Stehaufkönig

Abstieg vermieden – ein Saisonrückblick

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Am ersten Juni veröffentlichte der Landesspielleiter René Plötz die vorläufige Liste der Auf- und Absteiger (hier). Damit sind auch die letzten Sorgen beseitigt und wir spielen eine weitere Saison in der Bezirksliga. Wie eng es in dieser Staffel zuging zeigt sich schon alleine darin, dass wir gegen die beiden Absteiger drei Mannschaftspunkte abgegeben haben.

Ergebnisse des SV Markneukirchen in der Bezirksliga

  • Auswärts in Lengefeld gegen sechs Gegner nur ein 4:4. (Bericht)
  • Erster Sieg beim ersten Heimspiel gegen Blumenau 5:3. (Bericht)
  • Auswärts in Glauchau eine Nullnummer 3,5:4,5. (Bericht)
  • Daheim ein glücklicher Sieg über Aufbau Chemnitz 4,5:3,5 (Bericht)
  • Unentschieden in Wilkau-Haßlau 4:4 (Bericht fehlt – Aufruf wer möchte Mitautor werden)
  • Auswärtsklatsche gegen Stollberg 1,5:6,5 (Bericht fehlt – Aufruf wer möchte Mitautor werden)
  • Heimsieg gegen Neukirchen 6,5:1,5 (Sammelkurzbericht)
  • 3,5:4,5 Niederlage nach Protest von Annaberg (Bericht – geht noch von einem knappen Sieg aus)
  • Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Freiberg (Bericht)

Wie die Ergebnisse zeigen, war der Saisonverlauf eine echte Berg- und Talfahrt. Zum Glück gab es entgegen anderer Befürchtungen nur einen Absteiger in die sächsische Landesliga. Damit gibt es auch nur zwei Absteiger aus der Bezirksliga. Annaberg und Lengefeld werden durch Zwickaus II und Frankenberg ersetzt.

Einzelkritik

Toni Lutz erzielte am ersten Brett 2,5 Punkte aus acht Runden (plus einen kampflosen in Lengefeld) gegen stärkste Gegnerschaft. Er erreichte eine Performance von 1840, was einen leichten DWZ-Verlust bedeutet, da er seine Zahl inzwischen schon so stark gesteigert hat. Sicher hat er viele Erfahrungen gesammelt und wird auch im nächsten Jahr unser erstes Brett sein.

Steffen Pötzsch startete unglücklich mit 0 Punkten aus den ersten drei Runden. Danach war er wieder der gewohnte Rückhalt und schloss mit 3/9 und einer Performance von 1760.

Der unglaubliche Frank Weller scorte 4,5/7 (plus einen kampflosen in Lengefeld), was eine Performance von 1947 bedeutet. Seine dritte 1900er-Performance in Folge.

Claus-Peter Franke brachte mit 4,5/9 solide 50% aufs Scoreboard. Die Performance von 1763 lässt ihn etwas unzufrieden sein, aber er war ein sichere Bank im Oberhaus.

Burkhard Atze erreichte 4/9 bei einer Performance von 1733. Ein halber Punkt ging in Stollberg verloren, als das Remisgebot des Gegners abgelehnt werden musste. Mit sechs Remis der Remiskönig der Mannschaft.

Matthias Schubert konnte leider nur an sechs Spielen teilnehmen. Dort punktete er aber mit 4,5:1,5 ausgezeichnet, was eine Performance von 1945 bedeutete.

Reinhard Atze punktete viermal in neun Runden. Am Ende verlor er zweimal unglücklich (Handywecker, Zeit). Die Performance von 1633 sollte also nicht überbewertet werden.

Philipp Gütter erreichte 3/5 bei einer Performance von 1736, was ihn zu einem wichtigen Punktesammler machte.

Die Ersatzspieler Michael Straube (1,5/5), Thomas Kolbe (1,5/2) und Benno Klaus (0,5/1) waren zur Stelle wenn sie gebraucht wurden und lieferten wichtige Punkte zum Klassenerhalt.

Ausblick

Mit Zickau und Frankenberg steigen zwei starke Mannschaften auf, während von oben die Dritte der Plauener Könige absteigt, die sicher Aufstiegsfavorit Nr1 ist. Also heißt es auch in der kommenden Saison:

Mit aller Gewalt … Klassenerhalt!

Wahlspruch des 1.FC Union Berlin in der 1. Bundesliga

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