aus sieben Runden (Ergebnisse), ein Recht erfolgreicher Start ins Turnierwochenende. Im Turnier sollte es bei beiden dann recht unterschiedlich laufen.

Toni verpasst die Qualifikation für das Finale nur knapp

Toni spielte ein starkes Turnier und verlor nur gegen den an Nummer 1 gesetzten Spieler in der dritten Runde eine Partie. Dem gegenüber stehen drei starke Siege. In der fünften Runde nahm das Drama in einer Rollercoaster-Partie seinen Lauf. In der Eröffnung gewann Toni zwei Bauern, nach dem ersten Bauerngewinn stand er sicher besser, der zweite Bauer war wohl eher ein Danaergeschenk. In der Folge stand Toni am Abgrund, der elektronische Rechenknecht zeigte in der Analyse, dass sein Gegner ihn forciert hätte Matt setzen können. Aber Toni konnte den gefährlichen Freibauern erobern und stand nun selbst mit Mehrqualität gewinnen. Lieder fand er den Gewinnweg nicht. Es war die letzte Partie im großen Turniersaal, die beendet wurde.

Mit 3,5/5 erreichte Toni einen hervorragenden 16. Platz unter 122 Teilnehmern, hätte er die letzte Partie gewonnen, dann wäre die Finalqualifikation möglich gewesen. Toni gewinnt 38 DWZ-Punkte dazu und aucht der ELO-Zuwachs wird beträchtlich sein.

Ein gebrauchtes Turnier für Burkhard

In der ersten Runde nutzte Burkhard die volle Bedenkzeit aus. Lange Zeit der Partie stand er mit dem Rücken zur Wand und sicher auf Verlust. Aber er verteidigte sich zäh und konnte am Ende den gewinnverheißenden Freibauern erobern. Nun zeigt der Computer sogar Vorteil für Burkhard an. Aber mit nur noch 1min 10s auf der Uhr wollte er nichts mehr riskieren und bot remis.

Vielleicht hatte er damit das Turnier gejinxt. In der zweiten Runde stellte er die Partie mit einer fragwürdigen Entscheidung ein, die sein Gegner mustergültig ausnutzte. Mit 0,5/2 folgte nun der Sechste der Setzliste. Burkhard erhielt die Qualität für zwei Bauern, aber verlor im weiteren Partieverlauf die Kontrolla und dann die Partie. Zwei Remis zum Abschluss waren mehr oder weniger unspektakulär. Burkhard verlor 25 DWZ-Punkte, und landete auf dem 102. Platz.

Endtabelle mit Links zu allen Runden




Stadtmeisterschaft endlich ausgelost

Am kommenden Donnerstag findet die dritte Runde der Stadtmeisterschaft statt. Nachdem die Nachholpartien Zöphel-Schubert und Pötzsch-Weller beide Remis ausgingen wurde nun ausgelost

Toni Lutz verlor das Spitzenspiel gegen Josef Biba und Burkhard Atze erreichte ein Unentschieden gegen Claus-Peter Franke. Die Überraschung der Runde war sicher der Sieg des jungen Klingenthalers Sebastian Frank gegen Routinier Frank Dreier.

Ergebnisse | Paarungen | Tabelle




Toni Lutz gewinnt Jugendpreis in Reichenbach

Am vergangenen Wochenende fand in Reichenbach das 3. Reichenbacher Einladungsturnier statt. Aus unserem Verein nahm Toni Lutz an diesem Turnier teil, Burkhard Atze war der Hauptschiedsrichter. Für Toni war es bereits die dritte Teilnahme am Turnier. Gerade die erste Teilnahme ist nicht unbedingt eine freudige Erinnerung, musste er vor zwei Jahren doch noch viel Lehrgeld zahlen.

Toni in der ersten Partie

In der ersten Runde musste er gegen den Sieger der ersten Auflage Daniel Zähringer vom SK König Plauen antreten. Daniel hatte Weiß und überraschte in der Eröffnung mit einer, Toni nicht bekannten, Nebenvariante und konnte relativ problemlos den Sieg einfahren. Danach folge ein Sieg gegen Richard Ruppe aus Wilkau Haßlau. Wieder mit Schwarz musste Toni gegen IM Ferenc Langheinrich antreten. Optisch stand er sehr gedrückt und man dachte irgendwann wird seine Stellung zusammenbrechen. Aber die Partie dauerte länger und länger, Toni hielt alles zusammen, bis er doch den entscheidenden Fehler machte. Nun bekamm der den wertzahllosen Alberto Rodriguez Vazquez aus Hof vorgesetzt. Dieser spielte ein super Turnier und wird mit einer DWZ von knapp 1700 einsteigen. Auch diese Partie konnte Toni gewinnen.

IM Ferenc Langheinrich

In der Schlussrunde bekam Toni noch einmal Weiß. Bastian Röder aus Zeulenroda blitzte die Eröffnung herunter und Toni ließ sich zum Mitblitzen verleiten. Schließlich kam es zu einem Damenendspiel mit verkeilten Bauernketten, in dem Toni alle Versuche des Thüringers abwehren konnte – Remis.

Toni in der letzten Runde

Damit wird Toni sowohl in der DWZ als auch in der ELO die nächste Hundertergrenze überwinden können. Ein schönes Zubrot war der Preis für den besten u14-Spieler im Turnier. Wir freuen uns auf eine gute Saison von ihm an unserem ersten Brett.

Jan-Niklas Phenn, Toni Lutz und Colette Phenn

Tonis Ergebnis

Endstand




Toni erreicht gegen Elisabeth Pähtz ein Remis

Am Sonntag fand in Chemnitz, organisiert vom CSC 95 Aufbau und unterstützt von der Laskergesellschaft, in der Eventlocation Krafverkehr eine Simultanvorstellung von GM Elisabeth Pähtz statt. Elli wie sie von der deutschen Schachszene liebevoll genannt wird spielte an 30 Brettern. Lediglich 11 Remis gab sie ab, eines gegen Toni.

Nicht das erste Treffen mit Elli

Toni bei der Großmeisteranalyse

Anfang letzten Jahres spielte Toni bei der DSAM in Potsdam mit und analysierte eine seiner Partien mit Elisabeth Pähts. Ob sich die Großmeisterin daran erinnern kann? Toni ist es sicher in guter Erinnerung geblieben.

Die Veranstaltung

Die Fotos wurden mir freundlicherweise von der Familie Lutz zur Verfügung gestellt.

Tonis Partie




Toni Lutz sensationell Vierter in Freiberg

Am Samstag fand in Freiberg ein sehr gut besetztes Schnellschachturnier statt. Aus unserem Verein waren Burkhard Atze las Hauptschiedsrichter und Toni Lutz als Spieler dabei. Toni fuhr gemeinsam mit seinem Trainer Roland Pfretzschner (SK König Plauen) zum Turnier, da Burkhard aus organisatorischen Gründen schon am Freitag anreiste.

Als wir im März in Freiberg spielten (Bericht), war ich schon fasziniert von diesem Ort und dachte, dass ich in der Festhalle sehr gerne ein Schachturnier sehen würde. Kurz darauf kam über den Schiedsrichterkanal die Anfrage für einen Schiedsrichter in Freiberg. Ich griff sofort zu.

48 Schachfreunde fanden den Weg nach Freiberg. In der Startrangliste finden wir drei Titelträger, sieben Spieler mit einer ELO-Zahl über 2000 und sieben weitere mit über 1900. Toni war in diesem Klassefeld auf Rang 21 gesetzt.

Vor dem Mittag wurden drei Runden gespielt. Mit etwas Glück stand Toni bei 100%, genau wie sein Trainer Roland. Bei bestem Wetter wurde das Mittagessen im Biergarten eingenommen. Danach kam es zum Aufeinandertreffen von Meister und Schüler. Es wurde hart gefightet und in der Schlusssterllung stand Toni vielleicht etwas besser. Da er aber viel weniger Zeit hatte, bot er Remis, was angenommen wurde. Auch in der fünften Runde erreichte Toni mit den schwarzen Steinen problemlos Remis gegen die Nummer zwei der Setzliste.

Die sechste Runde verlief für Toni sehr dramatisch. In einem Zeitnotduell, warf er einen Bauern um und stellte ihn versehentlich auf ein falsches Feld. Der Gegner, der nicht bei der Stellungskorrektur half, reklamierte und bekam so eine Minute dazu. Auch mit der Bonusminute gelang es ihm nicht, nenenswerte Fortschritte zu machen. Aber dann überschritt Toni leider die Zeit. In der letzten Runde gelang Toni noch ein Sieg und er landete bei fantastischen fünf Punkten aus sieben Runden, was einer ELO-Performance von 2145 entspricht (Tonis Scoresheet). Damit belegte er den vierten Platz und gewann den Jugendpreis als bester Spieler unter 18 Jahren.

Sieger wurde der topgesetzte, vereinslose FM Nico Müller vor Felix Bräuer (SG Blumenau) und Christian Pössel (ESV Nickelhütte Aue), den Toni in der zweiten Runde glücklich schlagen konnte. Den Organisatoren rund um Uwe Selle und dem TV Freiberg 1844 ist ein wunderschönes Turnier mit Live-Übertragung bei Youtube gelungen.




Ein Turnier zum Vergessen

„…, verloren, vergessen, verzeih’n…“

Schlagerpoet Wolle Petry

Manchmal läuft es einfach nicht. Dieses mal hat Toni Lutz ein gebrauchtes Turnier erwischt. In der ersten Runde musste er gleich gegen die u12-Meister des Vorjahres antreten. Diesem lieferte er einen großen Kampf, verlor dann aber im Endspiel. In der zweiten Runde gewann er gegen den Letzten der Setzliste. Soweit so normal und erwartbar.



Toni konzentriert

In der dritten Runde wurde er gegen einen Spieler aus unserem Bezirk gepaart, gegen den er in der BEM noch gewonnen hatte. Unnötigerweise war Toni sehr nervös, spielte die Partie gehemmt und verlor. Auch die nächste Partie ging verloren, allerdings spielter er hier gegen einen starken Gegner munter mit. So ging es in den freien Nachmittag.

KiEZ Sebnitz ist traditionell der Austragungsort der SEM

In der fünften Runde war er klarer Favorit in der Partie. Er erarbeitete sich auch eine klare Gewinnstellung, die er leider in Zeitnot einzügig einstellte. Danach spielte er gegen den zweiten Spieler aus unserem Bezirk. In einer guten Partie konnte er ihn bezwingen. Aber in der letzten Runde folgte wieder ein Rückschlag. In einer guten Partie überspielte er seinen Gegner, erkannte nicht, dass er eine Gewinnstellung hatte und bot Remis, was nur zu gerne akzeptiert wurde.

Der Spielsaal der Großen – Wer fident Toni

Mit 2,5 Punkten aus 7 Runden wird Toni nicht zufrieden sein. Aber ich bin sicher, dass er seine richtigen Schlüsse daraus zieht und gestärkt aus diesem Tunier hervorgeht.

Ergebnis von Toni

Tabelle