Die Geschichte des Problemschachs ist lang. So passiert es oft, dass ein Problemkomponist feststellen muss, dass eine eigene Schöpfung gar nicht einzigartig ist. An einem Beispiel soll das in diesem Beitrag verdeutlicht werden. Zuvor wollen wir uns aber um die Lösungen aus der letzten Aufgabe kümmern.
Symmetrie
Neue Aufgabe und das Problem der Vorläufer
Matt in 2 Zügen (Albrecht Kunze, Urdruck, Tribüne, 06.03.1981)
Fünf Jahre nach der Veröffentlichung dieser Aufgabe, erschien in „Der neue Weg“ am 08.03.1986 der folgende Zweizüger:
Matt in zwei Zügen (Lajos Riczu, Ungarn)
Albrecht Kunze bat den Problem-Papst der DDR Manfred Zucker um eine kurze Kritik zu dieser „Duplizität“. Ist es eine Verbesserung der älteren Aufgabe oder nur ein merkwürdiger Zufall? Die Ähnlichkeiten springen jedenfalls ins Auge.
Manfred Zucker antwortete wohl sehr ausführlich auf diese Anfrage. (Leider liegt mir der Briefwechsel nicht vor.) Er wies in seinen Ausführungen unter anderem „auf folgenden Stammvater des ‚uralten‘ Schemas“ hin:
.Matt in zwei Zügen (Theodore Herlin, Frankreich, Schachzeitung 1852)


