Eine neue Ära beginnt

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Seit der Ausgründung des SV Markneukirchen e.V. aus den alten BSG-Strukturen hat nie eine Mannschaft an offiziellen Nachwuchsmeisterschaften des SVS teilgenommen. Dies ist seit heute Geschichte.

Im Gymnasium stellten sich Luisa Woywode, Anton Grondziok, Jakob Meinel und Rüdiger Atze der Mannschaft des VSC in der Bezirksmannschaftsmeisterschaft U12. Ein Kampf David gegen Goliath stand bevor, der VSC ist Vierter der Setzliste hat mit Timur Melestan den aktuellen vogtländischen U10-Meister und mit Luca-Paul Wernecke den letztjährigen U10-Meister in seinen Reihen auch Gabriel Pierel und Jenifer Adams zählen zur vogtländischen Spitze in ihrer Altersklasse, während unsere Mannschaft mit zwei vogtländischen Vizemeistern aufwarten konnten Luisa (U12w) und Rüdiger (U8 – hinter dem VSC-Spieler Maxim Melestan, dem Bruder von Timur, der es noch nicht in die Mannschaft geschaffte hat) und damit den 15. und letzten Platz der Setzliste belegen.
Der Tag begann für Trainer Burkhard Atze mit einem Schock. Um 7:30 Uhr kam ein Anruf, Anton ist krank und kann am „Turnier“ nicht teilnehmen. Als geklärt war, dass heute nur ein Spiel stattfindet, legte sich die Aufregung, Anton wollte unbedingt spielen und seine Eltern konnten ein Spiel vertreten.

Jakob und Rüdiger hatten auch ihre Chancen
Anton und Luisa gegen die VSC Spitzenbretter

Auch die VSC-Mannschaft kam pünktlich und so konnte planmäßig um neun Uhr der Kampf gestartet werden. Die Eröffnungen verliefen durchaus erfreulich. Anton, Jakob und Rüdiger konnten Vorteile erzielen. Bei Luisa ging irgendwie eine Figur verloren. Anton bekam die vorbereitete Variante sogar mit einem Mehrtempo vorgesetzt. Leider nutzte er das Tempo so, dass die Eröffnungsfalle nicht mehr funktionierte – statt Mehrfigur hatte er einen Turm weniger. Rüdiger konnte großen Vorteil in der Eröffnung erlangen und hätte nur die angebotenen Figuren wegnehmen müssen, leider übersah er dann eine Mattdrohung und verlor als erster.
Jakob konnte gegen seinen starken Gegner mit Schwarz Vorteil erzielen. Im Mittelspiel ereignete sich ein unübersichtliches Handgemenge, in dem sich die größere Erfahrung des Plaueners durchsetzte, der daraufhin die Partie leicht gewinnen konnte.
Anton konnte seinen erfahrenen Gegner überlisten, mit einem Opfer lockte er den gegnerischen Turm von der Grundreihe und landete mittels Grundreihenmatt den lucky Punch.
Luise hatte für die Figur Bauern um Bauern eingesammelt und stand inzwischen sicher nicht mehr schlechter, als sie eine Mattdrohung übersah.
So kam es zum erwarteten Sieg der Favoriten, die aber mehr Mühe und Glück benötigten als gedacht. Wenn unsere Spieler nächstes Wochenende an diese Leistungen anknüpfen, können wir die eine oder andere Mannschaft hinter uns lassen.

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